BVB-Krise: Diese Spieler sind jetzt gefordert

BVB-Krise: Diese Spieler sind jetzt gefordert

Borussia Dortmund steckt in der Krise. Zwar nehmen Spieler und Verantwortliche das Wort nicht gerne in den Mund, aber die Zahlen lügen nicht. Seit 4 Bundesliga-Spielen ist der BVB sieglos (3 Niederlagen, ein Remis), nur 3 der letzten 10 Pflichtspiele wurden gewonnen. Um sich aus der Abwärtsspirale zu befreien, sind die Leistungsträger gefordert – jene Spieler, die aufgrund ihrer Qualität, ihrer Ausstrahlung und ihres Standings eine ganze Mannschaft mitreißen können.

Der erhoffte Befreiungsschlag im Spitzenspiel gegen Bayern München (1:3) blieb aus. Stattdessen herrscht rund um Borussia Dortmund aktuell Tristesse und negative Stimmung. Aber all das Jammern hilft nichts, denn der BVB kann sich nur selbst aus dieser Situation befreien. Jetzt wird sich zeigen, wer auch in schweren Zeiten seinen Mann stehen kann.

Gegen die Bayern waren (wieder einmal) zu viele Spieler von ihrer Bestform entfernt. Zwar war die Borussia in vielen Statistiken (Torschüsse, Zweikampfquote, Ballbesitz) auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister oder lag sogar vorn, trotzdem agierte das Team zu fehlerhaft. Das sah auch Sportdirektor Michael Zorc so, der im Anschluss an die Partie feststellte:

„Wir sind insgesamt schon unter unseren Möglichkeiten geblieben.“

Von seinem Urteil nahm der 55-Jährige explizit Youngster Christian Pulisic und Torhüter Roman Bürki aus. Aber genau das ist aktuell eines der großen BVB-Probleme. Wenn nur 2 von 11 Akteuren ihre PS auf den Rasen bekommen, dann reicht das in der Bundesliga (alle Wetten zur Bundesliga) nicht – erst recht nicht gegen Bayern München. Um den Bock umzustoßen, müssen die erfahrenen und etablierten Spieler ihre Qualität auf den Platz bringen.

Es ist immer einfach, gute Leistungen abzurufen, wenn das gesamte Team gute Resultate einfährt. Erst in der Krise zeigt sich, wer durch seinen Impact eine Mannschaft wieder auf Kurs bringen kann. Dass wird nicht von den Youngstern (Pulisic, Zagadou, Isak, Sancho, Dahoud) erwartet und kann auch (noch) nicht von den Neuzugängen (Yarmolenko, Toljan, Toprak, Philipp) gefordert werden. Jetzt sind die Alphatiere des Kaders gefragt.

Steht sinnbildlich für die BVB-Krise: Pierre-Emerick Aubameyang.

Kapitän Marcel Schmelzer hat in seiner BVB-Zeit viele Höhen und Tiefen miterlebt. Zwar kehrte der 29-Jährige erst kürzlich wieder von einer Verletzung zurück, aber kaum ein anderer BVB-Spieler kennt den Klub besser als er. Er trägt die Binde, er muss vorangehen. Gleiches gilt für Sokratis und Marc Bartra, die beide über viel Erfahrung verfügen. Der Grieche und der Spanier sind Spielertypen, die auf dem Platz mit einem Tackling ein Zeichen setzen können. Ihr Feuer und ihr Ehrgeiz können eine ganze Mannschaft mitreißen.

Nuri Sahin, Gonzalo Castro, Mario Götze – das Wort dieser Spieler hat innerhalb des Teams Gewicht. Ihre Qualität ist unbestritten, zurzeit aber zu selten sichtbar. In dieser schwierigen Phase muss das Trio zeigen, dass es nicht nur mit dem Strom schwimmen kann. Es kann nicht ihr Anspruch sein, immer nur dann zu glänzen, wenn der Rest der Mannschaft ebenfalls in Form ist. Alle 3 sind gestandene Bundesliga-Spieler, die nicht das erste Mal in ihrer Karriere in einer Krise stecken.

Zu guter Letzt natürlich Pierre-Emerick Aubameyang. Von kaum einem anderen Spieler ist Dortmund so abhängig wie vom Gabuner. Seitdem er nicht mehr trifft, läuft es nicht mehr. Tor-Krisen sind für einen Stürmer keine Seltenheit, aber „Auba“ ließ zuletzt vieles vermissen: Laufbereitschaft, Einsatzwille, Körpersprache. Das muss sich ändern. Nur mit einem Aubameyang in Top-Form kann der BVB seine Ziele erreichen. Einen Tipp, um aus dem Leistungsloch zu kommen, erhält er ausgerechnet von Konkurrent Robert Lewandowski:

„Wichtig ist, den Kopf schnell frei zu kriegen und die alte Lockerheit zurückzugewinnen.“

Vielleicht braucht Dortmund einfach nur ein Erfolgserlebnis, um den Glauben an die eigene Stärke, die zweifelsfrei vorhanden ist, wiederzuerlangen. Am besten direkt im nächsten Spiel beim VfB Stuttgart. Aktuell ist die Länderspielpause für das Team aber in jedem Fall eher Segen als Fluch.

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