Das spricht für Gareth Bales Insel-Comeback

Das spricht für Gareth Bales Insel-Comeback

Der Waliser Gareth Bale ist mit Real Madrid zwar frisch gebackener europäischer Supercupsieger, doch das Interesse an dem Außenstürmer von Seiten des englischen Rekordmeisters Manchester United wird dadurch wohl nicht geringer. Trotz Machtwort von Real-Boss Perez: Bahnt sich ein neuer Transfer-Coup an?

Ein Fuchs, dieser José Mourinho! „Wenn er morgen spielt, dann werde ich nicht eine Sekunde darüber nachdenken“, beantwortete der schlitzohrige Portugiese bei der Pressekonferenz zum europäischen Supercupfinale in Skopje die Frage nach einer Verpflichtung von Gareth Bale eindeutig, „dann ist das eindeutiges Zeichen, dass er bleibt.“ Doch der Coach von Manchester United legte nach: „Wenn der Klub nicht mit ihm plant, werde ich um ihn kämpfen.“

Nun, Gareth Bale spielte bei Real Madrids 2:1-Erfolg gegen die Red Devils am Dienstagabend in der mazedonischen Hauptstadt von Anfang an. Er legte Isco das Tor zum vorentscheidenden 2:0 vor. Dass die Gerüchte um seine Rückkehr auf die Insel damit vom Tisch sind, ist unwahrscheinlich. „Er hat seine eigenen Ambitionen darüber, ob er bleibt, oder nicht“, verklausulierte Mourinho am Montag in Skopje Bales Karrierepläne.

Im letzten Jahr war Bale zu verletzungsanfällig

Sicher ist: Der Waliser hat ungeachtet seines 3. Champions-League-Erfolgs Anfang Juni in seiner Geburtsstadt Cardiff kein gutes Jahr bei den Königlichen hingelegt. Waden-, Hüft- und Sprunggelenksverletzungen setzten das Mitglied des königlichen „BBC-Sturms“ mit Karim Benzema und Cristiano Ronaldo in insgesamt 29 Pflichtspielen matt. Unter dem Strich kam Bale in allen Wettbewerben dennoch auf 9 Tore und 5 Vorlagen in 27 Auftritten.

Gibt es einen Tausch mit de Gea?

Heißestes Bale-Gerücht ist laut dem Portal Wales online ein Tauschgeschäft. Bale soll zu Manchester United und damit in die Premier League zurückgehen. Dafür würde Real United-Keeper David de Gea verpflichten. „In diesem Sommer kann alles passieren“, kommentierte Real-Coach Zinedine Zidane die ganze Sache mehr als unverbindlich. Bale-Berater Jonathan Barnett wurde da schon deutlicher. „Das ist eine lächerliche, dumme Geschichte“, ätzte er in Richtung José Mourinho.

Dass 72% der Leser der spanischen Zeitung AS in einer Online-Umfrage gegen den Verbleib von Bale in Madrid votierten, ist ein Signal der königlichen Fan-Basis, aber kein Indiz. Reals Pläne mit Monacos Stürmer-Juwel Kylian Mbappé mit einem Transfer-Volumen von fast 180 Mio. € wohl eher. Was das Machtwort von Real-Boss Florentino Perez („Ich denke nicht daran, ihn zu verkaufen, er ist ein wichtiger Spieler von Real Madrid“) letztlich wert ist, werden die verbleibenden 3 Wochen bis zum Transferschluss zeigen. Ausschließen kann man im Rennen um den 2013 für die damalige Rekordsumme von 100 Mio. € von Tottenham Hotspur zu Real Madrid gewechselten Waliser jedoch nichts. Oder?

Gareth Bale im Supercupfinale gegen Manchester United. Wechselt der Waliser doch noch zu den Red Devils?

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