Die deutschen Spieler in der Premier League
Deutsche Spieler in der Premier League

Die deutschen Spieler in der Premier League

Mehr als 10 Spieltage der neuen Saison im englischen Oberhaus sind absolviert. 10 deutsche Spieler kämpfen in der Premier League 2023/24 um Erfolg. bwin News wirft regelmäßig einen Blick auf diese Akteure und zeigt, wer persönlich mit seinem Team durchstartet oder wer die Erwartungen nicht erfüllen kann.

Zahlreiche ausländische Akteure sind längst fester Bestandteil der englischen Klubs. Spieler aus Brasilien (33), Frankreich (29), Spanien (23) und Portugal (22) sind auf der Insel am gefragtesten. Doch auch Akteure „Made in Germany“ erfreuen sich weiterhin Beliebtheit. 10 deutsche Spieler stehen in dieser Saison in der Premier League unter Vertrag. Für den einen läuft es gut, für den anderen eher nicht so …



Kai Havertz (FC Arsenal)

Der 24-Jährige wechselte im vergangenen Sommer innerhalb der Hauptstadt vom FC Chelsea zum FC Arsenal. Satte 75 Mio. € überwiesen die Gunners an die Blues. Damit ist Havertz der deutsche Spieler, der in seiner Karriere insgesamt den höchsten Betrag an Ablösesumme generierte.

Im System von Coach Mikel Arteta sollte dem gebürtigen Aachener eine wichtige Rolle zukommen – zumindest in der Theorie. Im 3er-Mittelfeld mit Declan Rice und Kapitän Martin Ödegaard war er für die offensiven Impulse eingeplant. Dieser Plan ging nicht auf. Der Ex-Leverkusener wirkte lange Zeit wie ein Fremdkörper im Gunners-Spiel und wurde deshalb von den Spieler-Beratern der Premier League im September sogar zum schlechtesten Transfer des Sommers gewählt. Aber die Formkurve des DFB-Nationalspielers zeigte ab Winter nach oben – auch weil er vermehrt offensiver, meist als Mittelstürmer, zum Einsatz kommt. In den letzten 7 Liga-Partien erzielte Havertz 5 Treffer und gab 4 Vorlagen. Insgesamt steht er jetzt bei 10 Toren und 5 Assists in 42 Pflichtspielen für die Gunners.

Thilo Kehrer (West Ham United)

Der ehemalige Schalker steht seit August 2022 bei den Hammers unter Vertrag. In der abgelaufenen Saison stand der für die Londoner wettbewerbsübergreifend in 38 Partien auf dem Platz, davon 31 Mal in der Startelf. Mit West Ham gewann der Abwehrspieler direkt in seiner Premieren-Spielzeit einen Titel – die UEFA Conference League.

In dieser Saison war für Kehrer kein Platz in der Hammers-Defensive. Die Konkurrenz um Konstaninos Mavropanos, Nayef Aguerd und Kurt Zouma lief ihm den Rang ab. Lediglich 19 Minuten kam der Deutsche in der Hinrunde zum Einsatz. In den letzten 15 PL-Partien stand er nur eine einzige Minute auf dem grünen Rasen. Deshalb schloss sich der 27-Jährige im Januar für ein halbes Jahr auf Leihbasis der AS Monaco an.

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Pascal Groß (Brighton & Hove Albion)

Der mittlerweile 32-Jährige ist der deutsche Dauerbrenner in der Premier League. Seit 2017 läuft er in Englands Eliteklasse für BHA auf. Mit bislang 254 Einsätzen (32 Tore, 52 Assists) liegt er auf Platz 6 der Spieler mit den meisten absolvierten Partien für den Klub.

Auch in dieser Saison gehört er zum Stammpersonal der Blau-Weißen. Er kam bislang in 29 von 31 Partien von Beginn an zum Einsatz, dabei gelangen ihm 4 Treffer und 10 Assists. In jedem seiner bisher 6 absolvierten Spielzeiten durfte Groß für BHA mindestens 25 Mal pro Saison in der Premier League auflaufen.

Mahmoud Dahoud (Brighton & Hove Albion)

Seit diesem Sommer ist Dahoud Mitspieler von Groß. Nach 6 Jahren bei Borussia Dortmund schloss sich der Mittelfeldakteur ablösefrei BHA an. In England wollte sich der 27-Jährige wieder mehr Einsatzzeiten erkämpfen und für die deutsche Nationalmannschaft (2 Spiele) empfehlen.

Die Zeit bis zum Jahreswechsel in Brighton verlief durchwachsen. Er stand in 9 der 20 Liga-Partien auf dem Platz, 7 Mal saß er durchgehend auf der Bank – zuletzt 4 Mal in Folge. Ende Januar schaffte er es sogar 2 Mal gar nicht in den Kader, weshalb er sich am letzten Tag des Winter-Transferfensters für eine Leihe zum VfB Stuttgart entschied.

Kevin Schade (FC Brentford)

25 Mio. € ließ sich der Klub die Dienste des Flügelstürmers kosten. Im vergangenen Januar ging es aus Freiburg erst per Leihe nach Brentford, im Sommer griff dann eine Kaufpflicht. Bis dato kommt der 21-Jährige auf 25 Einsätze für „the Bees“. Der Ertrag ist mit lediglich einem Tor und einer Torvorlage aber noch gering.

Häufig kam Schade von der Ersatzbank ins Spiel – so auch 2 Mal in dieser Saison. Bislang schaffte er erst 10 Mal den Sprung in die Startelf. Eine komplette Partie über 90 Minuten absolvierte der U21-Nationalspieler für Brentford erst ein einziges Mal. Seit Mitte September fällt Schade mit einer Adduktorenverletzung aus.

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Vitaly Janelt (FC Brentford)

Anders sieht die Situation bei Mitspieler Janelt aus. Der gebürtige Hamburger ist seit seiner Ankunft in Brentford im Oktober 2020 fester Bestandteil des Teams. Mittlerweile hat er seinen Marktwert auf 20 Mio. € gesteigert und schwebt im Dunstkreis der deutschen Nationalmannschaft.

41 Einsätze in der Championship und 31 bzw. 35 absolvierte Partien in den letzten beiden Premier-League-Spielzeiten sind der Beweis, dass Janelt ein Leistungsträger der „Bees“ ist. Seinen Stammplatz hat der 25-Jährige auch in dieser Saison sicher, in allen Partien stand er auf dem grünen Rasen – in 31 von 32 Spielen in der Startelf. Dabei gelangen ihm 2 Assists.

Jordan Beyer (FC Burnley)

Der Wechsel von Beyer von Borussia Mönchengladbach zum FC Burnley ist eine Erfolgsgeschichte. Im vergangenen Sommer wurde der Abwehrspieler von den Fohlen in die 2. Englische Liga verliehen und schaffte prompt als Leistungsträger den Aufstieg. Logisch, dass sich Burnley die Dienste für 15 Mio. € sicherte.

Unter Trainer Vincent Kompany ist Beyer in der Abwehr gesetzt. Am ersten Spieltag zog sich der 23-Jährige gegen Man City (0:3) allerdings eine Verletzung zu und musste nach 74 Minuten den Platz verlassen. Dadurch verpasste er die Partie bei Aston Villa. In den folgenden 5 Spielen stand der 23-Jährige aber wieder in der Startaufstellung, ehe ihn erneut eine Verletzung stoppte. Erst am 11. Spieltag kehrte er in die Stammformation des Aufsteigers zurück. Seit Mitte Januar steht er verletzungsbedingt nicht mehr zur Verfügung. Aktuell kommt er in dieser Saison auf 15 PL-Einsätze.

Bernd Leno (FC Fulham)

Seit Juli 2018 steht der Keeper in England unter Vertrag. Nach 4 Jahren und 125 Einsätzen für den FC Arsenal zog es Leno im vergangenen Sommer weiter zum FC Fulham. Dort avancierte er auf Anhieb zum Stammtorhüter und hatte in der letzten Saison maßgeblichen Anteil an der tollen Endplatzierung (10.) des Aufsteigers.

In dieser Spielzeit wollen Leno und die Cottagers die Leistungen bestätigen. Seinen Stammplatz hat er sicher, an 32 Spieltagen hielt er allerdings nur 8 Mal seinen Kasten sauber.

Stefan Ortega (Manchester City)

Für viele Fans und Experten kam der Wechsel des Torhüters im letzten Jahr zu Manchester City überraschend. Von Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld zog es ihn zum englischen Top-Klub. Gleich in seiner ersten Spielzeit gewann er mit den Skyblues das Triple. Dabei kam Ortega überwiegend in den Pokal-Spielen zum Einsatz. Bislang stand er für Man City insgesamt 15 Mal zwischen den Pfosten.

In dieser Saison muss sich Ortega erneut mit der Rolle der Nummer 2 hinter Ederson begnügen. Aber sobald der 30-Jährige gebraucht wird, ist auf ihn Verlass. So wie aktuell. Seit Anfang März muss Ederson verletzungsbedingt pausieren, Ortega vertritt in tadellos. Wettbewerbsbübergreifend kommt der 31-Jährige in dieser Saison bislang auf 14 Einsätze.

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Bislang konnt lediglich Real Madrid den Titel in der Champions League verteidigen. Bei den bwin Bookies ist Manchester City erneut der große Favorit auf den Gewinn des Henkelpotts.

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Loris Karius (Newcastle United)

Weil bei den aufstrebenden Magpies im vergangenen September eine Vakanz auf der Torhüter-Position herrschte, wurde kurzerhand der vertragslose Karius verpflichtet. Im Training wusste der ehemalige Akteur des FC Liverpool überzeugen, sodass ihn der Klub mit einem Vertrag bis Juni 2024 ausstattete.

Karius ist allerdings nur Ersatzmann für Stammkeeper Nick Pope und dessen Vertretung Martin Dúbravka. Deshalb kommt es auch nicht von ungefähr, dass der 30-Jährige überhaupt erst 2 Partien für Newcastle absolvierte. Oftmals schafft es Karius nicht einmal in den Spieltagskader. In den letzten 18 Liga-Partien gelang ihm aber immer der Sprung ins Aufgebot, gegen Arsenal (1:4) stand er sogar über die komplette Spielzeit im Tor.

Timo Werner (Tottenham Hotspur)

Bei RB Leipzig geriet Timo Werner in der Hinrunde aufs Abstellgleis. Deshalb flüchtete der Offensivspieler in der Winterpause zurück nach London, wo er bereits zwischen 2020 und 2022 beim FC Chelsea unter Vertrag stand. Sein Wechsel auf Leihbasis zu Tottenham Hotspur wurde von den englischen Medien und vielen Experten stark kritisiert und als Lachnummer abgestempelt. Der Grund: Bei den Blues traf Werner zuvor in der Premier League lediglich 10 Mal und fiel vermehrt als Chancentod und durch Abseitsstellungen auf.

Bei den Spurs weiß der mittlerweile 28-Jährige aber zu überzeugen. Zwar nicht als Mittelstürmer, sondern als Linksaußen. Seit seinem Wechsel Mitte Januar kam er in 11 Liga-Partien zum Einsatz, davon 8 Mal in der Startelf. Dabei gelangen ihm 2 Tore und 4 Assists. Es zeichnet sich ab, dass Tottenham ihm im Sommer fest verpflichten wird.

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