Eintracht Frankfurt spielt nächste Saison Champions League

Eintracht Frankfurt Saison 2022/23: Abstiegskampf statt Europapokal?

Durch den Triumph in der Europa League darf Eintracht Frankfurt in der nächsten Saison in der Champions League spielen. Seit Einführung des Wettbewerbs ist die SGE der 14. Verein aus der Bundesliga (alle Bundesliga Wetten), der in der Königsklasse seine Visitenkarte abgeben wird. Aus der Historie der anderen Teilnehmer lässt sich prognostizieren, dass auf die Hessen eine schwere Spielzeit 2022/23 wartet.

Wer die Europa League gewinnt, der hat allen Grund zum Feiern. Man bekommt den schwersten Pokal im europäischen Fußball überreicht, die UEFA prämiert den Triumph mit einem Millionen-Preisgeld und als Dreingabe darf der Sieger in der nächsten Saison in der Champions League starten. Das garantiert nochmals lukratives Startgeld und zudem eine Menge Prestige auf der großen Bühne.

Frankfurt ist die Nummer 14

Nach dem VfB Stuttgart (erstmals 1992/93), Werder Bremen (93/94), Bayern München (94/95), Borussia Dortmund (95/96), Bayer Leverkusen (97/98), dem 1. FC Kaiserslautern (98/99), Hertha BSC (99/00), dem Hamburger SV (00/01), Schalke 04 (01/02), dem VfL Wolfsburg (09/10), Borussia Mönchengladbach (15/16), RB Leipzig (17/18) und der TSG Hoffenheim (18/19) ist Eintracht Frankfurt der 14. Klub aus der Bundesliga, der in der Königsklasse an den Start gehen wird.

Erstmals 5 deutsche Teilnehmer

Die Teilnahme der SGE ist aus deutscher Sicht eine Premiere. Erstmals qualifizierte sich ein Team über den Triumph in der Europa League und nicht über eine Bundesliga-Platzierung. In der abgelaufenen Saison erreichten die Hessen lediglich den 11. Tabellenrang, deutlich (16 Punkte Rückstand) verpasste die Eintracht den Sprung in die Königsklasse. Neben den Bayern, Dortmund, Leverkusen und Leipzig wird Frankfurt 2022/23 als 5. deutscher Klub in der CL-Gruppenphase spielen. Das gab es noch nie.

Eintracht Frankfurt droht Verschlechterung in der Tabelle

Ein Blick auf die bisherigen Bundesliga-Teilnehmer der Champions League zeigt, dass Frankfurt eine schwere Saison 2022/23 bevorsteht. Einzig der BVB schaffte in seiner Premieren-Spielzeit in der Königsklasse den Spagat mit der Bundesliga. Dortmund spielte 1995/96 erstmals in der Champions League und gewann in der gleichen Spielzeit die Deutsche Meisterschaft. Doppelbelastung? Für die Borussia damals kein Problem. Alle anderen bisherigen deutschen Champions-League-Teilnehmer schnitten in ihrer Premieren-Spielzeit in der Königsklasse in der Bundesliga schlechter ab als im vorherigen Jahr:

VfB Stuttgart: 1. –> 7.
Werder Bremen: 1. –> 8.
Bayern München: 1. –> 6.
1. FC K’lautern: 1. –> 5.
Bayer Leverkusen: 2. –> 3.
Hertha BSC: 3. –> 6.
Hamburger SV: 3. –> 13.
Schalke 04: 2. –> 5.
VfL Wolfsburg: 1. –> 8.
Bor. M’gladbach: 3. –> 4.
RB Leipzig: 2. –> 6.
TSG Hoffenheim: 3. –> 9.

Im Schnitt verschlechterten sich die Klubs um 4,75 Plätze im Vergleich zur Vorsaison. Für Eintracht Frankfurt würde das in der Saison 2022/23 Abstiegskampf statt internationales Geschäft bedeuten.

Dein Startvorteil: Die 100 € Joker-Wette!

Laut Statistik sollte die SGE ihr Gastspiel in der Königsklasse genießen, denn es könnte ein sehr kurzes werden. Bis auf Bayern, Dortmund, Kaiserslautern und Hertha BSC schied jeder deutsche Debütant in der Gruppenphase aus – also 9 von 13 Klubs. Zuletzt passierte das den Erstteilnehmern 6 Mal in Serie. Der VFB Stuttgart verpasste 1992/93 im damaligen Modus sogar den Sprung in die Gruppenphase und musste bereits in der 1. K.O.-Runde die Segel streichen.

X