BVB will Mario Götze halten – Die richtige Entscheidung?

BVB will Mario Götze halten – Die richtige Entscheidung?

Borussia Dortmund könnte im Sommer 2019 noch einmal richtig Kasse für Mario Götze (26) machen. Der Vertrag des Weltmeisters von 2014 läuft erst zum 30. Juni 2020 aus. Doch die BVB-Verantwortlichen planen weiter mit dem offensiven Mittelfeldspieler. ,,Götze for Life“? Das hätte Vor- und Nachteile.  

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Diese Entwicklung von Mario Götze war im letzten Sommer kaum vorhersehbar. Der FC Liverpool mit seinem früheren Mentor Jürgen Klopp (51), aber auch der englische Ex-Meister Leicester City und EL-Finalist Olympique Marseille schienen ein mögliches Ziel für den Weltmeister zu sein. Der neue BVB-Coach Lucien Favre (61 / „Wir haben viele Spieler“) gab sich auf die Frage, ob er mit Götze plant, sehr einsilbig.

Mario Götze: So kam die Wende unter Lucien Favre

Anfangs schien alles auf eine Trennung hinauszulaufen. In den ersten 8 Bundesliga-Spielen unter Favre stand Götze entweder nicht im Kader oder er kam trotz Nominierung nicht zum Einsatz. Ein Wechsel kam dennoch nicht zustande. Mit dem 4:3-Krimi gegen den FC Augsburg am 9. Spieltag änderte sich alles. Götze meldete sich mit einem Tor zurück. In der Folgezeit stand er 12-mal in der BVB-Startelf. Mit 10 Tor-Beteiligungen (4 Treffer) reicht seine Bilanz wieder an die Glanzzeiten in Dortmund vor seinem Wechsel zum FC Bayern München (2013) heran. 10 Tore und 12 Assists machten Götze in der Saison 2012/2013 mit Vizemeisterschaft und CL-Finale zum absoluten Hotspot unter den deutschen Spielern. Bei Bayern München lag sein Liga-Spitzenwert (Alle Bundesliga-Wetten)  bei 19 Tor-Beteiligungen (10 Treffer) aus der ersten Saison 2013/2014. Pep Guardiola setzte aber in seiner 3-jährigen Amtszeit nicht wirklich auf Mario Götze. Szenen, wie die Umarmung mit dem spanischen Coach nach dem CL-Erfolg bei Olympiakos Piräus (3:0) im September 2015 wirkten nicht authentisch. Die Rückkehr des WM-Siegtorschützen von 2014 zum Revierklub sah  im Sommer 2016 wie eine Befreiung aus.

Im Zusammenspiel mit Marco Reus immer noch top

Nun ist Götze (beinahe) wieder der Alte. Die kritischen Fan-Stimmen, die ihn als „Judas“ oder ,,Verräter“ schmähten, sind weitgehend verstummt. Die Zeichen auf ein Happy End mehren sich. Gut, die Chance, bei den Westfalen eine Identifikationsfigur wie sein Kumpel Marco Reus (29) zu werden, hat er sich mit dem Wechsel zum sportlichen Erzrivalen FC Bayern verbaut. Dennoch ist Mario Götze ein Spieler, der mit seiner umgänglichen Art und seiner intelligenten Spielweise zu Borussia Dortmund passt. Im Zusammenspiel mit Marco Reus hat er seinen Zenit noch längst nicht erreicht. „Es ist kein Geheimnis, dass wir ihn gerne halten wollen“, sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der SPORT BILD (aktuelle Ausgabe), „das weiß Mario – genauso, wie wir wissen, dass er sich eine Zukunft beim BVB vorstellen kann.“

Götze war 2013 der teuerste deutsche Spieler aller Zeiten

Sportlich gesehen macht eine Weiter-Verpflichtung von Götze sicher Sinn. Dennoch: Mit nunmehr 26 Jahren kann er bei einem anderen Verein im Ausland noch einmal einen großen Vertrag unterschreiben – und dem BVB nochmal eine hohe Summe einspielen. 2013 wechselte Mario Götze für 37 Mio. €, für die höchste Ablöse, die bis dato für einen deutschen Spieler bezahlt wurde, nach München. Dortmund holte ihn 2016 für 22 Mio. € zurück. Immer noch ein gutes Geschäft.

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Sorry, Dortmund! Mario Götze (r.) trifft im November 2013 für den FC Bayern München gegen den BVB und mag doch nicht jubeln…
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