EM 2020: Diese Stars kamen noch nicht richtig zum Zug

EM 2020: Diese Stars kamen noch nicht richtig zum Zug

Die Vorrunde ist fast vorbei und es zeichnet sich ein erstes Bild bei Teams und Spielern ab. Doch bei den Aufstellungen einiger Trainer gab  es Überraschungen. Zahlreiche Stars kamen in den ersten Partien des Turniers noch nicht so zum Zuge, wie sie und ihre Fans sich das vorgestellt hatten. Wir sagen Dir, wen es getroffen hat.

Jadon Sancho

Ganz Englang diskutiert über das Verhalten von Trainer Gareth Southgate. Shootingstar Jadon Sancho wurde im Auftaktspiel gegen Kroatien (1:0) nicht einmal in den Kader berufen. Beim 0:0 gegen Schottland reicht es immerhin für einen Platz unter den besten 23 Spielern Englands. Ein Einsatz? Leider Fehlanzeige. Erst am letzten Spieltag beim 1:0-Erfolg gegen Tschechien ließ Southgate Sancho erstmals von der Leine. Allerdings nur für 6 Minuten. Dabei hatte der Flügelflitzer beim BVB in dieser Saison einmal mehr überzeugt. 8 Tore und 12 Assists in 26 Bundesliga-Spielen sind äußerst vorzeigbar. „Wir haben einfach so viele gute Offensivspieler. Wir haben Raheem Sterling, Phil Foden, Jack Grealish, Marcus Rashford und Bukayo Sako, die ebenso wie Jadon auf diesen Positionen spielen können. Sie sind alle gute Spieler, also wenn sie mich nach Jadon fragen, fragen sie mich nach allen anderen auch“, antwortete Southgate auf einer Pressekonferenz auf die Frage, warum Sancho nicht spiele.

Marcus Rashford

Leidgenosse von Jadon Sancho ist Marcus Rashford. Während er bei Manchester United zum unverzichtbaren Personal gehört (57 Pflichtspiele, 21 Tore, 15 Assists), kommt er für England eigentlich nur von der Bank. In keinem der 3 Vorrunden-Spiele stand der 23-Jährige in der Startelf. Die Begründung dürfte ähnlich wie bei Jadon Sancho sein. Ein Überangebot an guten Offensivspielern. Bleibt abzuwarten, ob sich Rashford im Laufe des Turniers zum Stammspieler mausert.

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Leon Goretzka

Blöd gelaufen ist es für Leon Goretzka. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern laborierte lange an einem Muskelfaserriss, weshalb er auch das erste Gruppenspiel gegen Frankreich verpasste. Nach ausreichend Mannschaftstraining schaffte er gegen Portugal immerhin den Sprung in den Kader. Gegen Ungarn zeigte er dann, wie wichtig er für die Löw-Truppe sein kann. In der 58. Minute eingewechselt brachte er der Mannschaft Stabilität und erzielte 6 Minuten vor dem Ende sogar den wichtigen 2:2-Ausgleichstreffer.

Joao Felix

Erst nicht eingesetzt, dann verletzt, dann erneut ohne Spielzeit – Joao Felix kommt bei der Europameisterschaft noch nicht so richtig in Fahrt. Dabei hatte der 21-Jährige gehofft, seine magere Bilanz im Portugal-Trikot ein wenig aufpolieren zu können. Gerade einmal 3 Treffern gelangen ihm bei 19 Einsätzen.

Fehlte gegen Deutschland aufgrund muskulärer Probleme – Joao Felix

Kingsley Coman

Mit 25 Jahren gerade einmal 30 Länderspiele – das ist Kingsley Coman. Der Franzose hat jedoch auch einfach Pech. Zum einen plagt er sich häufig mit Verletzungen herum, zum anderen hat er äußerst starke Konkurrenten. Beim „Heimspiel“ in München kam der Bayern-Akteur gegen Deutschland nicht zum Einsatz, anschließend zog es ihn nach Hause zu seiner Frau. Der Grund war jedoch ein freudiger. Coman wurde zum 2. Mal Vater und wollte in diesem speziellen Moment verständlicherweise bei seiner Familie sein. Inzwischen ist er zurück beim Team und wird wohl im letzten Gruppenspiel auch wieder im Kader stehen.

David de Gea

Ebenfalls ohne Einsatz ist noch David de Gea. Der Torwart von Manchester United scheint bei Nationaltrainer Luis Enrique einen schweren Stand zu haben. Unter dem 51-Jährigen absolvierte der Schlussmann gerade einmal 4 von 16 möglichen Spielen. Stattdessen hütet Unai Simon von Athletic Bilbao regelmäßig das Tor der Spanier. Nach 4 EM- und 4 WM-Einsätzen ist es gut möglich, dass er bei diesem Turnier gänzlich ohne Spielminute nach Hause fährt.

Verbringt viel Zeit mit den Auswechselspielern – Star-Torwart David de Gea (m.)

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