Champions League: Scheitern Klopp und der FC Liverpool schon im Achtelfinale?

Champions League: Scheitern Klopp und der FC Liverpool schon im Achtelfinale?

Diese Rückkehr ins Estadio Wanda Metropolitano hatte man sich beim FC Liverpool und Jürgen Klopp anders vorgestellt. Der Champions-League-Sieger, der im Stadion von Atlético Madrid am 1. Juni 2019 nach dem 2:0-Finalsieg gegen Tottenham Hotspur jubeln durfte, erlebte eine herbe Enttäuschung. Nach einem 0:1 (0:1) gegen Atlético im ersten Duell im Achtelfinale steht der Titelverteidiger im Rückspiel enorm unter Druck.

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„Es ist erst Halbzeit“, mahnte Jürgen Klopp (52) am Dienstagabend in der Pressekonferenz nach dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atlético Madrid (0:1), „warum sollten wir also aufgeben, wenn wir noch 3 Wochen Zeit haben? Die 2. Halbzeit wird in einem anderen Stadion, in unserem Stadion, gespielt werden. Atlético wird das spüren.

Liverpool drehte 2019 ein Ergebnis gegen ein spanisches Team klappt das nochmal?

Der deutsche Coach des FC Liverpool schwor sein Team und die Fans nach der blutleeren Darbietung im Estadio Wanda Metropolitano auf eine weitere „magische Nacht“ am 11. März 2020 in Anfield ein. Eine Rechnung, die im letzten Jahr nach 0:3 bei Atléticos Liga-Konkurrent FC Barcelona aufging. 4:0 gewannen die Reds in einem epischen Spiel gegen Barca und sicherten sich das Final-Ticket für Madrid 2019.

Schon 2006 scheiterte Liverpool als CL-Sieger im Achtelfinale

Wer den Fußball kennt, weiß, dass es solche Wunder nicht jeden Mittwoch gibt. Auch und gerade mit Blick auf Liverpools bisheriges Wirken als Titelverteidiger in der Champions League oder im Meistercup. Es war fast auf den Tag genau vor 14 Jahren, als Benfica Lissabon am 21. Februar 2006 den Titelverteidiger FC Liverpool im Achtelfinal-Hinspiel ebenfalls mit 1:0 bezwang. Der Brasilianer Luisao schockte Liverpool mit dem Siegtreffer in der 84. Minute. LFC-Trainer Rafael Benítez hatte Superstar Steven Gerrard nach leichten Knieproblemen vorsichtshalber auf der Bank belassen. Erst nach 78 Minuten griff „Stevie G“ ein – und zwar zu spät. (Alle Champions-League-Wetten)

Anfield allein reicht nicht immer…

Die Präsenz des Liverpooler Kapitäns und die Magie von Anfield, so dachte man sich damals an der Merseyside, sollte doch im Rückspiel die Wende erzwingen. Doch Liverpool verrechnete sich. Am 8. März 2006 stürmte Benfica Lissabon die Festung Anfield. Simao und Fabrizio Miccoli rissen Liverpool mit ihren Toren (36. / 89.) aus allen Titelverteidigungs-Träumen! 0:3 in der Addition, eine Blamage für den Cup-Verteidiger, der mit Gerrard, Xabi Alonso und Fernando Torres die „volle Kapelle“ aufgeboten hatte.

Auch ein englisches Team schockte Liverpool…

Schlechter als 2005/2006 machte es Liverpool als Titelverteidiger im 1992 novellierten Meister-Wettbewerb nur 1978/79. Als amtierender Europapokalsieger scheiterte man am neuen High Flyer des englischen Fußballs, Nottingham Forest. Die Tricky Trees überrumpelten Liverpool in Runde 1 – es lebe das K.O.-System – mit 2:0 und 0:0 zu Hause. 1981/82 ging es für den Champion aus Liverpool im Viertelfinale raus – 1:0 und 0:2 nach Verlängerung gegen ZSKA Sofia!

0:1 im Hinspiel? Vorsicht, FC Liverpool!

Eine 0:1-Niederlage in einem Hinspiel hat sich für Liverpool schon mehrfach als trügerisch erwiesen, nicht nur 2006 gegen Benfica. In der Europa League konnte man 2010/2011 im Achtelfinale ein 0:1 gegen Sporting Braga (Rückspiel: 0:0) nicht mehr drehen. Noch pikanter: Auch im Europa-League-Halbfinale 2010 gab es für Liverpool ein 0:1 im Hinspiel bei Atlético Madrid. Aber: Nicht Liverpool, sondern die Spanier zogen nach einem 2:1 n. V. in Anfield ins Finale von Hamburg ein. Der Uruguayer Diego Forlan (102.) durchkreuzte mit dem 2:1 sämtliche Endspiel-Pläne der Reds. Nicht nur das. Die leidgeprüften Hamburger Fußballfans hofften vergeblich auf einen Abend mit den Reds in der Hansestadt.

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29. April 2010: Atlético Madrids Stürmer Diego Forlan schießt sein Team gegen den FC Liverpool und Pepe Reina (r.) ins Europa-League-Finale von Hamburg.
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