DFB Pokal-Achtelfinale: Termin-Chaos für die Underdogs

DFB Pokal-Achtelfinale: Termin-Chaos für die Underdogs

Die Losfee bei der DFB Pokal-Auslosung zu spielen, zählt wahrlich nicht zu den dankbarsten Aufgaben. In den allerseltensten Fällen gelingt es, alle glücklich zu machen. DFB-Nationalspielerin Turid Knaak, als Ersatz für den verletzten Ski-Star Felix Neureuther eingesprungen, kam am Sonntagabend zumindest nah dran. 4 knackige Erstliga-Duelle stimmen die Fans froh. Und für die Underdogs aus Saarbrücken und Verl sind die organisatorischen Hürden fast höher als die sportlichen. Unser Ausblick auf das DFB Pokal-Achtelfinale:

FC Bayern mit sagenhafter Heim-Quote

Als 5. Team aus dem Lostopf gezogen, tritt Bayern München gegen die TSG Hoffenheim an. Warum theoretisch beide Teams damit gut leben könnten? Immerhin waren es die Sinsheimer, die den Münchnern am 7. Spieltag (2:1) die erste Niederlage der Saison zugefügt hatten und womöglich auch der Auslöser für die aktuelle Krisenstimmung an der Säbener Straße waren. Ob diese wiederum bis Februar nächsten Jahres anhält, darf bezweifelt werden. Vor allem lässt sich hier der alte Wenn-es-darauf-ankommt-Spruch auf die Bayern anwenden. Insofern der Gegner nicht Borussia Dortmund heißt, kommt der Rekordmeister- und Pokalsieger im eigenen Stadion (15 Siege in den letzten 17 Partien) stets weiter.

BVB reist zum Pokal-Angstgegner

Während die Bayern diese Serie vermutlich fortsetzen, können sie genüsslich nach Frankfurt (gegen RB Leipzig) und Bremen (gegen Borussia Dortmund) schauen, wo die Titel-Konkurrenten nicht als Favorit anreisen bzw. sich gegenseitig eliminieren. Zur Erinnerung: Der aktuelle Tabellenführer Borussia Mönchengladbach hat sich bereits aus dem Wettbewerb verabschiedet. Das Duell zwischen Werder und dem BVB geht mittlerweile als Pokal-Klassiker durch. Ob sich der BVB für die Niederlagen 2009 (1:2) sowie im vergangenen Jahr (2:4 nach Elfmeterschießen) revanchieren kann? Quote 1.70! Die Bilanz im DFB Pokal ist mit 3 Siegen auf jeder Seite ausgeglichen. 

Kiel ist das Vorbild für die Regionalligisten

Einen „Gegner aus dem Süden oder Südwesten“ formulierte Marcus Mann, Sportlicher Leiter des 1. FC Saarbrücken, als zarten Wunsch in Richtung Turid Knaak. Die Losfee tat wie befohlen: Der Regionalligist trifft auf den Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC. Hier schlummert womöglich das größte Überraschungspotenzial aller Achtelfinal-Partien – Sieg-Quote 3.50 auf den FCS! Der letzte Regionalligist, der 3 höherklassige Teams rauswarf und bis ins Viertelfinale kam, war Holstein Kiel in der Saison 2011/12.

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Die Herausforderungen für die Saarländer vor dem Anpfiff: Ein Ausweichstadion für den derzeit im Umbau befindlichen Ludwigspark finden sowie das eigentlich für Anfang Februar gebuchte Trainingslager verlegen. Termin-Nöte kennen sie auch beim SC Verl. Der West-Regionalligist sagte nach dem Coup gegen Holstein Kiel (8:7 nach Elfmeterschießen) das folgende Heimspiel gegen die U23 von Borussia Dortmund ab. Was die Ostwestfalen mit andauernden Abbauarbeiten und hohem Organisationsaufwand begründeten, wertete die Konkurrenz als gewollte Wettbewerbsverzerrung. Im Februar nächsten Jahres würden in Verl erneut 2 Heimspiele (SV Lippstadt in der Liga, Union Berlin im DFB Pokal) innerhalb von 4 Tagen stattfinden…

Termine im DFB Pokal 2019/20:

Achtelfinale: 4./5. Februar 2020

Viertelfinale: 3./4. März 2020

Halbfinale: 21./22. April 2020

Finale in Berlin: 23. Mai 2020

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