FC Bayern: Keinem Torwart-Talent gelang der Durchbruch

FC Bayern: Keinem Torwart-Talent gelang der Durchbruch

Alexander Nübel wird sich im Sommer dem FC Bayern anschließen. Das ist bereits seit Wochen bekannt. Daraufhin plant jetzt ein anderer FCB-Keeper seinen Abschied. Ron-Thorben Hoffmann wäre nicht das erste Torwart-Talent in der Geschichte der Münchner, dem der Durchbruch im Verein versagt bliebe. Die Liste seiner Vorgänger ist lang.

Stand jetzt hat Bayern München für die kommende Saison ein Überangebot auf der Torwart-Position. Manuel Neuer, Alexander Nübel, Sven Ulreich, Christian Früchtl und Ron-Thorben Hoffmann besitzen gültige Profi-Verträge über den Sommer 2020 hinaus. Neuer ist zwischen den Pfosten gesetzt, Neuzugang Nübel soll in Zukunft als sein Nachfolger aufgebaut werden. Mit Einsätzen für Ulreich, Früchtl und Hoffmann sieht es sehr schlecht aus. Logisch, dass sich das Trio deshalb mit Wechselgedanken befasst.

Torwart-Talent vom Nübel-Transfer überrascht

Hoffmann sagte gegenüber der Bild: „Die beabsichtigte Verpflichtung von Alexander Nübel war bei den Gesprächen im Sommer mit meinem Berater kein Thema, ändert meine Situation aber durchaus entscheidend.“ Laut Aussage des 20-Jährigen wurde sein Wechselwunsch zuvor abgelehnt, weil der Klub mit 4 Torhütern in die Bundesliga-Saison (alle Bundesliga Wetten) gehen wollte. Mit Nübel verfügt der FCB über 5 Profi-Keeper. Hoffmann knüpft seinen Verbleib deshalb an eine Bedingung: „Wenn mich der FC Bayern als dritter Torhüter sieht und wir in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen, bleibt Bayern ein Option für mich. Ansonsten bin ich weg. Dann möchte ich die Freigabe.“

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Kein Vorbeikommen an Neuer und Kahn

Auch die bisherigen Ersatztorhüter Sven Ulreich und Christian Früchtl stehen vor einer ungewissen Zukunft. Während sich Erstgenannter bereits im Herbst seiner Karriere befindet, haben Früchtl und Hoffmann ihre Profi-Laufbahn noch vor sich. Beide haben sicherlich darauf gehofft, sich eines Tages als Nachfolger von Neuer bewähren zu können. Die Verpflichtung von Nübel hat diese Pläne allerdings durchkreuzt. Das Duo setzt damit eine wenig ruhmreiche Tradition beim Rekordmeister fort. In diesem Jahrtausend scheiterte schon so manch ein großes Torwart-Talent am Durchbruch beim FCB – Potential und Vorschusslorbeeren hin oder her. Entweder bekamen sie keine Chance, um sich zu bewähren. Oder sie konnten die wenigen Einsatzzeiten nicht nutzen, um sich nachhaltig als Kahn- oder Neuer-Nachfolger zu empfehlen.

Diese Torwart-Talente verließen den FCB

Ivan Lucic
Im Alter von 19 Jahren wechselte der österreichische Junioren-Nationalkeeper 2014 für 400 Tsd. € vom SV Ried zu den Bayern. 2 Jahre blieb er dem Klub treu, dann zog es ihn weiter zu Bristol City. Heute spielt er für Austria Wien. Seine ernüchternde Bilanz: Kein einziger Profi-Einsatz für den FCB.

Lukas Raeder
Aus der Schalker Knappenschmiede ging es für den damals 18-Jährigen 2012 nach München. Bis 2014 lief er immerhin 3 Mal für die Bayern-Profis auf. Danach ging es für ihn über Vitoria Setubal, Bristol City und RW Wessen zum VfB Lübeck, wo er heute unter Vertrag steht.

Thomas Kraft
Über die U19 und die 2. Mannschaft des FCB schaffte der Keeper den Sprung zu den Bayern Profis. Louis van Gaal verhalf ihm im Alter von 22 Jahren 2011 zum Debüt und machte ihn ihm Anschluss sogar zur Nummer 1. Unter Andries Jonker rutschte er wieder ins 2. Glied. Nachdem Manuel Neuer verpflichtet wurde, zog es ihn weiter zu Hertha BSC.

Michael Rensing
„Lehmanns Nachfolger in der Nationalelf wird auf jeden Fall Rensing und sonst keiner. Da können sich alle anderen auf den Kopf stellen.“ Das sagte Uli Hoeneß im September 2006 der SZ. Bekanntlich kam es anders. Rensing wurde in der Saison 2008/09 Nachfolger von Oliver Kahn im FCB-Tor, wurde aber im Laufe der Spielzeit hinter Hans-Jörg Butt degradiert. 2010 erfolgte der Abschied vom FC Bayern.

Stefan Wessels
Von 2003 bis 2007 stand der Torhüter beim FCB als Kahn-Ersatz im Kader. Zusammen mit Bernd Dreher teilte er sich die Einsatzzeiten bei Ausfällen des „Titans“. Trotz ansprechender Leistungen hatte Wessels nie die Chance auf die Nummer 1. Insgesamt lief er 18 Mal für die Münchner Profis auf.

Ist mittlerweile 35 Jahre alt und spielt für Fortuna Düsseldorf: Michael Rensing.

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