BVB kapituliert! 4 Lehren aus dem 178. Revierderby

BVB kapituliert! 4 Lehren aus dem 178. Revierderby

Und wieder ein Derby für die Geschichtsbücher. 12 Jahre nachdem sich Borussia Dortmund als „Meister der Herzensbrecher“ feiern ließ, wurden die Schwarz-Gelben diesmal von den in Abstiegsnöten befindlichen Schalkern aus allen Titelträumen gerissen. 6 Tore, 2 Platzverweise und erzürnte Gemüter in Schwarz-Gelb prägten das 178. Derby. Wir ordnen die Lage im Revier und ziehen folgende Lehren aus dem Spiel:

Lucien Favre kapituliert im Titelrennen

Am Ende seiner Schimpftirade und Generalkritik („Sollen sich die Spieler die Arme abschneiden?) an der Handspiel-Regelauslegung sendete BVB-Coach Lucien Favre noch indirekt Glückwünsche in Richtung München. „Der Titel ist gespielt. Das ist klar, aber schwer zu verdauen“, sprach der Schweizer mit brüchiger Stimme. Einzig Lizenzspielerchef Sebastian Kehl sieht noch eine Minimalchance für die Schwarz-Gelben. Einen Sieg der FC Bayern beim Tabellenvorletzten Nürnberg vorausgesetzt, müsste die Borussia ein noch nie dagewesenes Husarenstück vollbringen und in 3 Partien einen 4 Punkte-Rückstand wettmachen. Darauf steht bei bwin die Quote 11.00 (alle Bundesliga-Wetten).

Derby-Rekordtrainer erwartet Gegenleistung

Favres Gegenüber Huub Stevens steht durch das 4:2 nun mehr auf einer Stufe mit dem Derby-Rekordtrainer Ottmar Hitzfeld, der von 1991 bis 1997 an der Seitenlinie des BVB stand. Der Niederländer und der Schweizer gewannen jeweils 5 Mal gegen den Erzrivalen. Als Dank gab es für Stevens von S04-Boss Clemens Tönnies ein Küsschen auf die Wange. Auch vom FC Bayern erwartet der 65-Jährige eine gewisse Gegenleistung für die Schützenhilfe: „Jetzt hoffe ich auch, dass sie sich in einer bestimmten Art und Weise gegenüber unseren Spielern benehmen.“ Eine Anspielung auf die von Uli Hoeneß angeheizten Wechselgerüchte um Torwart-Talent Alexander Nübel (Vertrag bis 2020).

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Der Fairplay-BVB zeigt Nerven

BVB-Kapitän Reus kassiert nach dem groben Foul an Suat Serdar die erste Rote Karte seiner Bundesliga-Karriere.

Aus Dortmunder Sicht wäre es zu einfach, die Derby-Schlappe auf die strittige Szene vor dem Elfmeter zu reduzieren. Zur ganzen Wahrheit gehört, dass sich die Favre-Elf nach dem Ausgleich von giftigen Schalkern auf ihr Niveau herunterziehen ließ – ohne ein dafür passendes Nervenkostüm! Die Folge: Doppel-Rot für Marco Reus und Marius Wolf binnen 5 Minuten. Ausgerechnet im Derby schoss das Team, vor dem Spieltag mit lediglich einem Platzverweis sowie 37 Verwarnungen weit oben in der Fairplay-Tabelle, nun über das Ziel hinaus.

Daniel Caligiuri verkörpert Derby-Mentalität

Alex Frei und Ebi Smolarek hießen die Dortmunder Derby-Helden beim 2:0 über den damaligen Tabellenführer und späteren Vizemeister Schalke in der Saison 2006/07. Bei der Revanche im 178. Derby gehörte diese Rolle nur einem: Freistoßkünstler Daniel Caligiuri! Der Deutsch-Italiener war bereits beim 4:4 im Vorjahr bei allen S04-Treffern in der Verlosung. Jeweils 3 Buden und 3 Vorlagen stehen nunmehr in Caligiuris Derby-Bilanz – kein Spieler kommt seit 2016 auf mehr Torbeteiligungen.

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