Dynamo Dresden: Neues System greift, Testroet-Transfer logisch

Dynamo Dresden: Neues System greift, Testroet-Transfer logisch

Dieses Gefühl hatten die Fans von Dynamo Dresden in der vergangenen Saison nicht oft. Das Gefühl, sich über einen Heimsieg ihrer Mannschaft freuen zu können. Am Montag war es mal wieder soweit. Der erste Erfolg im heimischen Stadion seit dem 9. März 2018 gelang. Dank eines 1:0 über den MSV Duisburg. Dabei setzte Dynamo-Coach Uwe Neuhaus auf ein neues System, das sofort funktionierte.

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Die Spannung im Stadion war zum Greifen. Über 28.000 Zuschauer hatte sich am Montag wieder im DDV-Stadion in Dresden versammelt, um ihre SG Dynamo zu begutachten. Das erste Spiel der Saison ist traditionsgemäß ein besonderes. Die Hoffnung auf Besserung und die Vorfreude auf Punkte ließen die Anhänger trotz des späten Anpfiffs unter der Woche ins Stadion strömen. Zu sehen bekamen sie eine bissige Dynamo-Mannschaft, die gewillt war, gleich im ersten Spiel die ersten 3 Punkte einzufahren. Von Beginn an war Dresden die bessere Mannschaft, entwickelte schon früh Druck auf den MSV Duisburg, der mit einer Fünfer-Kette ins Spiel ging.

Heise überzeugte

Dies gelang vor allem, weil das in der Sommerpause neu einstudierte System griff. Vom klassischen 4-5-1 bzw. 4-4-2 wechselte Neuhaus auf ein 3-4-3, das in der Rückwärtsbewegung auch gerne mal zu einem 5-2-3 wurde. Gerade Philipp Heise erfüllte seine Rolle als linker Mittelfeldspieler mehr als ordentlich und leitete zahlreiche Angriff, darunter auch den zum einzigen Treffer des Abends, ein. Bei Neuzugang Linus Wahlqvist, Heises Pendant auf der rechten Seite, ist allerdings noch Luft nach oben. Defensiv verteidigte er ordentlich, seine Flanken blieben oft jedoch noch zu ungenau.

Pechvogel des Auftakts war einmal mehr Marco Hartmann. Der Kapitän der SGD zog sich erneut einen Muskelfaserriss zu und fehlt somit einige Wochen. In der Vergangenheit hatte der defensive Mittelfeldspieler immer häufiger mit dieser Verletzung zu kämpfen. Umso wichtiger wird nun Patrick Ebert. Der Routinier, der für Hertha BSC schon in der Bundesliga auflief, überzeugte durch enormen Einsatz, clevere Zweikämpfe und Führungsqualitäten.

Großverdiener Testroet ließ Torjägerqualitäten vermissen

War in der 2. Bundesliga kein Torjäger – Pascal Testroet

Ein letztes Mal als Dynamo-Spieler unterwegs, war Pascal Testroet. Der Stürmer wechselte am Dienstag zu Rivale Erzgebirge Aue. Seit seiner Verletzung am 1. Spieltag der vergangenen Saison war „Paco“ nur noch Stürmer Nummer 3 in Dresden. Als einer der letzten Aufstiegshelden von 2016 verlässt er nun die Schwarz-Gelben. Doch wirft man einen Blick auf seine Zahlen in der 2. Bundesliga (alle Wetten zur 2. Bundesliga), macht die Trennung von Vereinsseite durchaus Sinn. Bei 30 Zweitliga-Einsätzen konnte der Angreifer gerade einmal 3 Treffer erzielen. Zu wenig für die Ansprüche als Stürmer Nummer 1. Zumal er als Spieler, der bereits 3 Jahre im Verein war, nicht zu den Geringverdiener gehörte. Somit schufen die Sachsen noch einmal Luft für einen Transfer im vorderen Bereich. Denn auch dies wurde am Montag klar: Einen echter Knipser hat Dynamo noch nicht.

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