BVB: Kagawa und die Verlierer unter Lucien Favre

BVB: Kagawa und die Verlierer unter Lucien Favre

Bei Borussia Dortmund reißen die Lobeshymnen um Leistungsträger wie Marco Reus oder Paco Alcacér nicht ab. Der Sturmlauf des BVB an die Tabellenspitze der Bundesliga und wohl auch ins Champions-League-Achtelfinale kennt aber auch Verlierer im Kader von Trainer Lucien Favre (61). Wie Shinji Kagawa…

Über diesen Einsatz wird sich Shinji Kagawa (29) kaum freuen. Der Japaner gastiert mit dem BVB während der Länderspielpause am Freitag beim Drittligisten Sportfreunde Lotte. Für die Spiele der „Samurai Blue“, wie die japanische Nationalmannschaft von ihren Fans genannt wird, gegen Venezuela und Kirgisistan war der WM-Teilnehmer von 2018 nicht nominiert worden. Nationaltrainer Haijme Moriyasu begründete die Nicht-Berücksichtigung mit fehlender Spielpraxis – und liegt komplett richtig. Shinji Kagawa gehört mit nur 4 absolvierten Pflichtspielen zu den großen Verlierern der noch jungen Amtszeit von Trainer Lucien Favre (61) bei Borussia Dortmund.

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Shinji Kagawa: Unter Favre ist der Japaner nicht mehr gefragt

Der Publikumsliebling ist 2018/2019 noch ohne Tor-Beteiligung. Der in der Tor-Vorbereitung starke Kagawa ist damit wohl erster Kandidat für einen Wechsel in der Winterpause. Zwischen seinen Einsatzzeiten in der aktuellen Saison und 2017/2018 liegen Welten. Im Vorjahr stand der Mittelfeldspieler in 27 Spielen, davon 19 Partien in der Bundesliga, auf dem Rasen – und erzielte 6 Tore. 2014 hatte der BVB den bei Manchester United unglücklichen Japaner für 8 Mio. € zurückgeholt.

Ömer Toprak droht zum Millionen-Flop zu werden…

12 Mio. € zahlte man im Sommer 2017 für Ömer Toprak (29) an Bayer 04 Leverkusen. Der Innenverteidiger gehörte unter Favres Vorgängern Peter Bosz und Peter Stöger fast immer zum Stammpersonal. 36 Saisonspiele absolvierte Toprak 2017/2018. In diesem Jahr sind es gerade mal 4, davon nur 2 in der Bundesliga (Alle Bundesliga-Wetten).

Paris wollte Weigl, Dortmund hielt ihn…

Ein Wunschspieler von Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel war Julian Weigl (23). Der Mittelfeld-Abräumer war vor Saisonbeginn auch bei Tuchels neuem Klub Paris St.-Germain im Gespräch. Warum Dortmund ihn nicht ziehen ließ, wenn Favre ohnehin nicht auf ihn setzt, bleibt ein Rätsel. Weigl gelang in 3 Spielen immerhin ein Tor.

Jeremy Toljan: Unter Favre aus dem Team gedrängt

Komplett ohne Saison-Einsatz ist bislang Jeremy Toljan (24). Der rechte Verteidiger wurde unmittelbar vor Transferschluss 2017 vom 1899 Hoffenheim losgeeist. Die 6 Mio. € Ablöse konnte er trotz seiner 23 Pflichtspiel-Einsätze nie rechtfertigen. In dieser Saison wurde er von Achraf Hakimi auf der rechten Seite komplett verdrängt. „Jeremy will beim BVB bleiben und sich durchsetzen“, sagt sein Berater Michael Decker, „obwohl es Angebote von Champions-League-Vereinen gab.“

Nuri Sahin: „Gehen Sie mal davon aus…“

Ein weiterer Verlierer unter Lucien Favre verabschiedete sich in der Anfangsphase der Saison zu Werder Bremen: Nuri Sahin. Der inzwischen 30-jährige Mittelfeldspieler wurde 2005 in Diensten von Borussia Dortmund zum jüngsten Bundesliga-Spieler und Torschützen aller Zeiten. Eine echte BVB-Legende, zumal mit Sahin insbesondere die Meisterschaft 2011 in Verbindung gebracht wird. Am 31. August 2018 verließ Nuri Sahin nach 274 Pflichtspielen den BVB und schloss sich Werder Bremen an. Ohne Groll. „Gehen Sie davon aus, dass Trainer Lucien Favre eine hohe Wertschätzung für mich hatte, dass ich mich im Verlauf der Saison durchgesetzt hätte“, erklärte Sahin Ende Oktober der SPORT BILD, „aber ich wollte was aufbauen. Da kam Werder genau richtig.“

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Jeremy Toljan (l.) und Julian Weigl, hier beim ersten Sieg unter BVB-Coach Peter Stöger Ende 2017 in Mainz, sind bei Borussia Dortmund nur noch Statisten…
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