Einracht Frankfurt: Eine Menge Bewegung im Kader

Einracht Frankfurt: Eine Menge Bewegung im Kader

Mit dem Sieg in der Europa League hat Eintracht Frankfurt für mächtig Furore gesorgt. Die starken Leistungen haben Begehrlichkeiten geweckt, auch weil die Verträge einiger Top-Spieler auslaufen. Ganz nebenbei müssen die Verantwortlichen den Kader auch noch auf Champions-League-Niveau trimmen. Dem Verein steht ein ereignisreicher Transfersommer bevor.

Eigentlich wurden viele Hausaufgaben schon erledigt. Neben den zuvor ausgeliehnen und nun fest verpflichteten Jens Petter Hauge und Kristijan Jakic hat Eintracht Frankfurt schon 6 Neuzugänge unter Dach und Fach. Einzig Innenverteidiger Hrvoje Smolcic von HNK Rijeka kostete Ablöse (2,5 Mio.), die weiteren Neuen sind allesamt ablösefrei, keiner ist älter als 25 Jahre. Mit Marcel Wenig und Faride Alidou entschieden sich zudem 2 deutsche U-Nationalspieler für einen Vertrag bei der SGE.

Der Ball liegt bei Kostic

Nach der Qualifikation für die Champions League gilt es aber auch, die erfolgreiche Mannschaft zusammenzuhalten. Publikumsliebling Martin Hinteregger bleibt, das hat Vorstandsboss Markus Krösche klargestellt. Anders ist die Situation bei den Leistungsträgern Evan N’Dicka, Daichi Kamada und Filip Kostic. Die Verträge der 3 Akteure laufen nach der kommenden Saison aus, die Eintracht hat nur noch in diesem Sommer die Möglichkeit, eine Ablöse einzustreichen. Einen ablösefreien Wechsel des Tafelsilbers schließt der Verein aus.

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Vor allem auf Filip Kostic haben viele Top-Teams ein Auge geworfen. Juventus Turin beschäftigt sich ernsthaft mit dem Serben, allerdings hat sich der Linksaußen noch nicht entschieden und kann sich ebenso vorstellen, am Main zu verlängern. Laut Krösche hat Kostic noch keine finale Absicht mitgeteilt, in jedem Fall darf er im Alleingang über seine Zukunft entscheiden. Nach dem Transfer-Hickhack im vergangenen Sommer würde ihm der Verein diesmal keine Steine in den Weg legen.

N’Dicka und Kamada Verkaufskandidaten

Der wertvollste Spieler im Kader der Hessen ist N’Dicka. Der Marktwert des Verteidigers wird auf über 30 Millionen geschätzt. Kein Wunder, dass sich finanzkräftige Vereine aus der Premier League für den 23-Jährigen interessieren. Mit Smolcic hat Eintracht Frankfurt den angedachten Nachfolger schon verpflichtet, bei einem passenden Angebot würde der Verein auch N’Dicka ziehen lassen.

Bei Daichi Kamada ist die Ausgangslage ähnlich, allerdings lassen die Angebote auf den Japaner noch auf sich warten. Erst vor 2 Jahren verlängerte der Offensivspieler seinen Vertrag, nachdem er schon damals mit einem Wechsel liebäugelte. Kamada überzeugte in der vergangenen Saison mit 5 Toren vor allem in der Europa League, in der Bundesliga ragte er dagegen nur selten heraus. Einen Abgang des offensiven Mittelfeldmanns gegen eine stattliche Ablöse wäre aus Sicht der Eintracht zu verschmerzen.

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Kommt mit Alario ein weiterer Stürmer?

In Sachen Neuzugänge ist die SGE schon weit. Die größte Baustelle von Eintracht Frankfurt in der vergangenen Saison war die Position des Mittelstürmers. Rafael Borré machte seine Sache zwar ordentlich, allerdings hat der Kolumbianer nicht die Statur und Körperlichkeit, um als Wand- und Zielspieler im Sturmzentrum zu agieren. Abhilfe soll Randal Kolo Muani schaffen. Der Franzose kommt ablösefrei vom FC Nantes, erzielte in der abgelaufenen Spielzeit 12 Treffer in der Ligue 1 und weist mit 1,87 Meter Gardemaß auf. Daneben ist aber auch wieder Lucas Alario ein Thema. Schon vor einem Jahr hatte die Eintracht ihre Fühler nach dem Angreifer von Bayer Leverkusen ausgestreckt. Der Argentinier aber entschied sich für einen Verbleib bei der Werkself. Nun läuft sein Vertrag aus, die Gespräche wurden wieder aufgenommen.

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