Löws Debütanten: Philipp Max und Felix Uduokhai winkt DFB-Premiere

Löws Debütanten: Philipp Max und Felix Uduokhai winkt DFB-Premiere

Im Kalenderjahr 2020 stehen noch 3 Länderspiele auf dem Programm. Neben einem Testspiel gegen Tschechien kommt es in der Nations League (alle Nations League Wetten) zu Duellen mit der Ukraine und Spanien. Für diese Partien nominierte Joachim Löw mit Philipp Max und Felix Uduokhai 2 Neulinge. In seiner bisherigen Amtszeit verhalf der Bundestrainer bislang 110 Spielern zum Debüt in der deutschen Nationalmannschaft, 10 von ihnen kamen nie über einen einzigen Einsatz hinaus.

Noch 3 Länderspiele stehen für die deutsche Nationalmannschaft im Kalenderjahr 2020 an. Zwischen dem 11. und dem 17. November kommt es zu Kräftemessen mit Tschechien, der Ukraine und Spanien. Joachim Löw gab für diese Partien nun sein Aufgebot bekannt. Mit Philipp Max (PSV Eindhoven) und Felix Uduokhai (FC Augsburg) wurden 2 Akteure erstmals berufen. Zur Nominierung des Duos, die in der Vorsaison noch zusammen für Augsburg spielten, sagte der Bundestrainer: „Wir laden niemanden ein, dem wir nicht zutrauen würden, dies zu schaffen. Fest steht aber auch, dass es um das allerhöchste internationale Level geht, wenn man wieder an die Weltspitze zurück möchte.“ Die ‚Nominierungen sollen zeigen, dass „wir die gezeigten Leistungen registrieren“.

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In der langen Historie des DFB ist Joachim Löw der Bundestrainer, der den meisten Spielern zu ihrem Länderspiel-Debüt verhalf. 110 Akteuren schenkte Löw bereits das Vertrauen. Die ersten Debütanten unter dem mittlerweile 60-jährigen Coach waren Malik Fathi und Manuel Friedrich. Das Duo kam im Freundschaftsspiel gegen Schweden (3:0) im August 2006 in der 2. Halbzeit erstmals für Deutschland zum Einsatz. Während Friedrich im Anschluss noch zu 8 weiteren Länderspielen kam, lief Fathi nur noch ein einziges Mal mit dem Adler auf der Brust auf. Die bislang letzten Debütanten waren Florian Neuhaus, Mahmoud Dahoud und Jonas Hofmann. Das Trio absolvierte Anfang Oktober 2020 im Testspiel gegen die Türkei (3:3) den bislang einzigen Einsatz. Ziemlich sicher werden die 3 in der Zukunft aber noch häufiger das Trikot mit dem Adler auf der Brust tragen.

In der Ära Löw gibt es bislang 10 Akteure – die Türkei-Debütanten ausgenommen – die nach ihrer DFB-Premiere nie wieder in der Nationalmannschaft aufliefen:

Mark Uth: Nach starken Leistungen für die TSG Hoffenham kam er bei der 0:3-Niederlage gegen Holland in der Nations League im Oktober 2018 zu seinem Debüt. Hatte im Anschluss Pech und eine schwache Phase auf Schalke. Muss erst beim Klub wieder in die Spur finden, um wieder eingeladen zu werden. Die Tür steht allerdings offen.

Diego Demme: Beim Kantersieg in der WM-Qualifikation gegen San Marino (7:0) am 10.06.2017 schenkte Löw dem Leipziger 14 Minuten Einsatzzeit. Obwohl der 27-Jährige beim SSC Neapel häufig zum Einsatz kommt, blieb er im Nationalteam seitdem außen vor. Aktuell erscheint eine Rückkehr sehr unwahrscheinlich.

Yannik Gerhardt: Der Mittelfspieler des VfL Wolfsburg debütierte am 15.11.2016. Im Freundschaftsspiel gegen Italien (0:0) stand er die kompletten 90 Minuten auf dem Spielfeld. Erhielt seitdem keine weitere DFB-Einladung. Mit 26 Jahren ist der Zug in der Nationalmannschaft aber noch längst nicht abgefahren.

Christian Günter: Der Freiburger feierte am 13.05.2014 sein Debüt unter Löw. Im Testspiel gegen Polen (0:0) durfte er 8 Minuten Nationalmannschaftsluft schnuppern. Noch immer spielt der Linksverteidiger beim SC Freiburg und überzeugte vor allem in der vergangenen Saison mit starken Leistungen. Mit seinen 27 Jahren hat er die Hoffnung auf weitere DFB-Spiele noch nicht aufgegeben.

Maximilian Arnold: Auch der Wolfsburger feierte gegen Polen sein Debüt und durfte 13 Minuten sein Können unter Beweis stellen. Lange Jahre war er Leistungsträger der U21. Beim VfL Wolfsburg ist der 26-Jährige gesetzt und auf Kurs zum Rekordspieler. Weitere Einsätze unter Löw sind in Zukunft nicht ausgeschlossen.

Maxi Arnold VfL Wolfsburg
Absolvierte mittlerweile über 280 Einsätze für den VfL Wolfsburg: Maximilian Arnold.

Sebastian Jung: Der gebürtige Sachse feierte ebenfalls gegen Polen seine Nationalmannschaftspremiere. 19 Minuten durfte er mit dem Adler auf der Brust auflaufen. Der 30-Jährige kickt mittlerweile beim Karlsruher SC in der 2. Liga. Für ihn hat sich das Kapitel Nationalmannschaft erledigt.

André Hahn: Hatte sein Debüt ebenfalls gegen Polen. Spielte damals die komplette 2. Hälfte durch. Verlor danach durch Verletzungen und schwachen Leistungen im Klub den Anschluss. Der 30-Jährige wechselte im Sommer 2018 wieder zurück zum FC Augsburg. Dort pendelt er zwischen Rasen und Ersatzbank. Auch bei ihm wird es bei einem Länderspiel bleiben.

Oliver Sorg: Wie seine Vorgänger debütierte auch Sorg gegen Polen. Beackerte damals 81 Minuten die rechte Abwehrseite. Wechselte nach dem Abstieg des SC Freiburg zu Hannover 96, stieg mit dem Klub erneut in die 2. Liga ab und schnürt mittlerweile für Nürnberg seine Schuhe. Die Aussicht auf einen weiteren DFB-Einsatz? Keine!

Tobias Weis: Weis, der seine Karriere im August 2019 beim TSV Weilimdorf in der Landesliga beendete, kam am 2.6.2009 zu seinem einzigen Länderspieleinsatz. Beim 7:2-Sieg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate durfte er 24 Minuten aufs Spielfeld. Im Anschluss nahm seine Laufbahn nicht den erhofften Weg.

Marvin Compper: Der Abwehrspieler gab am 19.11.2008 sein Länderspiel-Debüt. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen England stand der Abwehrspieler 76 Minuten auf dem Platz. Weitere Einsätze im DFB-Trikot wird es nicht geben, da Compper im Sommer seine aktive Karriere beendete.

Marvin Compper MSV Duisburg
Marvin Compper ließ seine Karriere beim MSV Duisburg in der 3. Liga ausklingen.

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