Das erwartet Serge Gnabry beim FC Bayern

Das erwartet Serge Gnabry beim FC Bayern

Die Spatzen pfiffen es schon im letzten Jahr von den Dächern. Angeblich hatte der FC Bayern schon im Sommer 2016, beim Transfer von Serge Gnabry von Arsenal London zu Werder Bremen, seine Finger im Spiel. Ein Jahr später heuert der 21-Jährige nun endgültig beim Rekordmeister an. Dabei darf er sich auf einiges gefasst machen.

Da sind sie wieder, die Geschichten von den Schlaudraffs, Baumjohanns und Jansens. Alles Spieler, die ihre berechtige Chance beim großen FC Bayern gesucht, aber leider nicht gefunden haben. Viele von ihnen legten trotzdem eine passable Bundesliga-Karriere hin, wovon letztendlich hunderttausende kickende Kids nur träumen.

Nach Niklas Süle und Sebastian Rudy ist Serge Gnabry nun der 3. Neuzugang der Münchner in diesem Sommer. Für € 8 Mio. ist der gebürtige Stuttgarter im Vergleich noch ein Schnäppchen. Dabei ist nur allzu verständlich, dass auch er sich bei einem der größten Klubs der Welt durchsetzen will. Die Herausforderung annehmen, seine Chance suchen, sich mit den Besten messen, erfolgreich sein. Alles Phrasen, die jeder ambitionierte Jungkicker wohl mehrfach im seinem Fußballerleben von seinen Trainern gehört hat. Und genau nach diesem Motto hat sich jetzt auch Gnabry für die Bayern entschieden. Sich vorwerfen zu lassen es nicht probiert zu haben? Nicht mit demjenigen, der sich auf Anhieb vom Podest des Silbermedaillengewinners und Torschützenkönigs in Rio mit 11 Toren sowie 2 Vorlagen für Werder Bremen durch die Bundesliga dribbelte.

Haudegen und Herausforderer

Was ihn jetzt beim FC Bayern erwartet? 2 alte Haudegen in Person von Arjen Robben und Franck Ribery, die es in Top-Form noch mit jedem Jungspund aufnehmen können und ihren Platz alles andere als kampflos der nächsten Generation überlassen. Mit Douglas Costa und Kingsley Coman 2 Herausforderer aus der Kategorie Gnabry, die in der kommenden Saison überzeugen wollen und auch müssen. Für beide war die zurückliegende Spielzeit eher Rückschritt als Fortschritt. Gnabry ist in gewisser Weise auch Dampfmacher für die Herausforderer. Außerdem steht der Nationalspieler, der in diesem Sommer bei der U21-Europameisterschaft für Deutschland aufläuft, unter viel schärferer Beobachtung der Medien und Fans. Neider wollen ihn scheitern und Zuschauer wollen den schnellen Techniker brillieren sehen.

Ob und wie er sich letztendlich durchsetzt, hängt von vielen Faktoren ab. Verlässt Douglas Costa die Bayern Richtung Barcelona? Welches Spielsystem favorisiert Trainer Carlo Ancelotti im kommenden Jahr? Wie verletzungsanfällig ist vor allem ein Franck Ribery, für dessen Seite Gnabry in erster Linie eingeplant ist? Nicht zuletzt muss auch der Spieler das nötige Können und den Einsatz einbringen, um sich einen Platz bei den Roten zu erarbeiten, denn auch davon träumen hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen von Kids.

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Alexander Baumjohann (links) und Jan Schlaudraff (rechts) stehen exemplarisch für Talente, die beim FC Bayern den Durchbruch nicht geschafft haben.
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