EM-Qualifikation: Das sind bisher die größten Überraschungen

EM-Qualifikation: Das sind bisher die größten Überraschungen

4 Spieltage der Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 sind in den meisten Gruppen ins Land gezogen. Nun lassen sich ersten These aufstellen, wer den Sprung zur Jubiläums-EM schaffen könnte. Aktuell tummeln sich sogar einige Teams ganz oben, die dort keiner erwartet hätte. Andersherum gibt es auch Nationen, die bisher bitter enttäuschten.

Positive Überraschungen

Luxemburg: Mit 4 Punkten nach 4 Partien und Platz 2 schnuppert Luxemburg an der EM-Teilnahme. Schon bei der letzten Qualifikation (WM 2018) überraschte das kleine Land aus dem Herzen Europas mit 6 Zählern in einer schweren Gruppe (u.a. Niederlande, Frankreich und Schweden). Kann Luxemburg sogar die EM-Teilnahme schaffen? Trotz des ordentlichen Starts eher unwahrscheinlich, denn Teams wie Serbien (3 Spiele, 3 Punkte) und Portugal (2 Spiele, 2 Punkte) haben noch Nachholspiele in der Hinterhand. Den Augenblick auf Rang 2 sollten unsere Nachbarn jedoch trotzdem genießen.

Nordirland: 4 Spiele, 4 Siege – Nordirland ist eine von 7 Nationen, die bisher noch keinen Punkt abgegeben hat. In der deutschen Gruppe liegen die Nordiren dank einer mehr gespielten Partie sogar noch vor dem DFB-Team an der Spitze. Profitiert hat Nordirland ganz sicher vom Spielplan der diesjährigen EM-Quali. Die Mannschaft von Trainer Michael O’Neill trat bislang 2 Mal gegen Estland (2:0, 2:1) und Weißrussland (2:1, 1:0) an. Die beiden vermeintlich schwächsten Teams der Gruppe C.

Ungarn: Der ungarische Fußball befindet sich im Aufwind. Nachdem die Osteuropäer 2016 erstmals seit 1986 wieder an einem großen Turnier teilnehmen durften, schwingen sie sich aktuell auf, auch für die EM 2020 zu qualifizieren. Nach 4 Partien stehen 9 Punkte zu Buche. Die größte Überraschung gelang Ungarn bereits am 2. Spieltag. Damals schlugen sie Favorit Kroatien mit 2:1.

Negative Überraschungen

Portugal: Frisch gebackener Nations League-Sieger und in der EM-Quali hinten dran. Für Portugal läuft es in den beiden Wettbewerben ganz unterschiedlich. 2 Punkte aus 2 Spielen gegen Serbien (1:1) und die Ukraine (0:0) sind nicht der Anspruch des Europameisters von 2016. In den verbleibenden 6 Begegnungen muss die Truppe um Superstar Cristiano Ronaldo ordentlich punkten, damit sie nicht noch in die Playoffs zur EM müssen.

Wales: 2016 noch im Halbfinale, 4 Jahre später gar nicht dabei? So könnte es Wales ergehen. Die Drachen kommen in Gruppe E der EM-Quali überhaupt nicht in Tritt. Nach 3 Partien stehen nur 3 Punkte zu Buche. Gegen die Mitkonkurrenten Kroatien und Ungarn gab es zuletzt jeweils eine Niederlage. Besonders auffällig ist die maue Offensivleistung der Mannschaft von Coach Ryan Giggs. Erst 2 Tore gelangen in den ersten 3 Spielen.

Griechenland: Die griechische Nationalmannschaft war vielversprechend (4 Punkte aus 2 Spielen) in die Qualifikation gestartet und das ganze Land träumte schon wieder von einem tollen EM-Sommer. Doch wenige Wochen später ist von dieser Euphorie nichts mehr zu spüren. Pleiten gegen Italien (0:3) und Armenien (2:3) warfen die Hellenen weit zurück. Bereits jetzt haben die Blau-Weißen 5 Punkte Rückstand auf Rang 2. In der 2. Hälfte der EM-Quali muss sich Griechenland gewaltig steigern und nahezu alle Spiele gewinnen, um doch noch das Ticket für 2020 zu lösen.

Ist bisher mit Portugal in der EM-Qualifikation noch nicht in Fahrt gekommen – Cristiano Ronaldo

 

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