Bayern München - Eintracht Frankfurt: Pokalfinale als Abschiedsbühne

Bayern München – Eintracht Frankfurt: Pokalfinale als Abschiedsbühne

Die große Bühne für den großen Abschied: Jupp Heynckes wird im DFB-Pokalfinale letztmals als Trainer auf der Bank sitzen. Dieses Mal ist sein Rücktritt vom Profi-Fußball endgültig. Seine Mannschaft will ihm natürlich den Titel schenken. Das gleiche Ziel hat aber auch der Gegner aus Frankfurt, denn Niko Kovac steht ebenfalls zum letzten Mal an der Seitenlinie für seinen jetzigen Verein. Unsere Vorschau zu Bayern München – Eintracht Frankfurt.

Anstoß: Samstag, 19.05.2018 – 20:00 Uhr

Stadion: Olympiastadion, Berlin

TV: ARD & Sky

Tränen sind nach dem Pokalfinale garantiert. Ganz sicher werden sie beim Verlierer-Team fließen, ganz sicher wird auch Jupp Heynckes ein paar verdrücken – egal, wie das Spiel ausgeht. Der 73-Jährige wird sich endgültig aus dem Profi-Fußball zurückziehen und letztmals ein Spiel als Trainer auf der Bank erleben. Mit dem Titelgewinn würde er seine unerwartete Rückkehr im Oktober 2017 mit dem Double krönen. Es wäre nach 2013 seine 2. Trophäe im DFB-Pokal.

Niko Kovac kann bis dato noch keine Erfolge in Form von Pokalen als Trainer vorweisen. Im letzten Jahr verlor er mit Eintracht Frankfurt das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund (1:2). Nun bietet sich die erneute Chance auf den Cup-Sieg. Für Kovac wäre sein erster Titelgewinn als Trainer etwas ganz besonderes, denn er würde sich mit einem großen Triumph aus der Main-Metropole verabschieden. Das ausgerechnet sein neuer Arbeitgeber der Gegner im Endspiel ist, rundet das diesjährige Finale mit seinen vielen Einzel-Geschichten ab.

Pokal-Macht FCB

Bereits 2006 trafen Bayern München und Eintracht Frankfurt im Endspiel des DFB-Pokals aufeinander. Damals siegte der FCB durch ein Tor von Claudio Pizarro mit 1:0. Allgemein spricht die Pokal-Bilanz klar zugunsten der Bayern. Von 4 Duellen entschieden die Münchner 3 für sich, jedes Mal ohne Gegentor. Einzig im Halbfinale 1974 behielten die Hessen die Oberhand (3:2).

Zum 7. Mal steht die Eintracht im deutschen Pokalfinale, 4 Mal verließen sie bislang als Sieger den Platz. Damit ist Frankfurt der vierterfolgreichste Verein in diesem Wettbewerb. Noch viel beeindruckender ist die Bilanz der Bayern. Von 21 DFB-Pokal-Endspielen gewann der Rekordmeister stolze 18 (!). Mit einem erneuten Titelgewinn würde der FCB das 12. Double der Vereinsgeschichte feiern.

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Bayern München – Eintracht Frankfurt Quoten

Torhunger: Die Bayern erzielten in dieser Saison in den bisherigen 5 DFB-Pokalspielen stolze 20 Treffer (exklusive Elfmeterschießen). Das macht im Schnitt 4 Tore pro Partie. Bayern erzielt 3 oder mehr Tore! Quote 1.87

In 3 der 4 bisherigen Pokal-Duelle mit der Eintracht spielten die Bayern zu Null. Einzig im ersten Aufeinandertreffen 1974 – gleichzeitig die einzige FCB-Niederlage – setzte es Gegentore (2:3). Bayern gewinnt zu Null! Quote 1.95

Die bisherigen Endspiele mit Eintracht-Beteiligung waren fast immer eine enge Angelegenheit. 4 Mal (57%) gewann eine Mannschaft mit einem Treffer Differenz, einmal ging es in die Verlängerung. Ein Team gewinnt mit genau einem Tor Unterschied! Quote 3.25

Starke Defensive: In den bisherigen 5 Pokalspielen in dieser Saison kassierte die Eintracht noch keinen Treffer in der regulären Spielzeit. Einzig im Achtelfinale gegen Heidenheim musste die SGE ein Tor in der Verlängerung hinnehmen. Frankfurt kassiert kein Gegentor! Quote 8.75

In 8 der letzten 10 Endspiele, in denen in der regulären Spielzeit Tore fielen, gewann am Ende die Mannschaft den Titel, die den ersten Treffer erzielte. Spielverlauf: Führung – Sieg! Quote 1.22

Die letzten Duelle der beiden Finalisten

32. Spieltag, 2017/18: Bayern München – Eintracht Frankfurt 4:1 (1:0), Tore: Dorsch, Wagner, Rafinha, Süle – Haller

15. Spieltag, 2016/17: Eintracht Frankfurt – Bayern München 0:1 (0:0), Tor: Vidal

Der Weg ins Finale

FCB: Chemnitzer FC (A, 5:0), RB Leipzig (A, 6:5 n. E.), Borussia Dortmund (H, 2:1), SC Paderborn (A, 6:0), Bayer Leverkusen (A, 6:2)

SGE: TuS Erndtebrück (A, 3:0), Schweinfurt 05 (A, 4:0), 1. FC Heidenheim (A, 2:1 n. V.), FSV Mainz (H, 3:0), FC Schalke (A, 1:0)

Die voraussichtlichen Aufstellungen

FCB: Ulreich – Kimmich, Hummels, Süle, Alaba – Javi Martinez, Thiago – Müller, James, Ribéry – Lewandowski

SGE: Hradecky – Chandler, Abraham, Salcedo – Da Costa, G. Fernandes, Willems – M. Wolf, Mascarell – K.-P. Boateng – Haller

Am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga hatte Frankfurt gegen eine Münchner B-Elf keine Chance (1:4). Aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze …

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