Der FC Bayern ist in der Transfer-Zwickmühle

Der FC Bayern ist in der Transfer-Zwickmühle

Das Sommer-Transferfenster ist noch bis zum 31. August (18:00 Uhr) geöffnet. Der FC Bayern hat bislang 4 Neuzugänge unter Vertrag genommen und inklusive der festen Verpflichtung von Kingsley Coman € 90,5 Mio. ausgegeben. Auf den ganz großen Kracher warten die Fans aber bislang vergebens. Ob er trotz der Ankündigung von Präsident Uli Hoeneß noch verpflichtet wird, erscheint aufgrund der überhitzten Marktpreise mehr als fraglich.

Corentin Tolisso (€ 41,5 Mio.), Kingsley Coman (€ 21 Mio.), Niklas Süle (€ 20 Mio.), Serge Gnabry (€ 8 Mio.) und Sebastian Rudy (ablösefrei) stehen bislang als Neuzugänge für die neue Saison beim deutschen Rekordmeister fest.

Unzufriedenheit im eigenen Lager

Nicht wenige FCB-Fans sind von den bisherigen Transferaktivitäten ihres Klubs enttäuscht. Die Bayern haben sich seit 2010 zu einem stetigen Anwärter auf den Titel in der Champions League entwickelt (3 Final-Teilnahmen). Nachdem der Klub in den vergangenen 4 Jahren allerdings 3 Mal im Halb- und einmal im Viertelfinale vorzeitig scheiterte, fordern viele Fans, dass die prall gefüllte Portokasse für große Stars geöffnet wird. Erst Recht nach einer Aussage von Uli Hoeneß am Rande der Meisterfeier keimte bei den Anhängern Hoffnung auf einen Mega-Transfer auf:

„Wir haben einen Kader, wenn man den verstärken will, muss man schon ziemliche Granaten kaufen.“

Astronomische Summen

Namen wie Alexis Sanchez und Marco Verratti geisterten durch die bayrische Landeshauptstatt. Doch nach heutigem Stand wird weder der Chilene noch der Italiener das Trikot der Münchner in der kommenden Saison tragen. Der Grund ist so simpel wie offensichtlich: Das Geld! Während Sanchez eine horrendes Jahresgehalt (€ 25 Mio.) fordern soll, ruft Paris St. Germain für Verratti eine Ablösesumme um die € 100 Mio. auf. Beides ist der FC Bayern nicht bereit zu zahlen – und das ist auch gut so.

Corentin Tolisso ist bislang der teuerste Einkauf in der FCB-Geschichte.

Nur weil der Transfermarkt in diesem Jahr komplett verrücktspielt und selbst Durchschnittsspieler mittlerweile einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kosten, müssen die Bundesliga-Klubs diesen Irrsinn nicht mitmachen. Speziell den FC Bayern hat es immer ausgezeichnet, Transfers nur zu tätigen, wenn das Preisleistungsverhältnis stimmte.

Abschreckendes Beispiel aus England

Diese Haltung sorgt vielleicht für eine Missstimmung bei Teilen der Fans, war aber in der Vergangenheit ein Grund dafür, warum die Bayern so viele Erfolge feiern konnten und mittlerweile fest zu den Top-5-Klubs der Welt gehören.

Eine Garantie auf den Champions League-Titel sind auch hohe Transferausgaben nicht. Manchester United investierte in den vergangenen 3 Jahren stolze € 536,35 Mio. in Neuzugänge und schaffte in dieser Zeit 2 Mal nicht mal die Qualifikation zur Königsklasse. Nur aufgrund des Triumphes in der zweitklassigen Europa League dürfen die Red Devils in der kommenden Spielzeit in der Champions League starten.

Die FCB-Verantwortlichen haben bereits mehrmals bewiesen, dass sie auch ordentlich Geld für einen Spieler in die Hand nehmen können, wenn sie davon überzeugt sind. Das werden sie auch wieder tun. Mit der Verpflichtung von 3 aktuellen deutschen und 2 französischen Nationalspielern (inkl. Coman) hat der Klub in der bisherigen Transferperiode nicht viel falsch gemacht. Und wer weiß, was bis zum Deadline Day am 31. August noch alles so passiert.

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