BVB-Kapitän Schmelzer: Sein Rücktritt ist der richtige Schritt

BVB-Kapitän Schmelzer: Sein Rücktritt ist der richtige Schritt

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Beim Testspiel des BVB in den USA gegen den Los Angeles FC (1:1) lief Marcel Schmelzer das letzte Mal als Kapitän auf. Der 30-jährige Linksverteidiger gab bekannt, dass er nach 2 Jahren als Spielführer zurücktreten werde und die Kapitänsbinde nicht weiter tragen möchte. Wir meinen: Das ist auf jeden Fall der richtige Schritt!

Schon als Schmelzer 2016 das Kapitänsamt des damals zum FC Bayern abgewanderten Mats Hummels übernahm, waren sich viele Experten einig: Der gebürtige Magdeburger ist der falsche Spieler für diesen Job. Diese Meinung hat sich bei vielen Fußball-Fanatikern bis heute nicht geändert. Und das hat auch gute Gründe.

Nicht als Kapitän geeignet

Sicherlich ist Schmelzer beim BVB eine Institution. 2005 wechselte der Linksfuß aus der Nachwuchsabteilung des 1. FC Magdeburg nach Dortmund. 2007 rückte er in die 2. Mannschaft auf, seit 2008 gehört Schmelzer zum Profikader. Wenn man es aus dieser Sicht betrachtet, war es 2016 also durchaus legitim, den ehemaligen deutschen Nationalspieler als Kapitän zu installieren.

Allerdings ist Schmelzer spielerisch und charakterlich kein Typ für die Position des Spielführers. Dass der 1,80 Meter große Außenverteidiger nicht der beste Fußballer ist, ist ja kein Geheimnis. Außerdem ist er niemand, der vorne weg geht, seine Mitspieler in schwierigen Phasen mitzieht und an dem man den Erfolg einer Mannschaft festmachen kann. Vielmehr ist Schmelzer ein Mitläufer, der oft nur dann gut spielt, wenn sich auch der Rest des Teams in Top-Form befindet.

Schmelzer kommt dem neuen Trainer zuvor

Nun sah Schmelzer also selbst ein, dass es das Beste ist, wenn er die Binde an jemanden anderen weitergibt. Ob er vom neuen Cheftrainer Lucien Favre ohnehin als Kapitän entmachtet worden wäre, kann man nur vermuten. Es ist aber davon auszugehen, dass es so gekommen wäre. Wie Schmelzer bei der Begründung für seinen Rücktritt schon selbst sagte: „Vom Verein wurde für den Sommer ein Neustart ausgegeben. Da passt es gut, dass das Kapitänsamt neu vergeben wird.“

Fairerweise muss gesagt sein: Die Bilanz mit Schmelzer als Kapitän war definitiv nicht miserabel. In der Saison 2016/17 holte er mit dem BVB den DFB-Pokal und qualifizierte sich für die Champions League. In der gerade abgelaufenen Spielzeit sicherte sich Dortmund mit dem 4. Platz zumindest die Teilnahme an der Champions League-Qualifikation.

Ab Sommer neuer BVB-Trainer: Lucien Favre.

Wer wird sein Nachfolger?

Die Ansprüche des BVB sind dennoch andere. Die Dortmunder sehen sich weiterhin als 2. Kraft hinter dem FC Bayern. Und weder in der vorletzten Saison noch in der zurückliegenden Spielzeit konnte den Münchnern in der Bundesliga Paroli geboten werden. (alle Bundesliga-Wetten) Besonders schmerzhaft wird auch sein, dass Revier-Rivale Schalke 04 aktueller Vizemeister ist.

Mit neuem Trainer und neuem Kapitän will der BVB in der nächsten Saison wieder oben angreifen. Während mit Favre der Coach feststeht, ist die Kapitänsfrage noch offen. Möglicher Kandidat könnten Offensivspieler Marco Reus sein.

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