Copa Libertadores: Showdown um Südamerikas Fußball-Thron

Copa Libertadores: Showdown um Südamerikas Fußball-Thron

Diesem Spiel fiebert ein ganzer Kontinent entgegen. Im 2. Finalspiel der Copa Libertadores, der „Königsklasse“ Südamerikas, duellieren sich am Donnerstag Gremio Porto Alegre und CA Lanus. Die Brasilianer mit Ex-BVB-Stürmer Lucas Barrios gehen nach 1:0 im Hinspiel als Favorit in die Partie in Argentinien.

Dieser Weg wird kein leichter sein. José Sand (37) vom argentinischen Copa-Libertadores-Finalisten CA Lanus könnte bald auf Pilgerfahrt gehen. Der alt gediente Profi will dann einen 83 Kilometer langen Fußmarsch zum Schrein der Heiligen Jungfrau von Itati auf sich nehmen. Gut 17 Stunden wäre der Stürmer bei einem Erfolg im Rückspiel gegen den brasilianischen Giganten Gremio Porto Alegre unterwegs.

José Sand: Erst Copa-Sieger, dann Pilger?

Bevor Sand sein Versprechen einlösen kann, muss Lanus gegen Gremio Porto Alegre nach 0:1 im Hinspiel eine ähnliche Aufholjagd hinlegen wie im Halbfinale. Gegen River Plate schlug die Stunde von CA Lanus. Der Vorstadtklub bezwang den 3-maligen Copa-Gewinner aus der argentinischen Metropole nach 0:2-Zwischenstand im Rückspiel mit 4:2 (Hinspiel: 0:1). Mit diesem furiosen Auftritt kippte Lanus den Top-Favoriten aus dem Wettbewerb. Nun spielt man am Donnerstag um 0:45 Uhr deutscher Zeit gegen Gremio Porto Alegre um den höchsten Klub-Wettbewerb Südamerikas.

Porto Alegre ist der Favorit

Nicht nur wegen des 1:0-Erfolges im Final-Hinspiel hoch gehandelt: Gremio Porto Alegre. Der Kaderwert des 2-fachen Copa-Libertadores-Champions aus Brasilien ist mit 66 Mio. € fast doppelt so hoch wie die 34 Mio. € teure Auswahl von CA Lanus. Teuerster Spieler bei den Brasilianern ist der Halbstürmer Luan. Das Portal Transfermarkt.de schätzt seinen Wert auf 17 Mio. €. Luan ist mit 7 Treffern aus 11 Einsätzen auch Top-Torjäger bei Gremio.

Lucas Barrios: Treffsicher wie einst beim BVB

Den Fans in Deutschland dürften vor allem 2 Spieler bei Gremio ein Begriff sein. Stürmer Lucas Barrios (33) und Innenverteidiger Pedro Geromel (32) spielten in der Bundesliga für Borussia Dortmund und den 1. FC Köln. Maicon (32) im zentralen Mittelfeld, stand beim Zweitligisten MSV Duisburg unter Vertrag. Dass der frühere BVB-Stürmer Lucas Barrios nicht viel in Sachen Torgefährlichkeit eingebüßt hat, bewies der gebürtige Argentinier in der Copa Libertadores. Barrios traf in 12 Spielen 6-mal. In der Vorarbeiter-Rolle glänzt der Brasilianer Pedro Rocha in der Linksaußenposition.

Lanus‘ Coach Jorge Almiron setzt fast ausnahmslos auf argentinische Spieler. Wertvollster Profi in seinem Kader ist der Außenstürmer Lautaro Acosta. Bester Torschütze (7 Treffer) ist Sturm-Veteran José Sand, für den das Finale das Highlight einer bewegten Karriere ist. „Ich hätte nie gedacht, dass ich je ein Copa-Libertadores-Finale bestreiten würde“, sagte Sand vor dem Final-Hinspiel.

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Gelingt CA Lanus im Rückspiel vor 47.027 heißblütigen Fans die Überraschung, bringt dies eine Quote von 2.70. Zudem wäre es der 25. Titelgewinn in 33 Final-Teilnahmen für einen argentinischen Klub. Rekordsieger ist CA Independiente. Für den 7-fachen Copa-Gewinner aus der Provinz Buenos Aires spielten Stars wie Sergio Agüero, Weltmeister Jorge Burruchaga oder der Uruguayer Diego Forlán.

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José Sand, der hier nach dem 4:2-Erfolg über River Plate den Finaleinzug bejubelt, reißt bei CA Lanus alle mit.
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