Hannover 96: Mit neuem Personal zum Liga-Verbleib

Hannover 96: Mit neuem Personal zum Liga-Verbleib

Seit dem 1. Januar ist der Transfermarkt geöffnet. Hannover 96 brachte schon einige Tage vorher 2 wichtige Verpflichtungen für die Rückrunde unter Dach und Fach. Nicolai Müller (Eintracht Frankfurt) und Kevin Akpoguma (TSG Hoffenheim) schließen sich auf Leihbasis den Niedersachsen an. Mit dem Duo will Coach André Breitenreiter den Klassenerhalt schaffen – trotz dem neuen Personal eine sehr schwierige Aufgabe.

Hannover 96 stellt nach Ablauf der Hinrunde die zweitschlechteste Defensive und die drittschlechteste Offensive der Bundesliga (alle Bundesliga Wetten). Für die Verantwortlichen Grund genug, um für beide Bereiche neues Personal an Land zu ziehen.

Akpoguma soll die Defensive verstärken

Von der TSG Hoffenheim wechselt Kevin Akpoguma bis zum Saisonende zu den Niedersachsen. Der 23-Jährige kam in der Hinrunde in Liga und Champions League 10-mal für das Team aus dem Kraichgau zum Einsatz – zu wenig für den ambitionierten Youngster. Deshalb einigte er sich mit den Verantwortlichen der TSG auf ein Ausleihgeschäft, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Für den Pfälzer, der seit 2013 in Hoffenheim unter Vertrag steht, ist es die 2. Leihe. Von 2015 bis 2017 lief er für Fortuna Düsseldorf auf.

Müllers Auftrag: Tore schießen

Für die Offensive zog Manager Horst Heldt Angreifer Nicolai Müller an Land. Der 31-Jährige verfügt über eine Menge Erfahrung – besonders im Abstiegskampf. Für Mainz, Hamburg und Frankfurt absolvierte er 171 Bundesliga-Spiele, in denen ihm 39 Tore gelangen. In der Offensive ist der gebürtige Bayer auf nahezu allen Positionen variabel einsetzbar, weshalb Trainer André Breitenreiter mit seiner Verpflichtung viel mehr Möglichkeiten hat. Genau wie Akpoguma erhält auch Müller eine 96-Anstellung bis zum Saisonende.

Bald wieder vereint: Kevin Akpoguma (l.) und Ilhas Bebou spielten bereits bei Fortuna Düsseldorf zusammen.

Klassenerhalt eine schwere Mission

Nach 17 Spieltagen liegt Hannover 96 mit lediglich 11 Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz, punktgleich mit Schlusslicht 1. FC Nürnberg. Trotz der beiden Neuzugänge sind die Niedersachsen weiterhin ein Top-Favorit auf die letzten beiden Plätze. Die bwin Bookies vergeben Quote 1.60 für einen Abstieg von H96. Letztmals stieg Hannover in der Saison 2015/16 aus der Bundesliga ab. Damals hatte das Team nach Abschluss der Hinrunde immerhin 14 Punkte auf dem Konto, 3 Zähler mehr als zum jetzigen Zeitpunkt. Trotzdem stand am Ende der Spielzeit der bittere Gang in Liga 2 an. Auch bei den Abstiegen 1974 (16 Punkte), 1976 (17) und 1989 (12) wies der Klub nach 17 Spieltagen eine bessere Punkteausbeute auf. Die Voraussetzungen auf den Klassenerhalt sind statistisch gesehen also alles andere als gut.

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