BVB: Die Planstelle Mittelstürmer ist noch offen

BVB: Die Planstelle Mittelstürmer ist noch offen

Erling Haaland hat sich Richtung finanzkräftige Premier League verabschiedet, ein Ersatz für den Norweger auf der Position des klassischen Mittelstürmers ist noch nicht in Sicht und Kronprinz Youssoufa Moukoko weigert sich, seinen 2023 auslaufenden Vertrag zu verlängern. Verpflichtet der BVB im Sturmzentrum nicht einen weiteren Hochkaräter, drohen der Borussia Probleme.

Schon in den Jahren nach dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang war beim BVB die Position des Mittelstürmers eine Baustelle. Paco Alcacer stellte seine Torjäger-Qualitäten zu selten unter Beweis, war dazu viel zu häufig verletzt und körperlich zu schwach. Mit Erling Haaland wurde diese Problemzone besser und schneller behoben, als es bei seiner Verpflichtung in der Winterpause der Saison 2020/21 zu erwarten war. Dass der Norweger derart explodieren und in seinen 67 Bundesliga-Spielen für den BVB satte 62 Tore erzielen wird, konnte im Vorfeld des Transfers niemand erahnen. Tat er aber – und verabschiedet sich deshalb nach 2,5 Jahren im schwarz-gelben Dress zum englischen Meister Manchester City auf die Insel.

Moukoko ist bockig

Den auserkorenen Nachfolger hat der BVB eigentlich schon in den eigenen Reihen, allerdings macht Youssoufa Moukoko unverhofft Probleme. Der 17-Jährige will seinen Vertrag nicht verlängern. Er ist unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten in der abgelaufenen Saison. Der Youngster kam in der abgelaufenen Spielzeit nur auf 482 Minuten auf dem Platz, erzielte aber dennoch 3 Tore und gab 2 Assists. Allerdings hat sein Reservisten-Dasein gute Gründe. Immer wieder warfen ihn Verletzungen zurück, nie war er zu 100% fit. Die Rückstände scheint er mittlerweile aber aufgeholt zu haben. Schon am letzten Spieltag der Bundesliga traf er in der Schlussphase zum Sieg gegen die Hertha, in der U21-Nationalmannschaft des DFB ließ er nach Saisonende 3 Treffer in nur 2 Partien folgen.

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Der neue Coach Edin Terzic ist von Moukoko begeistert. „Was er an Qualität hat, ist unglaublich“, sagte er bereits im November 2020 über ihn. Allerdings weiß auch er, dass ein 17-Jähriger als erste Mittelstürmer-Option im Kader nicht genug für die ehrgeizigen Ziele des BVB sein kann. Donyell Malen und Neuzugang Karim Adeyemi glänzen zwar mit enormem Tempo, sind aber nicht die typischen Mittelstürmer mit dem richtigen Riecher in der Box.

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Ersatz-Kandidanten gibt es genug

Dementsprechend hält der BVB nach einem weiteren Spieler mit Torgarantie Ausschau. Die Liste der Kandidaten ist lang. Sebastien Haller brach Rekorde in der Champions League und kennt die Bundesliga aus seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt. Auch Sasa Kalajdzic stellte seine Qualitäten schon in Deutschland unter Beweis. Der 19-jährige Hugo Ekitike (Stade Reims) ist das vielleicht begehrteste Sturmtalent überhaupt auf dem Markt, soll dem Vernehmen nach aber mit dem neureichen Newcastle United liebäugeln. Des Weiteren fallen die Namen Gianluca Scamacca (Sassuolo Calcio) und Amine Gouiri (OGC Nizza). Egal, wen der BVB am Ende verpflichtet, die Namen beweisen: Auch die Verantwortlichen wissen, dass sie noch einen Stürmer verpflichten müssen.

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