Douglas Costa: Juventus räumt die letzten Steine aus dem Weg

Douglas Costa: Juventus räumt die letzten Steine aus dem Weg

Mächtig Bewegung kam in den letzten Tagen in die Personalie Douglas Costa. Juventus Turin und Bayern München haben die entscheidenden Formalitäten für den Wechsel geklärt. Nun muss der italienische Rekordmeister in seinem Kader nur noch Platz für den Brasilianer schaffen. 

Es kommt eher selten vor, dass ein Transfer dieser Größenordnung fast nur Gewinner hervorbringt. Douglas Costa ist so ein Fall. Warum? Durch die beschlossene Leihe mit Kaufpflicht setzte Juventus sein Transfer-Modell durch – nicht umsonst gelten Italiener als gewiefte Verhandlungspartner!

Ursprünglich hatten die Münchner einen sofortigen Verkauf des 26-Jährigen angestrebt. Das die Kohle nun in 2 Raten fließt, wird dem Klub mit dem prall gefüllten Festgeldkonto keine großen Sorgen bereiten.

Teuerster Verkauf in der Bayern-Historie

Unter dem Strich kassieren die Bayern so eine Rekordsumme in Höhe von € 40 Mio für Douglas Costa. Ein cleveres Geschäft für einen Spieler, der 2015 für etwa € 10 Mio. weniger aus Donetsk gekommen war und nicht ansatzweise an sein starkes Premierenjahr anknüpfen konnte. Leihen und dann kaufen entwickelt sich zu einer immer beliebteren Methode für Spitzenvereine, was teilweise mit dem Financial Fairplay-Reglement zusammenhängt.

Ende Juli steigt U21-Europameister Serge Gnabry bei den Bayern ins Training ein.

Diesen Weg ging bekanntlich auch Kingsley Coman. Beim zunächst von Juve ausgeliehenen Franzosen (€ 7 + 21 Mio.) zog der FCB die Option. Coman und Serge Gnabry sind weitere Nutznießer des Costa-Transfers. Weit vor seinem ersten Training im Bayern-Trikot wurde beim Ex-Bremer immer wieder über Leihe spekuliert – an Interessenten (u.a. Hoffenheim und Schalke 04) mangelte es bestimmt nicht.

Gnabry-Ausleihe wird unwahrscheinlicher

Nun sieht es danach aus, dass Serge Gnabry nach seinem Urlaub erst einmal den gewaltigen Konkurrenzkampf an der Säbener Straße aufnimmt. Sind die Altstars Franck Ribéry (34) und Arjen Robben (33) mal nicht fit, darf sich der U 21-Europameister zumindest Chancen auf mehr Einsatzminuten ausrechnen.

Zurück zu Douglas Costa: Wie sieht seine künftige Rolle bei der alten Dame aus? Juve-Coach Massimiliano Allegri hält große Stücke auf den Brasilianer. Die komplizierte Ausländerregelung erlaubt den Serie A-Klubs nur die Verpflichtung von 2 Nicht-EU-Ausländer pro Saison. Seit Ende April steht bereits der Uruguayer Rodrigo Bentancur (Boca Juniors) als Neuzugang fest.

Der 2. Platz geht nun entweder für Costa drauf, oder die Bianconeri verkaufen noch Nicht-EU-Ausländer aus dem aktuellen Kader. Da Allegri den Neuzugang in der kommenden Woche mit auf die USA-Reise nehmen will, wird der letztjährige Champions League-Finalist zeitnah eine Entscheidung treffen und auch dieses letzte Hindernis meistern.

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