Champions-League-Krösus Real Madrid hat viele Baustellen!

Champions-League-Krösus Real Madrid hat viele Baustellen!

Gut, dass es die Champions League gibt! Mit einem 5:0-Auswärtserfolg beim Außenseiter Viktoria Pilsen hat Real Madrid sich am Mittwochabend ein wenig vom grauen Alltag in „La Liga“ abgelenkt. Los Blancos erzielten in Tschechien in einem einzigen Spiel fast ein Drittel ihrer Saisontore in der Primera Division. Real Madrid bleibt im Herbst 2018 dennoch ein sehr fragiles Gebilde.

Da war sie wieder, die verloren geglaubte Leichtigkeit bei Real Madrid! Das 200. Tor im Trikot der Königlichen feierte Karim Benzema (30) feixend mit seinem Teamkollegen Gareth Bale. Beim 5:0 im Champions-League-Spiel bei Viktoria Pilsen trug sich der Franzose in die Real-Geschichtsbücher ein.

Der möglicherweise nur auf Zeit agierende Real-Coach Santiago Solari verteilte anschließend verbale Streicheleinheiten für seine zuletzt arg kritisierten Stars. „Es ist nicht möglich, 5:0 zu gewinnen, ohne ein gutes Spiel gemacht zu haben“, sagte der Interimstrainer bei uefa.com, „ich freue mich sehr für meine Spieler, denn sie haben gezeigt, dass sie keine Limits kennen.“ Wie lange Solari noch in der Verantwortung steht, ist unklar. Die Trainerfrage ist jedoch nur eine Problemzone beim Serien-Sieger in der Champions League.

Die große Frage: Wer wird neuer Real-Trainer?

Bei Real Madrid lässt nach der (zu erwartenden) Demission von Julen Lopetegui eine Menge Raum für Spekulationen. Die Frage, wer neuer Trainer der Königlichen wird, beschäftigt ganz Spanien. Als Top-Kandidat galt bislang der zuletzt vom FC Chelsea geschiedene Italiener Antonio Conte. Der 49-jährige Ex-Profi wollte aber laut SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) zu viele Kompetenzen, die ihm die Klubführung nicht gewährte. Seit Donnerstag ist auch der Name Roberto Martinez in der Verlosung. Der Spanier, der Belgien als Nationalcoach bei der WM auf Rang 3 geführt hat, wird heiß gehandelt. „Ein Trainer muss den Kader richtig managen“, gibt Kapitän Sergio Ramos die Anforderungen vor, „das ist wichtiger als fachliche Qualitäten.“

Stadion-Umbau von Bernabeu wird zum Problem

Fast 600 Mio. € wird der Umbau von Reals Fußballtempel Santiago Bernabeu verschlingen. Finanziert wird das neue Bernabeu durch einen Kredit, den sich der mächtige Real-Präsident Florentino Pérez (71) von den Mitgliedern absegnen ließ. Unnötig, wie Kritiker finden. „Es hat sich niemand über unser Stadion beklagt“, ätzt der früherer Real-Präsident Ramón Cladéron (67), „aber wegen dieser Umbaukosten kann sich der Verein nun keine Top-Spieler leisten.“

Keine Stars: Wann holt Real wieder einen großen Namen?

Das eine bedingt in Madrid wohl das andere. Auf einen neuen Superstar warten die Fans der Weißen schon seit Jahren. Seit 2014 und der Verpflichtung des deutschen Weltmeisters Toni Kroos vom FC Bayern München und des Kolumbianers James Rodriguez (AS Monaco) für insgesamt 100 Mio. € fehlt den Neuzugängen der Königlichen die ganz große Strahlkraft.

Für einen Ronaldo gibt es keinen Ersatz

Zudem hat man den Abgang von Tor-Maschine Cristiano Ronaldo (33) zu Juventus Turin nicht annähernd kompensiert.Der Portugiese war eine Art Tor-Versicherung für Real Madrid. Mit 311 Toren in La Liga schoss CR7 den Verein meist im Alleingang zur Meisterschaft. Diese Offensivpower fehlt Real. 16 Treffer in der Primera Division in 11 Spielen sind nicht der Anspruch der Madrilenen.

Platz 6 in La Liga ist eine Demütigung

Auf Rang 6 in der Liga (Alle Wetten zu La Liga) abgerutscht, droht Real Madrid zumindest in diesem Wettbewerb ein verlorenes Jahr. Die Quote auf einen Meistertitel ist dementsprechend mit  6,0 ein gewagter Tipp.

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Gut, dass es die Champions League gibt. Hier ist Real mit 9 Punkten aus 4 Spielen so gut wie durch…

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Der Umbau des Estadio Santiago Bernabeu lähmt die Entwicklung bei Real Madrid.
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