DFB-Debütant Eggestein: Mal wieder ein Bremer mit Perspektive

DFB-Debütant Eggestein: Mal wieder ein Bremer mit Perspektive

Da waren es nur noch 2! Aus dem Debütanten-Trio reiste Lukas Klostermann am Donnerstag ab. Die beim 1:1 gegen Serbien erlittene Verletzung entpuppte sich als Muskelfaserriss und verhindert, dass der Leipziger seinen ordentlichen Eindruck am Sonntag in Amsterdam gegen die Niederlande (alle EM-Quali-Wetten) bestätigen kann. Wir erklären, warum nun die Stunde von Maximilian Eggestein im DFB-Team schlägt.

Die Historie lehrt: Werder Bremen war, ist und bleibt einer der Top-Zulieferer für die deutsche Nationalmannschaft. Sollte Joachim Löw den Bremer Maximilian Eggestein am Sonntag zum insgesamt 102. Debütanten in seiner Amtszeit als Bundestrainer machen, tritt der 22-Jährige in gewaltige Fußstapfen. Klaus Allofs, Karl-Heinz „Air“ Riedle oder Rudi Völler – um nur 3 Namen zu nennen. Allesamt Spieler, die im Werder-Trikot den Sprung geschafft haben und in der Folge das Gesicht des DFB-Teams prägen sollten.

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Dauerbrenner und Dauerrenner

Freilich hinkt der Vergleich zwischen den besagten Torjägern und einem Mittelfeldmotor, wie es Eggestein ist. In welche Kategorie lässt sich der gebürtige Hannoveraner stattdessen einordnen? Ein weltmeisterlicher Stratege á la Mesut Özil (92 Länderspiele)? Ein unermüdlicher Kämpfer und Antreiber vom Schlag eines Torsten Frings (78 Länderspiele)? Vielleicht trifft es eine Kombination daraus am besten. An 11 Pflichtspieltoren war Maximilian Eggestein in dieser Saison direkt beteiligt

Vereint Technik, Finesse und Geschwindigkeit: Maximilian Eggestein (hier im Duell mit Bayerns Kingsley Coman)

Seine Vorarbeit für Max Kruse beim 3:1-Auswärtssieg der Bremer in Leverkusen ordnete Matthias Sammer, seines Zeichens Chef-Kritiker des deutschen Fußballs, in die Rubrik Weltklasse ein. Nicht wenige seiner Torvorlagen kommen auch dadurch zu Stande, weil das Werder-Eigengewächs bereit ist, die berühmte Extra-Meile zu gehen. Von den bisher maximal möglichen 2340 Pflichtspiel-Minuten verpasste er lediglich 7 Minuten und spulte dabei stolze 312 Kilometer ab.

Im Ranking der laufstärksten Bundesligaspieler muss er nur einem knapp den Vortritt lassen: Joshua Kimmich (312,2)! Rückt der Bayern-Profi für den verletzten Klostermann auf die rechte Abwehrseite wäre theoretisch im Holland-Spiel ein Platz im Mittelfeld für Maximilian Eggestein frei. Klar ist jedoch auch: In den wichtigen Spielen ist ein Toni Kroos bei Jogi Löw zumindest bis zur EURO 2020 gesetzt! Mittelfristig konkurriert der 22-Jährige also mit dem gegen Serbien als Joker erfolgreichen Leon Goretzka sowie dem verletzungsanfälligen Ilkay Gündogan um einen Startelf-Platz.

Seit 2000: Diese Bremer debütierten im DFB-Trikot

Torsten Frings – DFB-Debüt 2001 – 78 Länderspiele

Tim Borowski – DFB-Debüt 2002 – 33 Länderspiele

Fabian Ernst – DFB-Debüt 2002 – 24 Länderspiele

Frank Fahrenhorst – DFB-Debüt 2004 – 2 Länderspiele

Christian Schulz – DFB-Debüt 2004 – 4 Länderspiele

Clemens Fritz – DFB-Debüt 2006 – 22 Länderspiele

Tim Wiese – DFB-Debüt 2008 – 6 Länderspiele

Aaron Hunt – DFB-Debüt 2009 – 3 Länderspiele

Mesut Özil – DFB-Debüt 2009 – 92 Länderspiele

Serge Gnabry – DFB-Debüt 2016 – 5 Länderspiele

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