Donis Avdijaj: Sein Weg könnte zum 1. FC Köln führen

Donis Avdijaj: Sein Weg könnte zum 1. FC Köln führen

Schalke-Profi Donis Avdijaj ist mal wieder in den Medien. Allerdings nicht wegen eines neuen Skandals, sondern wegen seiner ansprechenden sportlichen Leistungen. Das einstige Mega-Talent aus der „Knappenschmiede“ ist seit Januar von den Königsblauen an den niederländischen Erstligisten Roda Kerkrade ausgeliehen. Und in der Erendivisie beweist der 21-jährige Stürmer, dass er es noch einmal wissen will und mit aller Macht eine erfolgreiche Profikarriere anstrebt.

Vom 28. bis zum 30. Spieltag traf Avdijaj 3-mal in Folge. Obwohl der Nationalspieler des Kosovo erst 9 Mal für Kerkrade auflief, ist er wegen seines enormen Einsatzwillens und seiner Torgefahr schon jetzt ein Publikumsliebling. Avdijaj betreibt kräftig Eigenwerbung und steht Medienberichten zufolge auf dem Zettel von mehreren Top-Klubs aus den Niederlanden. Ajax Amsterdam, der PSV Eindhoven oder Feyenoord Rotterdam seien nach Informationen des kicker mögliche Ziele.

Auch der 1. FC Köln soll seine Fühler ausgestreckt haben

Glaubt man dem Kölner Express, wird Avdijaj nächste Saison nicht mehr in Holland, sondern für den 1. FC Köln spielen. Die Geißböcke sollen ernsthaftes Interesse am Problem-Profi, der in der Vergangenheit mehrfach durch Respekt- und Disziplinlosigkeit negativ auffiel, bekundet haben. Und das könnte passen! Für den „Effzeh“, der wohl in die 2. Bundesliga absteigen wird, wäre Avdijaj definitiv eine Verstärkung.

Aber sein Talent war ohnehin immer unbestritten. Die Frage ist nur, ob Avdijaj auch endlich einmal den Kopf einschalten und seiner Rolle als Vorbild gerecht werden kann. Und da Avdijaj in Kerkrade bisher nur positiv durch ansprechende Auftritte auf dem Platz aufgefallen ist, darf man tatsächlich darauf hoffen, dass er eine ordentliche Entwicklung genommen und aus den Fehlern in der Vergangenheit gelernt hat.

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Bei S04 wird er eher keine Chance mehr bekommen

Bevor aber ein Wechsel von Avdijaj nach Köln oder sonst wo hin zustande kommt, muss ihm Schalke erst die Freigabe erteilen. Noch bis 2019 steht er in Gelsenkirchen unter Vertrag. Die festgeschriebene Ablösesumme von 49 Mio. € wird natürlich kein Verein der Welt für Avdijaj zahlen. Man kann aber davon ausgehen, dass sich die Schalke-Bosse Angebote für das Eigengewächs anhören werden und darüber nachdenken, ihn endgültig an einen anderen Klub abzugeben

Es ist zwar nicht komplett ausgeschlossen, dass Avdijaj auf Schalke noch einmal zum Zug kommt. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich. In der Hinserie stand Avdijaj nicht in einer Partie im Kader. In den Planungen von Trainer Domenico Tedesco spielte der flinke Angreifer nie eine Rolle. Und das würde sich wohl auch nicht ändern, falls er im Sommer nach Schalke zurückkehren sollte. Beim 1. FC Köln könnte er dagegen einen Neuanfang in Deutschland starten.

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Unter ihm kam Donis Avdijaj nie zum Zug: S04-Trainer Domenico Tedesco.
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