Weder van Bommel noch Jeremies: Das sind die wahren Karten-Sünder der Bundesliga

Weder van Bommel noch Jeremies: Das sind die wahren Karten-Sünder der Bundesliga

Es gibt sie in jeder Liga und zu allen Zeiten – Spieler, die mehr Karten als Tore sammeln, die eine 2-stellige Anzahl an Platzverweisen auf dem Konto haben. Wir haben uns auf die Suche nach den größten Sündern der Bundesliga-Geschichte gemacht. Aber auch international ist uns kein Rowdy verborgen geblieben. Das sind die schlimmsten Karten-Sammler des Fußballs.

Einen Aggressive-Leader braucht jedes Team. Ohne zweikampstarken Mittelfeldspieler kann kein Verein auf dieser Welt Titel gewinnen. Daher waren „echte Typen“ wie Marc van Bommel und Gennaro Gattuso immer wichtiger Bestandteil von europäischen Top-Mannschaften. Oft assoziiert man mit diesem Spielertyp Leidenschaft, Einsatzwille und aufopferungsvollen Kampf. Aber auch brutale Fouls, Rudelbildung und Nicklichkeiten gehören dazu. Doch die bwin Redaktion hat sich gefragt: Waren solche Jungs wie van Bommel oder auch Gattuso wirklich die größten Bad Boys aller Zeiten? Die Antwort ist ein klares „Nein“!

In unserer Bundesliga-Top-11 der Sünder sind auch einige Spieler zu finden, mit denen man dort nicht gerechnet hat. Frank Mill, David Jarolim und Jens Nowotny waren nicht unbedingt für ihre unfairen Spielweisen bekannt. Trotzdem gehört Nowotny zu den 3 Spielern mit den meisten Platzverweisen in der Bundesliga-Geschichte. Nur Luiz Gustavo und Sergej Barbarez kommen ebenso wie der ehemalige Leverkusener auf 8 Stück. Damit kein falsches Bild von Nowotny aufkommt, wollen wir jedoch auch noch erwähnen, dass alle 5 Roten Karten wegen einer Notbremse ausgesprochen wurden.

Brasilianer können nicht nur Technik

Ebenso ungewöhnlich ist es, dass ein Brasilianer in dieser Grafik Platz findet. Die sonst für technisch versierten Fußball bekannte Nation hat in der Bundesliga-Geschichte jedoch auch den einen oder anderen rustikalen Vertreter gehabt. Dazu gehört auch Luiz Gustavo. Insgesamt 10 Jahre schnürte der Mittelfeldspieler, der seit 2016 auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, in der höchsten deutschen Spielklasse die Stiefel. In dieser Zeit stand er bei der TSG Hoffenheim, beim FC Bayern München und beim VfL Wolfsburg unter Vertrag und sammelte insgesamt 7 Gelb-Rote Karten. Spitzenwert! Seit diesem Sommer kickt er in Frankreich für Olympique Marseille.

Ramos teilt sich die Spitze mit einem Uru

Allerdings sind die größten Sünder der Bundesliga im internationalen Top-Ligen-Vergleich absolut harmlos. Nehmen wir die spanische Primera Division als Beispiel. Dort ist Real Madrids Innenverteidiger Sergio Ramos der größte Klopper aller Zeiten. Sage und schreibe 18 Platzverweise kassierte er bislang in seiner Liga-Karriere. Weitet man den Blick auf seine Europapokalkarriere noch aus, wird die Bilanz noch schlimmer. Mit 16 Gelb-Roten und 7 Roten Karten ist er zusammen mit Paolo Montero Spitzenreiter. Der Uruguayer kassierte unglaubliche 15 Roten Karten, flog dafür „nur“ 8 Mal per Ampelkarte vom Platz.

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Ein bisschen weniger auf Platzverweise, dafür mehr auf Gelbe Karten hat sich Dani Alves spezialisiert. Der Brasilianer kassierte ligaübergreifend – er spielte in Brasilien, Italien, Spanien und nun in Frankreich – 169 Mal eine Verwarnung.

Ein wenig überraschend ist auch ein Stürmer im absoluten Sünder-Ranking zu finden. Francesco Totti, der erst vor wenigen Monaten seine Schuhe an den Nagel hing, zeigte sich auf dem Platz oft agressiv. Kein Wunder also, dass er in seiner gesamten Karriere 13 (!) Roten Karten kassierte. Man sieht also deutlich, dass ein Sünder nicht pauschal nach Nationalität, Position oder Erfahrung zuzurechnen ist.

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