Darmstadt: Von Aufstieg bis Abstieg ist alles möglich

Darmstadt: Von Aufstieg bis Abstieg ist alles möglich

Auf den SV Darmstadt 98 wartet nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga eine schwierige Saison. Nachdem die Lilien mit nur 25 Punkten als Schlusslicht den Gang ins Unterhaus antreten mussten, ist noch nicht ganz klar, wo der Weg der Darmstädter hinführen soll.

Wird der direkte Wiederaufstieg angepeilt oder will sich der Verein nach den turbulenten letzten Jahren erst einmal in der 2. Bundesliga etablieren? Die Vereinsverantwortlichen halten sich bedeckt. Wir machen den Kadercheck und werfen einen Blick auf die Konkurrenz.

Viel Erfahrung

Der Kader des SV Darmstadt ist gespickt mit einigen routinierten Spielern. Weltmeister Kevin Großkreutz, der neu beim SVD ist, gehört dazu. Auf dem 29-jährigen Allrounder, der Erfahrung aus 6 Spielzeiten bei Borussia Dortmund und seiner Zeit beim VfB Stuttgart mitbringt, ruhen große Hoffnungen. Großkreutz soll ein Schlüsselspieler in Darmstadt werden.

Aber auch Mittelfeldspieler Hamit Altintop (34) und Peter Niemeyer (33) sowie Kapitän Aytac Sulu (31) sind Spieler, die wichtige Rollen einnehmen werden. Das Trio gehört beim SVD zu den absoluten Leistungsträgern und das wird vermutlich auch so bleiben.

Neu beim SV Darmstadt: Weltmeister Kevin Großkreutz.

Einige junge Spieler

Darüber hinaus werden die Lilien vielen jungen Talenten die Chance geben, sich zu beweisen. Neben einigen Nachwuchsspielern aus dem eigenen Jugendbereich, die den Sprung in den Profikader schafften, verpflichtete Darmstadt mit Mittelfeldspieler Marvin Mehlem (19) vom Karlsruher SC und McKinze Gaines (19) vom VfL Wolfsburg auch 2 externe Neuzugänge, die ein riesiges Potential haben.

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler Mehlem kam trotz seines jungen Alters bereits zu 11 Zweitliga-Einsätzen für den KSC. Der US-Amerikaner Gaines, der auch schon für die U17-Nationalmannschaft der USA am Ball war (5 Spiele, 2 Tore), spielte zuletzt für die U19 der Wölfe in A-Junioren-Bundesliga. Seine starke Bilanz: 7 Tore und 9 Vorlagen bei 22 Einsätzen.

Fazit

Der neue Kader ist eine gesunde Mischung aus routinierten Erstligaspielern und Talenten, die sich in der 2. Bundesliga hervorragend weiterentwickeln können. Daher ist es für Darmstadt auf jeden Fall möglich, oben anzugreifen und sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Allerdings kann es bei einem Fehlstart auch passieren, dass Darmstadt in dieser ausgeglichenen Liga unten reinrutscht und sich im nächsten Abstiegskampf wiederfindet.

Auch dem SC Paderborn ist das in der Saison 2015/16 passiert. Der SCP stieg als Tabellenletzter ab und wurde von der 1. bis in die 3. Liga durchgereicht. Wäre der Zwangsabstieg des TSV 1860 München in die 4. Liga in der zurückliegenden Spielzeit nicht gewesen, wäre Paderborn jetzt sogar viertklassig. So schnell kann es gehen.

Heißt: Nur, weil Darmstadt Absteiger ist, gehört der SVD nicht zwangsläufig zu den Aufstiegsfavoriten. Die Mannschaft von Cheftrainer und Ex-Nationalspieler Torsten Frings darf die Liga alles andere als auf die leichte Schulter nehmen. Es gibt viele Mannschaften, die intern mit Sicherheit das Ziel ausgeben, in die 1. Bundesliga aufsteigen zu wollen.

Braunschweig, Nürnberg, Union Berlin & Co.

Zu diesen Teams gehört Eintracht Braunschweig. Die Löwen wurden in der Saison 2016/17 3. und mussten sich erst in der Relegation dem VfL Wolfsburg (0:1/0:1) geschlagen geben. Auch in der anstehenden Spielzeit wird die Eintracht ambitionierte Ziele haben. Das gilt ebenfalls für den 1. FC Union Berlin, der eine starke Saison gespielt hat, am Ende aber die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz aus Stuttgart, Hannover und Braunschweig verlor und daher auf Platz 4 landete. Jetzt startet der Hauptstadtverein einen neuen Angriff auf den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte.

Zu den Mitfavoriten zählt auch der 1. FC Nürnberg, der ein enttäuschendes Jahr hinter sich hat und die letzte Saison als 12. abschloss. Der FCN geht bereits in seine 4. Zweitliga-Saison in Folge. Es soll vorerst die letzte Spielzeit bleiben. Außenseiterchancen auf den Aufstieg hat auch die SG Dynamo Dresden, die nach dem Wiederaufstieg in das Unterhaus einen starken 5. Rang erreichte und mit der riesigen Anhängerschaft mittelfristig auch den Sprung in die 1. Bundesliga anpeilt. Abzuwarten bleibt außerdem, wie der FC St. Pauli, der VfL Bochum, die SpVgg Greuther Fürth und der 1. FC Kaiserslautern in die Saison starten.

Eines ist aber klar: Die Konkurrenz des SV Darmstadt ist in der 2. Bundesliga sehr groß. Direkt am 1. Spieltag wartet am Samstag eine Herausforderung. Die Lilien empfangen (ab 15:30 Uhr) Greuther Fürth. Darmstadt startet mit einem Sieg in die neue Saison, Quote 2.05!

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