Diese Großstädte haben noch nie Bundesliga-Fußball gesehen

Diese Großstädte haben noch nie Bundesliga-Fußball gesehen

Laut Definition darf sich eine Stadt „Großstadt“ nennen, wenn sie mindestens 100.000 Einwohner zählt. Davon gibt es in Deutschland ziemlich viele. Stand 2020 sind es 81. Wir präsentieren die größten Städte Deutschlands, die überhaupt noch nie Bundesliga-Fußball (alle Bundesliga Wetten) zu sehen bekamen.

Bonn – 332.769 Einwohner

Die ehemalige Bundeshauptstadt ist die größte deutsche Stadt, die noch nie in den Genuß von Bundesliga-Fußball gekommen ist. Das wird sich in Zukunft auch nicht ändern. Der Bonner SC kickt momentan in der Regionalliga West. Das höchste der Gefühle war 1976/77 ein Jahr in der 2. Bundesliga (alle 2. Bundesliga Wetten), welches durch den Lizenzentzug ein schnelles Ende fand. Mit der Telekom im Rücken sind die Basketballer der Telekom Baskets Bonn seit Jahren das sportliche Aushängeschild der Stadt.

Wiesbaden – 278.324 Einwohner

Nein, Bundesligafußball gab es Wiesbaden noch nie zu bestaunen. Um überhaupt fußballtechnisch in höhere Sphären aufzusteigen, nahm man 2007 den benachbarten SV Wehen aus dem naheliegenden Taunus auf. Es entstand der SV Wehen Wiesbaden, der 2007/08, 2008/09 und 2019/20 in der 2. Bundesliga spielte. Massen zieht der Klub allerdings nicht an. Der Zuschauerschnitt in der 3. Liga (2018/19) lag lediglich bei 3.153 Zuschauern. In der Bundesliga kennen sich lediglich die Volleyballdamen vom 1. VC Wiesbaden sowie die Schachspieler (Wiesbadener Schachverein 1885) und die Judokas (Judo Club Wiesbaden 1922) aus. Sehr fraglich, ob die Fußballer jemals in den Genuss der höchsten deutschen Liga kommen.

Wehen Wiesbaden, 3. Liga Quoten,
Wehen-Wiesbaden beendete die letzte Saison auf Platz 3 der 3. Liga, lockte allerdings nur wenig Fans ins Stadion.

Kiel – 228.649 Einwohner

Was für Wiesbaden gilt, trifft auch auf Kiel zu. Die Saison 2017/18 ging als erfolgreichste Spielzeit in die Geschichte von Holstein Kiel ein. Als Neuling in der 2. Bundesliga verpassten die Störche nur knapp den Durchmarsch in die Eliteklasse. Erst in der Relegation mussten sich die Nordlichter dem VfL Wolfsburg 2-mal knapp geschlagen geben (1:3, 0:1). Dadurch wartet Kiel weiter auf Bundesliga-Fußball. Ganz anders sieht das in Sachen Handball aus. Der THW Kiel gehört seit Jahrzehnten zu den besten und erfolgreichsten Klubs der Welt. Die Sparkassen Arena ist regelmäßig mit über 10.000 Plätzen ausverkauft. Um den Handballern sportlich auf lange Sicht den Rang abzulaufen, bauen die Störche ihr Stadion sukzessive aus. Vielleicht ist mittelfristig tatsächlich der Sprung in die Bundesliga möglich.

Lübeck – 217.198 Einwohner

90 Kilometer südöstlich von Kiel macht der Profisport nahezu gänzlich einen Bogen um eine deutsche Großstadt. Auch wenn die Fußballer des VfB Lübeck „nur“ in der 3. Liga spielen, ist der Klub das Zuschauer-Zugpferd in Sachen professionellem Sport. In der langen Geschichte des Klubs stehen immerhin 22 Jahre in der Zweitklassigkeit. Trotzdem setzt man in der Hansestadt aktuell eher auf Kultur und Bildung. Immerhin die Schachspieler vom Lübecker Schachverein von 1873 konnten von 2001 bis 2003 die Deutsche Meisterschaft feiern.

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Kassel – 201.585 Einwohner

In Nordhessen hat sich in den letzten Jahren die MT Melsungen aus der Handball Bundesliga etabliert. Sie tragen ihre Heimspiele in der Kasseler Rothebachhalle aus. Das Eishockeyteam der Kassel Huskies spielt nach der Insolvenz 2010 nur noch in der 2. Liga. Bis dahin hat es zuletzt im Jahr 1990 auch der beste Fußballverein , der KSV Hessen Kassel, geschafft. Die spielen nun in einem runderneuerten Mehrzweckstadion mit 18.000 Plätzen vor durchschnittlich 1.500 Zuschauern in der Regionalliga Südwest und sind von der Bundesliga sehr weit entfernt.

Hagen – 188.501 Einwohner

Einst Basketball-Hochburg und Standort des Deutschen Basketball-Bundes, spielte Hagen im Fußball nie eine große Rolle. Wer fußballinteressiert ist, findet im wenige Kilometer entfernten Dortmund eine gute Heimat. Aber auch als Basketball-Standort hat die Stadt gelitten. 2003 zog Traditionsklub Brandt Hagen nach Dortmund um. Viele Fans machten den Umzug des Basketball-Meisters von 1974 aber nicht mit. Mit Phoenix Hagen konnte sich ein 2. Team in der Stadt bis 2016 etablieren, ehe Insolvenz angemeldet werden musste. Phoenix geht heute in der ProA an den Start und auf Korbjagd.

Hamm – 185.327 Einwohner

Auf der Grenze vom Münsterland zum Ruhrgebiet liegt Hamm in Westfalen. Fußballtechnisch sorgte zuletzt Stadtteilklub Westfalia Rhynern, mit dem Auftstieg in die Regionalliga West 2017, für Aufsehen. Nach einem Jahr ging es jedoch wieder zurück. Jetzt duelliert man sich wieder mit der Hammer SpVg in der Oberliga um die Vorherrschaft in der Stadt. Jede Menge sportliche Ausrufezeichen setzten und setzen die vielen Wassersport- und Schwimmvereine in der Stadt. Muss es ja auch geben.

Aus den neuen Bundesländern spielte auch in Chemnitz (246.669 Einwohner), Magdeburg (239.781), Halle (237.557), Magdeburg (239.781), Erfurt (214.417) und Jena (108.290) noch nie mit einer Mannschaft in der Bundesliga. Selbstverständlich waren diese Städte allerdings in der DDR-Oberliga mit ihren Klubs in der höchsten Spielklasse unterwegs.

Auch diese deutschen Großstädte bekamen noch nie Bundesliga-Fußball zu sehen

Potsdam (178.089), Mühlheim an der Ruhr (172.857), Ludwigshafen am Rhein (172.250), Oldenburg (170.2011), Osnabrück (164.748), Heidelberg (160.355), Neuss (159.802), Solingen (159.245), Herne (156.449), Regensburg (153.094), Würzburg (127.880), Pforzheim (127.543), Heilbronn (126.592), Göttingen (118.870), Bottrop (117.565), Reutlingen (115.865), Koblenz (113.897), Bremerhaven (113.634), Erlangen (112.528), Bergisch-Gladbach (111.946), Trier (111.528), Recklinghausen (111.397), Remscheid (111.338), Salzgitter (104.948), Siegen (104.136), Hildesheim (101.693), Moers (101.410) und Gütersloh (100.194).

Continental Arena
Vielleicht gibt es in der neuen Continental Arena von Jahn Regensburg irgendwann Bundesligafußball zu sehen. Es wäre ein Novum in der Stadt.

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