BVB: Das Risiko mit Lucien Favre

BVB: Das Risiko mit Lucien Favre

Die Anzeichen verdichten sich, wonach Lucien Favre neuer Trainer bei Borussia Dortmund wird. Der Schweizer kann beim BVB auf eine Hausmacht eidgenössischer Spieler bauen. Es bleiben jedoch Fragezeichen. Eine Analyse.

Geht es um die Trainerfrage bei Borussia Dortmund, so sind sich die führenden Medien einig. Sowohl BILD als auch das Kicker-Sportmagazin und Sky sehen Lucien Favre künftig im Chefsessel beim BVB. Die große Frage ist nicht ob, sondern wie? Oder anders gefragt: Passt Favre zu Borussia Dortmund?

Reus, Dahoud und die Schweiz-Connection können Favre helfen

Rein vom Unterhaltungswert ganz sicher. Der kauzige Favre mit dem feinen französischen Akzent ist eine Bereicherung für die Bundesliga (alle Bundesliga Wetten). Da steht er Peter Stöger (52) mit seinem trockenen Wiener Schmäh kaum nach. Der 60-jährige Schweizer bastelt – glaubt man den Wechselgerüchten um Basels Mohamed Elyounoussi – nach den Verpflichtungen des Augsburger Keepers Marwin Hitz und Juventus-Verteidiger Stephan Lichtsteiner offensichtlich an einer eidgenössischen Hausmacht. Mit Torhüter Roman Bürki und Innenverteidiger Manuel Akanji spielen bereits 2 Profis aus der Schweiz in Dortmund.

Die Gefolgsleute aus dem eigenen Land und die ehemaligen Schützlinge aus Gladbacher Zeiten, Marco Reus und Mo Dahoud, wird Favre in Dortmund brauchen. Der noch bis 30. Juni 2019 beim OGC Nizza in Frankreich (Alle Wetten zur französischen Ligue 1) unter Vertrag stehende Coach gilt als extrem eigenwillig. Nach der verpassten Meisterschaft 2009 und dem überraschenden Abschied bei Hertha BSC berief Favre eine eigene Pressekonferenz ein – und machte Stimmung gegen die Berliner Vereinsbosse. Es soll zuvor in Berlin nicht wenige Beobachter gegeben haben, die Favre beinahe täglich lamentierend bei den Hertha-Verantwortlichen im Büro gesehen haben wollen…

Zu ähnlichen Methoden griff Favre bei seinem „Aus“ in Mönchengladbach im Herbst 2015. Der Coach, der Gladbach 2011 vor dem Abstieg gerettet hatte, trat gegen den Willen der Borussia-Klubchefs zurück und ließ die Meldung zu seinem Abschied über seinen Berater publik machen, um den Gladbachern zuvor zu kommen.

Der Taktikfuchs Favre ist manchmal seltsam…

Diese Eigenheiten, aber vor allem der immens hohe Druck in Dortmund nach einer restlos enttäuschenden Saison sind für Favre vom Start weg schweres Gepäck. In Dortmund muss der Mann, der in Nizza in 97 Pflichtspielen 1,54 Punkte holte und schwierige Typen wie Mario Balotelli in den Griff bekam, beweisen, dass er mit Stars arbeiten kann. Vor allem gilt es für Favre, dem mal lustlos, mal wie aufgedreht agierenden BVB-Team wieder eine echte Hierarchie zu geben. Favre muss Siegeswillen und Mentalität zurückzubringen.

Favre und Sammer: Kann das gutgehen?

Zudem muss der eigenwillige Taktiker auch mit dem externen BVB-Berater Matthias Sammer (50) und dem neuen Team-Manager Sebastian Kehl (38) im Team zusammenarbeiten. Hier lauert eine Menge Konfliktpotenzial. Monsieur Favre lässt sich nicht gern reinreden.

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Die wichtigste Bedingung auf dem Weg nach Dortmund könnte ihm jedoch die Mannschaft selbst verbauen. Wie die französische Fußball-Bibel L‘ Equipe berichtete, soll Favre ein Engagement bei Borussia Dortmund an eine Champions-League-Teilnahme geknüpft haben. Die steht am Samstag im direkten Duell bei 1899 Hoffenheim auf dem Spiel…

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Als Coach von OGC Nizza brachte Lucien Favre (r.) auch Enfant terrible Mario Balotelli in die Spur…
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