Eintracht Frankfurt: Wo Luka Jovic besser ist als Gerd Müller

Eintracht Frankfurt: Wo Luka Jovic besser ist als Gerd Müller

Er gehört zu den Überraschungen der Hinrunde in der Fußball-Bundesliga. Luka Jovic (21) lässt Eintracht Frankfurt mit 12 Toren von der erneuten internationalen Teilnahme träumen. In einem Punkt ist der torhungrige Serbe sogar besser als Bundesliga-Rekordtorjäger Gerd Müller (365 Treffer).

Bis zur Sunshine Sky Bridge hat sich das Wirken von Eintracht Frankfurt im Fußballjahr 2018 anscheinend noch nicht herumgesprochen. Den 2:1-Erfolg der Hessen gegen den brasilianischen Klub FC Sao Paulo verfolgen am Donnerstagabend im malerisch gelegenen Al Lang Stadium von Saint Petersburg im US-Bundesstaat Florida nur 2.000 Fans. Der Sensations-Pokalsieger aus dem Vorjahr, der in der Europa League 2018/2019 mit 6 Siegen in der Gruppenphase einen neuen Rekord aufstellte, bezwang die Brasilianer trotz der schmalen Zuschauerkulisse. Wer gekommen war, um den Bundesliga-Toptorjäger Luka Jovic (21) zu sehen, kam erst im 2. Spielabschnitt auf seine Kosten. Der Serbe spielte erst ab der 46. Minute und ersetzte den Torschützen Ante Rebic.

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Luka Jovic und Eintracht Frankfurt sind die Überraschung der Hinserie

Luka Jovic führt die Bundesliga-Schützenliste zusammen mit Dortmunds Paco Alcácer an. Er verblüffte in der Hinserie Fans und Experten. Im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (7:1) zog er mit 5 Toren ganz groß auf. Mit diesem Tor-Reigen wurde er zum ersten Eintracht-Spieler der Bundesliga-Historie, dem 5 Buden in einer Partie gelangen. Gleichzeitig avancierte der Mittelstürmer zum jüngsten BL-Spieler, der für dieses Kunststück verantwortlich zeichnet.

2 Mal, im Oktober und zuvor im April beim DFB-Pokal-Halbfinale auf Schalke (1:0), wählten die ARD-Zuschauer einen Jovic-Treffer zum „Tor des Monats“ in der Sportschau.

Bundesliga-Torschützen: Jovic in einer Kategorie besser als Gerd Müller

In einer Rangliste schlägt der aus der 2. Mannschaft von Benfica Lissabon für ein Handgeld von 200.000 € verpflichtete Jovic sogar den großen Gerd Müller. Kein Spieler in der 55-jährigen Geschichte der Bundesliga erzielte seine ersten 20 Tore schneller als Luka Jovic. Der Serbe benötigte dafür 1.942 Spielminuten, er traf also alle 97 Minuten ins gegnerische Tor. Gerd Müller (73), Rekord-Torjäger der Bundesliga vom FC Bayern München, benötigte durchschnittlich 105 Minuten. Robert Lewandowski (30, BVB und Bayern) schaffte seine ersten 20 Buden in 112 Minuten. (Alle Wetten zur Bundesliga). Übertroffen wird Jovic in der aktuellen Torjägerliste in Sachen Effizienz nur von seinem Konkurrenten Alcácer vom BVB. Der Spanier benötigte in der Hinrunde für 12 Tore 24 Schüsse, Jovic 46. Alle 42 Minuten klingelte es nach einem Alcácer-Ball. Der Frankfurter benötigte 84 Minuten pro Tor.

Auch in Belgrad war Luka Jovic ein Mann für Rekorde

Einen Rekord holte sich Luka Jovic auch in seiner Zeit bei Roter Stern Belgrad. In Diensten des serbischen Rekordmeisters wurde er am 28. Mai 2014 mit seinem Treffer zum 3:3 gegen Novi Sad im Alter von 16 Jahren zum jüngsten Torschützen der Klubgeschichte. Gleichzeitig bedeutete dieser Treffer den 1. Meistertitel für Roter Stern seit 2007. Trotz dieser Meriten: Beinahe wäre Luka Jovic früh vom Radar der Bundesliga-Vereine verschwunden. Im Januar 2015 sah man Roter Stern Belgrad in Finanznot. Die Transfer-Rechte an Jovic wurden zu 70 Prozent und für 14 Mio. € an den zyprischen Klub Apollon Limassol verkauft. Eben an jenes Team, gegen das Jovic und Frankfurt im Herbst in der Europa League vorzeitig den Einzug in die K.o.-Runde klar machten. Jovic spielte aber nie für Apollon, sondern wechselte laut Football Leaks für 6,65 Mio. € zu Benfica Lissabon. Den stolzen Zyprern blieb ein Trostpreis von 4,65 Mio. €.

„Es macht viel Spaß, ihm zuzusehen“, lobt ihn sein Entdecker bei der Eintracht, Sportvorstand Fredi Bobic (47), „er ist ein Box-Spieler mit unheimlich trockenem, sicheren Abschluss, aber natürlich muss er im taktischen Bereich noch einiges lernen.“

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Luka Jovic (2. v. r., im Bild am 1. April 2018 in Bremen) führte sich 2017/2018 mit 8 Toren und einer Vorlage in 22 Spielen bei Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga ein.
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