Löws letzte Mission: Überlebenskampf in der Todesgruppe F

Löws letzte Mission: Überlebenskampf in der Todesgruppe F

Ist die Gruppe F der Anfang vom Ende für das DFB-Team oder schlüpfen Thomas Müller und Co. selbst in die Schreckgespenst-Rolle für Frankreich und Portugal? Hier driften die Meinungen in der bwin Redaktion weit auseinander. Auch, wenn so manch gruselige Gestalt den Weg in unsere Grafik zur EM Todesgruppe gefunden hat, befinden die Optimisten in der Überzahl:

Mexiko 1986: Die Geburtsstunde der Todesgruppe

Omar Borrás ist nicht jedermann ein Begriff. Als Trainer führte er die uruguayische Nationalmannschaft nicht nur zum Triumph bei der Copa America 1982, sondern auch einen martialischen Begriff in die Fußball-Alltagssprache ein. „Group of the Death“, nannte Borrás das zusammengeloste Quartett aus Dänemark, Deutschland, Schottland und seinen „Urus“ bei der WM 1986. 25 Jahre später sucht man verzweifelt nach einer Steigerung dieses Wortes. Die Mutter aller Todesgruppen etwa?

Was das Vokabular nicht hergibt, machen schließlich ein Auslosungsprozedere, das ein eigenes UEFA-Studium erfordert, und Philipp Lahm als tragische Losfee möglich: Deutschland, Portugal, Frankreich, – die Sieger der letzten drei großen Turniere – bilden die Gruppe F. Zusammen mit den in allen EM-Prognosen eher stiefmütterlich behandelten Ungarn. Selbstverständlich wird in dieser EM Todesgruppe niemand wirklich beerdigt. Alle Spieler und Trainer überleben bei einem möglichen Ausscheiden.

Müller, Hummels – und der EM-Geist von 2012?

Joachim Löw weiß jedoch genau: Wie er als Bundestrainer in Erinnerung bleiben wird, hängt maßgeblich vom Verlauf dieser Europameisterschaft ab. Als Weltmeister-Macher von Rio? Oder als der DFB-Trainer, der den Umbruch „der Mannschaft“ verschlafen und nach dem WM-Aus 2018 weitere desaströs Auftritte wie gegen Spanien zu verantworten hat? Hierbei sei daran erinnert, dass nicht wie in vielen Länderspielen im Corona-Jahr 2020 eine bessere B-Auswahl auf dem Rasen stand und 0:6 unterging.

Manuel Neuer, Toni Kroos, Serge Gnabry oder auch Ilkay Gündogan und Leon Goretzka sind Spieler, die auch zum EM-Auftakt gegen die Weltmeister-Elf aus Frankreich in der Startelf zu erwarten sind. Für seine letzte DFB-Mission, vielleicht auch gerade deshalb, sprang Jogi Löw über seinen Schatten und holte zwei der drei ausgebooteten Weltmeister zurück in den deutschen EM-Kader.

Was die verjüngte Löw-Elf mit Thomas Müller, zu Besten Zeiten im DFB-Dress der „Raumdeuter“, und Mats Hummels gewinnt? 172 Länderspiele mitsamt der Erfahrung und dem Selbstvertrauen, eine vermeintliche Todesgruppe gemeistert zu haben! Die Rede ist von der EM 2012, als der 3-malige Europameister mit 3 Siegen problemlos durchmarschierte. Neben besagtem Duo gehörten auch Kroos, Gündogan sowie Neuer zum damaligen EM-Kader.

Portugal-Spiel als Knackpunkt

Bei den bwin Bookies lieferte sich die Mannschaft lange ein Kopf an Kopf-Rennen mit Les Bleus, startet aber nun als Favorit (Quote 2.25) auf den Gruppensieg ins Turnier. Als Knackpunkte ist das 2. Gruppenspiel gegen Portugal anzusehen. Gutes Omen: Superstar Cristiano Ronaldo trat auf deutschem Boden zwar häufiger als Schreckgespenst des FC Bayern auf. Für die Duelle mit unserer Nationalelf (siehe Grafik) gilt das nicht.

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Bleiben noch der legitime CR7-Nachfolger Joao Felix und der in der Bundesliga gefürchtete André Silva, die Mats Hummels und Co. ausschalten müssen. Insofern das DFB-Team weniger als 3 Punkte aus den ersten beiden EM-Gruppenspielen holt, steht am 23. Juni ein Endspiel an. Bei einem Sieg über die Ungarn könnte die DFB-Elf als einer der 4 besten Gruppendritten ins Achtelfinale einziehen – Uruguay und Omar Borrás lassen grüßen!

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