Champions League-Töpfe: Tuchel hilft seinem Ex-Klub

Champions League-Töpfe: Tuchel hilft seinem Ex-Klub

Dank Kai Havertz und einer taktischen Meisterleistung von Thomas Tuchel stemmte der FC Chelsea den Henkelpott in die Höhe. Gleichzeitig hat der frisch gebackene Champions League-Sieger die 4 Lostöpfe etwas durcheinander gewirbelt. Insgesamt 26 von 32 Teilnehmer für die Champions-League-Gruppenphase 2021/22 (Auslosung: 26. August) stehen fest und verteilen sich wie folgt:

Topf 1 (8/8 Teams): FC Chelsea, FC Villarreal, Manchester City, Atletico Madrid, Bayern München, Inter Mailand, Lille OSC, Sporting Lissabon

Topf 2 (8/8 Teams): Real Madrid, FC Barcelona, Juventus Turin, Paris St. Germain, Manchester United, FC Liverpool, FC Sevilla, Borussia Dortmund

Topf 3 (5/8 Teams): FC Porto, Ajax Amsterdam, RB Leipzig, Atalanta Bergamo, Zenit St. Petersburg

Topf 4 (2/8 Teams): AC Mailand, VfL Wolfsburg

Zuteilung offen: FC Brügge, Besiktas Istanbul, Dynamo Kiew

OSC Lille Meisterteam 2020/21
Der Überraschungsmeister aus Frankreich: OSC Lille

BVB als Nutznießer des Chelsea-Triumphs

In die Jubelarien von Kai Havertz und Co. aus Porto stimmten am Samstagabend auch die Kicker von Borussia Dortmund mit ein. Da im rein englischen Endspiel das Team mit dem niedrigen UEFA-Klub-Koeffizienten (Chelsea – 96.00) triumphierte und Manchester City als Premier League-Meister ohnehin in Topf 1 gesetzt war, rückt das Team des künftigen BVB-Trainers Marco Rose auf. In Topf 2 geht der letztjährige Viertelfinalist nun einigen Schwergewichten wie Real Madrid, PSG oder Liverpool aus dem Weg.

Aus Super League wird der Super-Pot

An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein: Ist es überhaupt noch ein großer Vorteil im ersten Lostopf zu sein? Wie hoch ist zusammengenommen die Qualität der 8 Gruppenköpfe, wenn sich hier – vom FC Sevilla und PSG einmal abgesehen – nur ehemalige Champions League-Sieger tummeln. Real Madrid, Juventus Turin und Liverpool standen seit 2013 beispielsweise 8 Mal im Endspiel. Dass mit Manchester United und dem FC Barcelona noch 2 weitere Top-Klubs dabei sind, die den UEFA-Wettbewerb (alle Champions League-Wetten) gerne verlassen hätten, um in einer selbst gegründeten Super League zu spielen, verleiht dem Ganzen eine pikante Unternote.

Über Platz 109 in den besten Topf

Umgekehrt fanden der FC Villarreal (als Europa League-Sieger) und der portugiesische Meister Sporting Lissabon den Weg in den ersten Topf, obwohl beide nicht zu den Top 20 im UEFA-Ranking gehören. Doch damit fängt die Crux erst an: Der OSC Lille, der die Dominanz von Serienmeister PSG in Frankreich beendete, ist auf Rang 109 (!) das vielleicht am niedrigsten gerankte Topf 1-Team aller Zeiten. Auf einen dieser Gruppenköpfe hoffen wohl RB Leipzig sowie der erstmals seit 2015 wieder für die Champions League qualifizierte VfL Wolfsburg, um ihrerseits eine Hammergruppe zu vermeiden.

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