Werder Bremen: Darum beendet der SVW die Europa-Durststrecke

Werder Bremen: Darum beendet der SVW die Europa-Durststrecke

Werder Bremen spielte letztmals in der Saison 2010/11 auf der internationalen Bühne. Seitdem warten die SVW-Fans vergebens auf weitere magische Europapokalnächte im Weserstadion. In dieser Spielzeit ist der Klub allerdings auf dem besten Weg, um sich wieder für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Es gibt gute Gründe, warum Werder der Sprung nach Europa gelingt.

Viele Jahre gehörte Werder Bremen zum festen Bestandteil des Europapokals. Die Norddeutschen starteten 7 Mal in der Champions League, einmal in der Europa League, 2 Mal im Europapokal der Landesmeister, 15 Mal im UEFA Cup und 4 Mal im Pokalsieger-Wettbewerb. Insgesamt war der SVW 29 Mal auf europäischer Bühne vertreten.

Von diesen glorreichen Zeiten ist der Klub heutzutage allerdings weiter entfernt als gewünscht. Die aktuelle Spielzeit ist bereits die 8. in Folge, in der die Grün-Weißen nicht auf internationalen Parkett performen. Aber: Die Mannschaft von Florian Kohlfeldt tut alles dafür, um das zu ändern. 7 Spieltage vor Saisonende deutet einiges darauf hin, dass Bremen in der neuen Spielzeit wieder international spielt. 5 Gründe, warum sich Werder für den Europapokal qualifiziert:

SVW in Topform

Werder ist pünktlich zur heißen Saisonphase in Topform. Im gesamten Kalenderjahr 2019 kassierten die Bremer noch keine einzige Niederlage (5 Siege, 5 Unentschieden). Die Norddeutschen sind neben der Frankfurter Eintracht das einzig noch ungeschlagene Team in der Rückrunde. Zuletzt feierte Bremen 4 Pflichtspielsiege in Serie.

Zurück zur Erfolgsformel

Ob unter Otto Rehhagel oder Thomas Schaaf – der SVW stand immer für Offensivfußball und erlebte damit seine erfolgreichsten Zeiten. Unter Kohlfeldt heißt es: Back to the roots! In dieser Saison überzeugen die Grün-Weißen mit starkem Angriffsfußball. In jedem Saisonspiel erzielte das Team mindestens einen Treffer. In der gesamten Bundesliga (alle Bundesliga Wetten) bugsierten nur 4 Klubs den Ball häufiger in die gegnerischen Maschen als der Klub von der Weser.

Kruse läuft heiß

Max Kruse befindet sich in einer überragenden Verfassung. Der Kapitän geht als Leistungsträger voran und führt sein Team vorbildhaft. Sein starker Leistungsnachweis für die bisherige Saison: 11 Tore und 13 Assists in 30 Pflichtspiel-Einsätzen. In den letzten 5 Liga-Partien war der 31-Jährige an 10 Treffern direkt beteiligt. Mit Kruse in dieser Form ist Werder die Europapokal-Teilnahme nicht zu nehmen.

Doppelte Chance

Bremen ist nicht zwingend darauf angewiesen, in der Liga unter die ersten 6 zu kommen. Auch über den DFB-Pokal könnte sich das Team noch das Ticket für Europa sichern. Nach dem 2:0-Sieg auf Schalke steht der SVW bereits zum 21. Mal in einem DFB-Pokal-Halbfinale. Bereits vor Wochen gab Trainer Kohlfeldt in diesem Wettbewerb die Marschroute aus: „Wir haben im Pokal das höchst ambitionierteste Ziel!“

Die Konkurrenz schwächelt

Während Werder aktuell von Erfolg zu Erfolg eilt, lässt die Konkurrenz massig Federn. Borussia Mönchengladbach gewann nur eines der vergangenen 7 Spiele, Bayer Leverkusen kassierte zuletzt 2 Niederlagen in Folge und der VfL Wolfsburg holte nur 3 von 9 möglichen Zählern aus 3 Partien. Innerhalb kürzester Zeit schob sich Bremen deshalb auf den 6. Tabellenplatz vor. Diesen Rang will das Kohlfeldt-Team bis zum Saisonende behaupten.

Architekt des Erfolgs: Werder-Coach Florian Kohlfeldt.

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