Holländer beim BVB

Donyell Malen: Der erste große Holland-Star im BVB-Trikot

Die Niederlande gehören zu den erfolgreichsten Fußball-Nationen der Welt. Das deutsche Nachbarland brachte bereits viele große Spieler hervor – aber bislang fand keiner den Weg nach Dortmund. Bis jetzt. Donyell Malen ist der 7. Niederländer in der BVB-Historie und mit Abstand der größte Star.

Der Wechsel von Donyell Malen von der PSV Eindhoven zu Borussia Dortmund ist perfekt. Für 30 Mio. € schließt sich der 22-Jährige dem BVB an, unterschrieb einen Vertrag bis 2026. Die Fußstapfen, in die der Offensivspieler schlüpfen soll, sind groß. Schließlich gilt Malen als Nachfolger von Jadon Sancho, der zu Manchester United wechselte. Eher klein sind dagegen die Spuren, die seine Landsmänner in Dortmund hinterlassen haben. Vor Malen trugen bereits 6 Niederländer das BVB-Trikot, nur 2 von ihnen schafften es, sich als Stammspieler zu etablieren.

Diese Niederländer spielten vor Malen beim BVB

Willi Lippens (1976-1979)

Der Offensivspieler schloss sich nach zuvor 11 Jahren bei Rot-Weiß Essen der Borussia an. Für RWE schoss er in insgesamt 272 Spielen satte 122 Tore, in Dortmund konnte er die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Zwar kam er auf 74 Einsätze, dabei gelangen „Ente“ allerdings nur 16 Treffer. In seinen 3 BVB-Jahren kam er in jeder Saison in der Bundesliga (alle Bundesliga Wetten) mindestens 20 Mal zum Zug und avancierte zum Publikumsliebling.

Harry Decheiver (1997-1999)

Es dauerte fast 20 Jahre, bis nach Lippens der 2. Holländer zum BVB wechselte. Aus Utrecht zog es den früheren Freiburger nach Dortmund. Für die Borussia kam er in 2 Jahren allerdings nur auf 15 Spiele, davon 8 in der Bundesliga. Verletzungen machten dem „Knipser“ zu schaffen, weshalb er im Alter von erst 28 Jahren seine Karriere beendete.

Alfred Nijhuis (1998-2001)

Als eingeplanter Ergänzungsspieler wechselte der damals 32-Jährige aus Japan zum BVB. Der langjährige Bundesligaprofi vom MSV Duisburg avancierte aber zum bislang besten holländischen Transfer der Borussia. 75 Mal kam der Abwehrspieler in seinen 3 Jahren zum Einsatz und erzielte dabei 6 Treffer. Sein Tor zum 1:1 im Revier-Derby am 13. Mai 2000 bescherte Dortmund am 33. Spieltag nach einer Horror-Saison den Klassenerhalt.

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Dennis Gentenaar (2005-2006)

Nach der beinahe Insolvenz heuerte der Keeper in einer sportlich schwierigen Phase in Dortmund an. Nur ein Jahr spielte er für die Borussia, ehe es ihn zurück in die Heimat zu Ajax Amsterdam zog. 10 Einsätze für die BVB-Profis und 4 für die Amateure stehen in Gentenaars Vita. Nur 2 Niederlagen musste er in der Bundesliga zwischen den Pfosten hinnehmen, hielt in diesen Partien allerdings auch nur 2 Mal die Null.

Cedric van der Gun (2005-2006)

Mit Bert van Marwijk als Trainer wurde mit Van der Gun nach Gentenaar direkt der 2. Holländer in einer Transferperiode verpflichtet. Das Engagement des Stürmers bei den Schwarz-Gelben stand allerdings unter keinem guten Stern. Bei seinem 2. Einsatz riss sich der Stürmer das vordere Kreuzband. Zwar stieg er nach nur 100 Tagen Pause wieder ins Lauftraining ein, stand aber lediglich am letzten Spieltag der Saison 2005/06 auf dem Platz. In der darauffolgenden Sommerpause wechselte er zum FC Utrecht, da der BVB mit Nelson Valdez und Alexander Frei neue Stürmer verpflichtete. Insgesamt lief er nur 67 Minuten für die Borussia auf.

Immanuel Pherai (seit 2020)

Als vielversprechendes Talent aus dem Stall von Berater Mino Raiola wechselte Pherai als 16-Jähriger vom AZ Alkmaar in die BVB-Jugend. Seit Juli 2020 gehört er den Profis an, wurde in der letzten Saison allerdings an PEC Zwolle ausgeliehen. Noch wartet der Offensivspieler auf seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz für Dortmunds 1. Mannschaft. Die Aussichten auf Spielminuten sind aufgrund der großen Konkurrenz auch unter Neu-Trainer Marco Rose nicht rosig. Eine erneute Leihe scheint aktuell sehr wahrscheinlich – oder Spielpraxis sammeln in der 2. Mannschaft in der 3. Liga (alle 3. Liga Wetten).

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