Chinese Super League: Das neue Who is Who des Fußballs

Chinese Super League: Das neue Who is Who des Fußballs

Mit teilweise astronomischen Gehältern locken China und seine Chinese Super League Fußballstars aus aller Welt ins Reich der Mitte. Aber wer spielt, wer trainiert wo im neuen Fußball-Boom-Land? Der Blick auf die Auswahl der China-Profis ist atemberaubend.

Go east! Diese abgewandelte Aufforderung von Literatur-Legende Hellmuth Karasek nahm der frühere Leverkusener Coach Roger Schmidt wörtlich. Der 50-Jährige trainiert seit 1. Juli 2017 den chinesischen Erstligisten Beijing Guoan und ist nach Felix Magath von Shandong Luneng der 2. deutsche Trainer, der sein Glück im neuen Fußballparadies sucht.

Rasant steigender Marktwert

Die Chinese Super League – 2004 novelliert, lockt sie Stars und Trainer aus aller Welt mittlerweile mit absoluten Top-Gehältern. Mit einem Gesamt-Marktwert von € 363 Mio. ist Chinas Eliteliga inzwischen wesentlich besser besetzt als etwa die Top-Ligen Griechenlands (€ 278 Mio.) oder der Schweiz (€ 197 Mio.).

Als „FC Bayern Chinas“ (SPORT BILD) gilt Guangzhou Evergrande. Der bereits 1954 gegründete Klub aus der südchinesischen Hafenstadt holte die Meisterschaft 6 Mal in Folge. Mit dem Brasilianer Luiz Felipe Scolari hat man einen Coach, bei dem Erfolg über allem steht. Dafür gibt der Weltmeistertrainer von 2002 auch eine Menge aus: Allein € 42 Mio. legte man für Stürmerstar Jackson Martinez von Atlético Madrid hin. Das Gehalt des Kolumbianers liegt laut GQ bei € 12,5 Mio. im Jahr.

Cannavaro, Magath, Scolari – Top-Trainer im Reich der Mitte

Felix Magaths Jahressalär beim derzeitigen 5. der Tabelle liegt laut SPORT BILD bei € 3 Mio. netto. Mit dem italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro von Tjanjin Quanjian buhlte bis vor wenigen Tagen ein ebenfalls nicht gerade unbekannter Coach (vergeblich) um die Dienste von Kölns Torjäger Anthony Modeste. Cannavaros Superstar ist der Belgier Axel Witsel. Der 28-jährige Mittelfeldspieler ist mit einem Marktwert von € 15 Mio. unter den 4 teuersten Spielern der Liga – und kassiert in 3 Jahren Vertragslaufzeit das kolportierte Fabel-Gehalt von € 60 Mio. Einen anderen Top-Verdiener leistet sich Shanghai Shenhua. Der Klub aus der 24-Millionen-Metropole an der Mündung des Jiangtsekiang verpflichtete 2017 das argentinische Enfant terrible Carlos Tevez. „El Apache“ scheffelt beim chinesischen Meister von 1995 und 2003 laut SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) € 40 Mio. – pro Jahr!

Lavezzi beim Gehalt sogar vor Cristiano Ronaldo

In der Stadt mit dem Reporter freundlichen Namen Qinhuangdao, beim CFFC Hebei, wirkt neben dem chilenischen Coach Manuel Pellegrini auch der argentinische Stürmerstar Ezequiel Lavezzi. Beim 7. der Vorsaison streicht Lavezzi, 4 Mal in Folge französischer Meister mit Paris St. Germain, pro Woche € 578.000 ein. Er verdient damit mehr als Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid.

Über die Kritiker kann Rekord-Mann Oscar nur lachen

Teuerster Profi der Liga ist jedoch 60-Millionen-Mann Oscar. Er wechselte zum 1. Januar 2017 vom FC Chelsea zu Shanghai IPG, wo der Portugiese Andres Villas-Boas seit 4. November 2016 das Zepter schwingt. Der Brasilianer sorgte bei den chinesischen Fans bereits bei der Ankunft für Begeisterungsstürme. Die englischen Medien ließ er ratlos zurück. „Solche dämlichen Preise zu bezahlen, ist ein Zeichen für eine wirtschaftliche Blase, die bald platzen wird“, ärgerte sich The Guardian. Oscar dürfte bei € 500.000 pro Woche für solche Bedenken eher nicht zu haben sein. „Als Spieler hast du 10 Jahre Zeit, um Geld zu machen“, stellte der mit einem Marktwert von € 25 Mio. wertvollste Spieler der Chinese Super League unmissverständlich klar…

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Unglaublich, aber wahr: Am 21. Januar 2017 präsentiert Shanghai Shenhua den argentinischen Superstar Carlos Tevez (l.) als Neuzugang.
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