Eintracht Frankfurt: Endlich variabler im Angriff!

Eintracht Frankfurt: Endlich variabler im Angriff!

Mit der Verpflichtung von Goncalo Paciencia vom FC Porto will Eintracht Frankfurt endlich die signifikante Abschluss-Schwäche beheben. Damit folgen die Hessen der Philosophie ihres neuen Trainers Adi Hütter.

49 Punkte mit 45 Toren und 42 Zähler mit nur 36 Treffern – das war die Ausbeute der „Mainimalisten“ von Eintracht Frankfurt in den letzten beiden Spielzeiten. In der vergangenen Saison war nur Aufsteiger VfB Stuttgart (51 Punkte mit 36 Buden) unter den ersten 10 Klubs der Tabelle in der Offensive noch harmloser als die Hessen. 2016/2017 stellten die Frankfurter gar eine der 4 schlechtesten Angriffsreihen aller Nicht-Absteiger.

Hütter: „Ich stehe für offensiven Fußball“

Der neue Trainer Adi Hütter will diese Baustelle unbedingt schließen. „Natürlich stehe ich für den offensiven Fußball“, erklärte der Österreicher bei seiner Vorstellung Ende Mai in Frankfurt, „weil ich der Meinung bin, dass die Leute ins Stadion kommen und eine Mannschaft sehen wollen, die begeistert nach vorne spielt.“ Als Coach des Schweizer Meisters Young Boys Bern betreute Hütter in der vergangenen Saison das offensivstärkste Team der Super League. Die Berner erzielten unter Hütters Regie in 36 Liga-Spielen 84 Treffer.

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Die ersten Maßnahmen hat Hütter nun gemeinsam mit Sportvorstand Fredi Bobic (46) getätigt. Mit dem ablösefrei vom Absteiger Hamburger SV verpflichteten Linksaußen Nicolai Müller (30) und dem Mittelstürmer Goncalo Paciencia (23) vom FC Porto hat die SGE mehr Alternativen im Angriff. Paciencias Dienste lassen sich die Hessen 3 Mio. € Ablöse kosten. Der Portugiese kommt mit der Empfehlung von 10 Tor-Beteiligungen in 27 Spielen in der Liga NOS aus der vergangenen Spielzeit.

Jovic, Haller, Paciencia – 3 Kanten im Eintracht-Angriff

Mit einer Körperlänge von 1,84 m und 79 Kilo wirkt Paciencia ähnlich bullig wie seine Stürmerkollegen Sébastien Haller und Luka Jovic. Der Franzose Haller, im letzten Jahr mit 7 Mio. € Ablöse teuerster Eintracht-Neuzugang aller Zeiten, kommt auf 87 Kilo bei 1,90 m. Die Sturm-Kante aus Frankreich blieb jedoch mit 9 Treffern und 4 Assists in 31 Liga-Spielen noch einiges schuldig. Im Pokalfinale gegen den FC Bayern spielte Haller nur eine Minute, im Halbfinale auf Schalke blieb er außen vor.

Der 1,81 m-Mann Jovic ist mit seinen 79 Kilo ebenfalls ein Kraftpaket. Der 20-jährige Serbe erzielte 2017/2018 insgesamt 8 Tore in 22 BL-Spielen (Alle Bundesliga-Wetten) und schoss Frankfurt mit seinem einzigen Pokal-Treffer auf Schalke ins Finale.

Bobic baut eventuellem Rebic-Wechsel schon vor

„Wir bekommen mit ihm einen echten Mittelstürmer dazu, der unseren Kader noch variabler macht“, sagt Fredi Bobic. „Gonçalo ist ein beweglicher Spieler, der aber auch den Ball in der Spitze halten kann.“ Die Eintracht-Verantwortlichen beugen damit einem möglichen Aderlass bei einem Wechsel von Kroatiens WM-Star Ante Rebic vor.

Rebic mit starker Marktwertentwicklung

„Wenn ein Spieler weggehen sollte, müssen wir nicht noch einen weiteren holen“, erklärte Bobic in Fußball BILD, „es ist schließlich nicht mein Ziel, jedes Jahr 10 neue Spieler zu verpflichten.“ Rebic, 2-facher Torschütze im Pokalfinale, steuerte in der letzten Saison 6 Treffer in 25 Bundesliga-Spielen bei. Mit einer Marktwertentwicklung (Quelle: Transfermarkt.de) von 10 auf 30 Mio. €  dürfte der Linksaußen bei internationalen Top-Klubs Begehrlichkeiten geweckt haben.

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Robust, aber nur bedingt torgefährlich: Frankfurts Sturm-Duo Luka Jovic und Sébastien Haller.
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