BVB: Die Lehren aus der Chaos-Saison

BVB: Die Lehren aus der Chaos-Saison

Pleiten, Pech und Fehleinschätzungen – Damit ist die Saison von Borussia Dortmund wettbewerbsübergreifend noch milde beschrieben. In den letzten 4 Spielen kann der BVB mit viel Glück noch die Champions-League-Qualifikation retten. Doch der Revierklub muss sich in vielerlei Hinsicht hinterfragen.

Wo soll man bei Borussia Dortmund in dieser verlorenen Saison anfangen? Versuchen wir es mal chronologisch!

Die für viele Fans und Insider (sportlich) immer noch nicht nachvollziehbare Trennung von Trainer Thomas Tuchel machte im letzten Sommer den Anfang. Der neue Coach Peter Bosz (54) erwischte mit 6 Siegen aus den ersten 7 Bundesliga-Spielen einen Traumstart. Den Transfer von Ousmane Dembélé, der sich regelrecht zum FC Barcelona streikte, konnte der Niederländer jedoch nicht verhindern. Dennoch: Mit 5 Punkten Vorsprung auf den FC Bayern München sonnte sich Dortmund im Spätsommer an der Tabellenspitze.

Borussia Dortmund: So brach alles zusammen

Es folgte eine Horror-Serie mit 8 Liga-Spielen ohne Sieg, die den Klub die Tabellenführung und Bosz den Job kostete. Vorläufiger Tiefpunkt in der Bundesliga (Alle Bundesliga-Wetten) war das 4:4 im November im Derby gegen Schalke 04 nach 4:0-Pausenführung. Dazu kamen klägliche Auftritte in der Champions League mit 2 Zählern aus 6 Gruppenspielen. Der neue Coach Peter Stöger (51) schaffte es zwar, die Lage zu beruhigen, doch mit Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (Arsenal) war im Januar der nächste Schlüsselspieler nicht zu halten.

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Der unter Stöger spielerisch kaum verbesserte BVB lieferte mit 12 BL-Spielen ohne Niederlage eine Serie ab, die trügerisch war. Dass der Substanzverlust nach den hochkarätigen Abgängen der letzten Jahre zu groß war, offenbarte sich in den desolaten Auftritten beim FC Bayern (0:6) und auf Schalke (0:2). In der Europa League legte der CL-Sieger von 1997 mit nur einem Sieg aus 4 Auftritten gegen die No-Name-Klubs Atalanta Bergamo und RB Salzburg ebenfalls ein Armutszeugnis ab.

Borussia Dortmund kann 2018 wieder die Champions League erreichen. Wirklich freuen mag man sich über diese Aussicht nicht. Beim 5-maligen Bundesliga-Meister muss im Sommer der XXL-Umbruch kommen. Dortmunds Verantwortliche, um den in die Kritik geratenen Vorstandschef Hans-Joachim Watzke, müssen die richtigen Lehren aus der Chaos-Saison ziehen.

Trainerfrage: Emotionalität statt Verwalter-Mentalität

Peter Bosz und Peter Stöger waren, wie man im Business-Deutsch sagen würde, „stets bemüht.“ Bei allem Respekt: Sie passten nicht zu Borussia Dortmund. Stöger und Bosz wirkten oft wie Verwaltungsangestellte auf der Trainerbank. Der Verein, der sich auch über Emotionalität definiert, braucht einen Coach, der den BVB „lebt“, der mitgeht und diese Leidenschaft seinen Spielern vorlebt. Diese Fähigkeit hatten die Erfolgstrainer Jürgen Klopp und Thomas Tuchel, aber auch der neue Coach muss sie haben!

Transfers: Führungsspieler halten statt Erbhöfe verteilen!

Mit den Vertragsverlängerungen von Lukasz Piszczek und Marco Reus im Frühjahr band Borussia Dortmund zwei verdiente Spieler langfristig. Das genügt nicht. Wenn der BVB wieder zur nationalen Spitze gehören will, muss man es schaffen, Leistungsträger zu halten. Das gelang in den Fällen Aubameyang in dieser Saison oder bei Mats Hummels oder Ilkay Gündogan in den letzten Jahren nie. Gelingt dies nicht, braucht es einen „Plan B“ – und den hat Dortmund nicht. Auf vielen Positionen ist der Kader zu dünn besetzt, ohne echte Back-Ups. Dortmunds Transferpolitik muss mutiger werden, ohne die eigenen Prinzipien außer Acht zu lassen.

Einstellung: Der zweitstärkste Kader der Liga muss auch wie ein Erfolgsteam auftreten

Lustlos, ohne Führungsspieler und ohne echte Hierarchie – so sahen die Auftritte Borussia Dortmund in dieser Saison zu oft aus. Hoch dotierte Stars wie Mario Götze, André Schürrle oder Julian Weigl tauchten zu oft ab. Der BVB braucht aber Spieler, die die Führung übernehmen und Siegermentalität mitbringen. Diesen Anspruch muss man vom zweitstärksten Kader der Bundesliga einfach einfordern.

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Peter Stöger konnte die explosive Lage bei Borussia Dortmund nur kurzfristig entschärfen…
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