Ulmer Spatzen im Himmel der Pokalsieger-Besieger

Ulmer Spatzen im Himmel der Pokalsieger-Besieger

Samstagnachmittag 17:24 Uhr, der DFB-Pokal 2018 erlebt seine erste Sensation – und was für eine! Erstmals seit über 20 Jahren muss mit Eintracht Frankfurt wieder ein amtierender DFB-Pokalsieger gleich in der 1. Runde die Segel streichen. Die neu formierten Frankfurter ließen unter Kovac-Nachfolger Adi Hütter beim Regionalligisten SSV Ulm (1:2) so ziemlich alles von der Pokal-Mentalität vermissen, die das Team im Vorjahr nach Berlin getragen hatte.

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Ob man in Ulm, um Ulm und um Ulm herum demnächst mit Pokalsieger-Besieger-Shirts herumläuft? Dank Treffern von Steffen Kienle und Vitalij Lux piesackten die Spatzen den hessischen Adler und finden sich nun in einem elitären Kreis wieder. In der Pokal-Historie (alle DFB-Pokal-Wetten) schafften zuvor lediglich 5 andere Klubs das Kunststück, einem Titelverteidiger in Runde 1 ein Bein zu stellen:

1996/97: SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern

Fürth und der DFB-Pokal – diese Kombination scheint wie gemalt für Sensationen! Der TSV Vestenbergsgreuth, der später in die SpVgg Greuther Fürth übergehen sollte, fügte 1994 dem FC Bayern (1:0) eine bis heute unvergessene Schmach zu. Nur wenige Jahre später war dann der 1. FC Kaiserslautern fällig. Mit Trainer-Legende Otto Rehhagel als amtierender DFB-Pokalsieger uns Zweitligist angereist, blamierten sich die Roten Teufel im Frankenland 0:1.

1994/95: Bayern München II – SV Werder Bremen

Und gleich noch mal „König Otto“: Während der Rehhagel-Ära an der Weser zwangen die mit Profi Alexander Zickler verstärkten Bayern-Amateure aus der Regionalliga Süd den SV Werder Bremen 2:1 in die Knie. Es war aber nicht der spätere Nationalstürmer, sondern Thomas Radlspeck sowie ein Eigentor von Abwehrchef Uli Borowka, die das Erstrunden-Aus des Titelverteidigers im Grünwalder-Stadion besiegelten.

Blamage hoch 2: Otto Rehhagel mit Bremen und Kaiserslautern!

1970/71: VfR Heilbronn – Kickers Offenbach

DFB-Pokalsieg und Bundesliga-Aufstieg – zu Beginn der 70er-Jahre kannte der Jubel in Offenbach keine Grenzen. Im darauffolgenden Jahr wurde dem OFC dann gleich vom VfR Heilbronn der Wind aus den Segeln (0:2) genommen. 15.000 Zuschauer im Heilbronner Frankenstadion feierten nach Toren von Harry Griesbeck und Hans Mayer eine rauschende Pokal-Nacht.

1968/69: VfB Stuttgart – 1. FC Köln

Auch der VfB Stuttgart errang den imaginären Titel des Pokalsieger-Besiegers. Mit Gilbert Gress hatte dabei ein Franzose seinen Fuß im Spiel. Die Schwaben – allerdings damals wie heute Bundesligist – kegelten durch seinen Treffer im Januar 1969 die Kölner raus, die im Vorjahr den Pott in die Domstadt holten. 

1963/64: SpVgg Fürth – Hamburger SV

Einen Tiefpunkt der Vereinsgeschichte – vor dem erstmaligen Bundesliga-Abstieg – erlebte der HSV ebenfalls in Fürth. 1:1 hieß es zwischen dem Pokalsieger von 1963 und dem fränkischen Regionalligisten – damals gab es statt Elfmeterschießen ein Wiederholungsspiel! Vor heimischer Kulisse machten die Fürther dann eine Woche später die Überraschung (2:1 n.V.) perfekt.

Gegen Vereine aus welcher Liga ist der Überraschungsfaktor am höchsten? Wann und wie oft überstanden alle 18 Erstligisten ohne Blamage die erste Runde? Viele weitere Zahlenspiele finden sich in unserer Infografik zur ersten DFB-Pokal-Hauptrunde.

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