EM 2021: Ein paar Top-Teams profitieren von der Verschiebung

EM 2021: Ein paar Top-Teams profitieren von der Verschiebung

Am Freitag startet die EM 2021 (alle EM Wetten). Ursprünglich sollte das Turnier bereits vor einem Jahr über die Bühne gehen. Die Corona-Pandemie machte der Austragung einen fetten Strich durch die Rechnung. Haben die Top-Teams dadurch profitiert? Die bwin News Redaktion macht den Check.

Mit 12 Monaten Verspätung wird die Fußball-Europameisterschaft ausgetragen. Eine hektische Saison mit einem überfüllten Terminkalender, vor allem für die Stars der Top-Teams, wartet mit dem großen Highlight zum Schluss auf. Was aufgrund der vielen Spiele auf den ersten Blick als ein großer Nachteil für die Titel-Aspiranten angesehen wird, erscheint bei genauerer Betrachtung fast sogar als Vorteil.

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Deutschland

Zwar gehört Deutschland noch immer nicht zu den Top-Favoriten auf den Titel, aber die Stimmung rund um das DFB-Team ist weitaus positiver als noch vor einem Jahr. Nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM 2018 in Russland und dem Abstieg aus der A-Liga der Nations League 2018/19, wurde dem 4-maligen Weltmeister für den Sommer 2020 nicht viel zugetraut. Jetzt hat sich die Lage verändert. Joachim Löw hat seinen Rücktritt angekündigt, bei seinem letzten Turnier will er noch einmal Großes erreichen. Mit der Rückkehr von Thomas Müller und Mats Hummels sprang der Bundestrainer über seinen eigenen Schatten – vor einem Jahr war das noch undenkbar. Deutschland ist stärker und selbstbewusster als im Juni 2020.

Sind zurück im DFB-Team: Thomas Müller (l.) und Mats Hummels

Belgien

Belgien galt schon im letzten Sommer als heißer Kandidat auf den EM-Titel. Daran hat sich nicht geändert. Ganz im Gegenteil. Die roten Teufel feierten in den vergangenen 12 Monaten Siege über schwere Gegner wie England, Dänemark, die Schweiz und Kroatien. Das Selbstvertrauen des Teams ist riesig. Allen voran bei Romelu Lukaku, der Inter Mailand zum Scudetto schoss. Der Stürmer befindet sich in der Form seines Lebens. Sorgenkind Eden Hazard ist zwar nicht in Top-Form, dafür aber seit Ende April Verletzungsfrei. 2020 fiel der Tempo-Dribbler zwischen Ende Februar und dem ursprünglichen EM-Starttermin Anfang Juni satte 76 Tage aus. Dieses Mal reist der 30-Jährige fit zum Turnier.

Will bei der EM zeigen, dass er nichts verlernt hat: Eden Hazard

England

Viele Spieler der Three Lions treten mit ganz breiter Brust bei der EM 2021 an. Harry Kane spielte eine überragende Saison, wurde Torschützenkönig der Premier League. Anders als im Vorjahr wurde er nicht von einer Verletzung ausgebremst. Sein Stellvertreter im Sturm, Dominic Calvert-Lewin, erzielte in der Liga alle 179 Minuten ein Tor. Er spielte die bislang beste Saison seines Lebens. John Stones erkämpfte sich bei Manchester City seinen Stammplatz zurück, Kieran Trippier wurde Meister mit Atletico Madrid, Phil Foden und Mason Mount etablierten sich als unersetzliche Leistungsträger in ihren Teams und Jude Bellingham verblüffte bei seiner Premieren-Spielzeit in Dortmund die gesamte Fußball-Welt. Viel besser als England kann man aus individueller Sicht nicht in ein Turnier gehen.

Jude Bellingham überzeugt beim BVB und auch im Dresse der Three Lions.

Frankreich

Kaum ein Kader hat so eine große Tiefe wie der von Didier Deschamps. Der Weltmeister-Coach kann es sich sogar leisten, Spieler wie Supertalent Eduardo Camavinga, Anthony Martial oder FCB-Neuzugang Dayot Upamecano daheim zu lassen. Aymeric Laporte wurde sogar noch nie berücksichtigt und läuft mittlerweile für Spanien auf. Die einzige Schwachstelle, die bei Frankreich ausgemacht wurde, war die Position des Mittelstürmers. Mit der Rückkehr von Karim Benzema wurde auch diese Lücke geschlossen. Erstmals seit Herbst 2015 wurde der Routinier wieder für die Equipe Tricolore nominiert. Vor einem Jahr schien dieser Schachzug von Deschamps noch unvorstellbar. Hätte die EM 2020 stattgefunden, hätte Frankreich auf N’Golo Kanté verzichten müssen. Der Mittelfeldmotor fiel von Feburar bis Anfang Juni 2020 mit einer Muskelverletzung aus. Jetzt ist der 30-Jährige in blendender Verfassung.

Ist Karim Benzema (l.) das fehlende Puzzleteil für Frankreichs EM-Titel?

Italien

Nach der verpassten WM 2018 in Russland lag der italienische Fußball am Boden. Roberto Mancini hat der Squadra Azzurra aber wieder neues Leben eingehaucht. Seitdem der Coach die Leitung der Nationalmannschaft übernommen hat, ging es steil bergauf. Unter Mancini gab es in 22 Pflichtspielen nur eine einzige Niederlage. Seit September 2018 ist Italien ungeschlagen (26 Spiele). Durch das eine Jahr mehr Vorbereitung auf die Europameisterschaft ist die Mannschaft noch stärker geworden. Zuletzt gab es 6 Länderspielsiege in Folge – allesamt zu Null! Logisch, dass Italien mit viel Rückenwind in die EM 2021 geht. Mancini hat den Titel als Ziel ausgegeben.

Das Gesicht hinter dem Höhenflug der Squadra Azzurra: Trainer Roberto Mancini (r.)

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