Rekordtransfers Bundesliga

Bundesliga: Das sind die Rekordtransfers (Zu- und Abgänge) der 18 Klubs

Noch bis zum 31. August ist das Sommer-Transferfenster geöffnet. Aufgrund der Einsparungen durch die Corona-Pandemie wird es wenig große Transfers geben. Ausgeschlossen, dass die Bundesliga (alle Bundesliga Wetten) einen Rekord-Zugang präsentieren wird. Lucas Hernandez bleibt der teuerste Spieler der Liga. Aber was passiert auf der Abgaben-Seite? Sorgt Erling Haaland doch noch für einen neuen Bestwert? bwin News wirft einen Blick auf die bisherigen Rekordzu- und Abgänge der 18 Klubs.

FC Bayern

Zugang: Lucas Hernandez – 80,0 Mio. € (Atletico Madrid, 2019): Der Franzose spielt seit 2 Jahren in der Bundesliga. Kein Akteur kostete bislang mehr Ablöse im deutschen Fußball. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der Abwehrspieler mittlerweile seinen Platz im Team erkämpft – als Linksverteidiger oder im Abwehrzentrum.

Abgang: Douglas Costa – 40,0 Mio. € (Juventus Turin, 2018): Schon 2017 ging der brasilianische Dribbler nach Norditalien, allerdings erst auf Leihbasis. Ein Jahr später verpflichtete die Alte Dame den Linksfuß fest. Für den FCB hat sich dieser Transfer mehr als gelohnt.

VfL Wolfsburg

Zugang: Julian Draxler – 43,0 Mio. € (Schalke 04, 2015): Die Zeiten des großen Geldes sind in Wolfsburg vorbei. Scheint so, als ob Julian Draxler noch etwas länger an der Spitze thronen wird. Der Nationalspieler blieb nur 2 Spielzeiten bei den Wölfen, brachte durch PSG aber eine Summe in Höhe von 36 Mio. € ein.

Abgang: Kevin de Bruyne – 76,0 Mio. € (Manchester City, 2015): In der Autostadt wurde nicht nur teuer eingekauft, sondern auch kostspielig verkauft. So wurde der Belgier Kevin de Bruyne nach dem Pokalsieg 2015 für massig Knete zu Manchester City auf die Insel transferiert.

Bayer Leverkusen

Zugang: Kerem Demirbay – 32,0 Mio € (TSG Hoffenheim, 2019): Der 2-malige deutsche Nationalspieler wurde Dank einer Ausstiegsklausel zum teuersten Neuzugang der Bayer-Geschichte. Bei der Werkself wurde er der großen Summe in bislang 2 Jahren noch nicht ganz gerecht.

Abgang: Kai Havertz – 80,0 Mio. € (FC Chelsea, 2020): Das Eigengewächs brachte Bayer einen massigen Geldregen. Und die Summe kann sich sogar noch erhöhen. Durch Boni kann der Betrag für Leverkusen noch bis auf 100 Mio. € anwachsen.

Borussia Dortmund

Zugang: Mats Hummels – 30,5 Mio. € (Bayern München, 2019): Für den Rückkehrer zahlte der BVB den größten Betrag der Vereinsgeschichte, welcher sich durch etwaige Boni noch auf bis zu 38 Mio. € erhöhen kann. André Schürrle war damit seinen Titel als bisheriger Rekordeinkauf der Schwarz-Gelben los.

Abgang: Ousmane Dembélé – 135,0 Mio. € (FC Barcelona, 2017): Am Ende gab es nur noch eine Alternative. Verkaufen! Der Franzose streikte sich zu den Katalanen und der BVB wurde um einen 3-stelligen Millionenbetrag reicher. Ein Top-Deal, denn in Katalonien macht Dembélé vor allem durch Verletzungsprobleme Schlagzeilen.

RB Leipzig

Naby Keita besetzt bei RB Leipzig gleich beide Positionen. 2016 von RB Salzburg gekommen, kickte er 2 Jahre für die Sachsen, ehe er 2018 für 60,0 Mio. € vom FC Liverpool verpflichtet wurde. Deshalb gab es auch für RB Salzburg einen satten Ablöse-Nachschlag, sodass die von Leipzig gezahlte Summe an die Österreicher auf fast 29,5 Mio. € anstieg.

Hertha BSC

Zugang: Lucas Tousart – 25 Mio. € (Olympique Lyon, 2020): Für den teuersten Einkauf der Klubgeschichte verlief sein Premierenjahr in der Hauptstadt nicht nach Plan. Statt um die Champions-League-Plätze kämpfer die Alte Dame lange gegen den Abstieg. Tousart hofft von sich und dem gesamten Team im 2. Jahr eine Leistungssteigerung.

Abgang: Valentino Lazaro – 22,4 Mio. € (Inter Mailand, 2019): Der Schweizer wurde bislang auf seinen nachfolgenden Hertha-Stationen nicht glücklich. Bei Inter konnte er sich noch nicht empfehlen, war zuletzt an Newcastle United und Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.

Borussia Mönchengladbach

Zugang: Alassane Plea – 23,0 Mio. € (OGC Nizza, 2018): Um 6 Mio. € übertrumpft Plea seit Sommer 2018 den ein Jahr zuvor von Borussia Dortmund geholten Matthias Ginter. Unwahrscheinlich, dass die Borussia den eigenen Rekord in diesem Sommer brechen wird.

Abgang: Granit Xhaka – 45,0 Mio. € (FC Arsenal, 2016): Auch die Rendite beim Schweizer Nationalspieler kann sich aus Borussias Sicht sehen lassen. Gekommen 2012 für 8,5 Mio. € aus Basel, wurde 4 Jahre später das 5-fache eingenommen.

Eintracht Frankfurt

Sowohl teuerster Neuzugang als auch Verkauf der SGE-Historie ist Luka Jovic. Der Serbe brachte den Hessen durch seinen Wechsel zu Real Madrid 63 Mio. € in die Kasse. Durch Weiterverkaufsbeteiligungen musste die Eintracht ein Teil des Geldes an Benfica Lissabon abdrücken, wodurch der Einkaufspreis von Jovic auf 22,4 Mio. anstieg.

1. FC Köln

Zugang: Jhon Cordoba – 17,0 Mio. € (FSV Mainz, 2017): In seiner ersten BL-Spielzeit blieb der Kolumbianer die hohe Ablösesumme schuldig. Dafür avancierte er in Liga 2 mit 20 Toren zum Goalgetter. Verließ den FC 2020 in Richtung Hertha BSC, um nur ein Jahr später weiter zu FK Krasnodar zu ziehen.

Abgang: Anthony Modeste – 29 Mio. € (Tianjin Tianhai, 2018): Der Transfer von Anthony Modeste verlief äußerst kurios. 2017 verliehen nach China, griff nach einem Jahr eine Kaufoption. Doch nur wenige Monate später kickte der Franzose wieder in der Domstadt, weil im Land der Mitte die Gehaltszahlungen nich wie besprochen flossen. Wir haben uns der Einfachheit halber einfach auf die Daten von Transfermarkt.de verlassen.

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TSG Hoffenheim

Zugang: Diadié Samassékou – 14 Mio. € (RB Salzurg, 2019): Lange führte Andrej Kramaric dieses TSG-Ranking an, dann wurde er vom Mann aus Mali abgelöst. Mittlerweile ist der Mittelfeldspieler seit 2 Jahren im Verein und eine feste Größe.

Abgang: Joelinton – 44 Mio. € (Newcastle United, 2019): Brasilianer spülten bereits des Öfteren viel Geld in die TSG-Kasse. Vor Joelinton war Roberto Firmino (41 Mio. €) der Rekordverkauf, auch Carlos Eduardo (20 Mio. €) und Luiz Gustavo (17 Mio. €) brachten großen finanziellen Ertrag.

VfB Stuttgart

Zugang: Nicolás González – 11,3 Mio. € (Argenitons Juniors, 2018): Der Argentinier war sein Geld wert, hielt dem Klub auch in der 2. Liga die Treue und war ein Garant für den sofortigen Wiederaufstieg. Wechselte in diesem Sommer nach Florenz, war im VfB-Trikot in 79 Partien an 33 Treffern direkt beteiligt.

Abgang: Benjamin Pavard – 35 Mio. € (FC Bayern, 2019): Wieder einmal brachte der FCB dem VfB viel Geld ein. Das war vor Pavard auch bei Mario Gómez (30 Mio. €) der Fall.

FC Augsburg

Martin Hinteregger – 10,5 Mio. € (RB Salzburg, 2016): Für den Österreicher griffen die Fuggerstädter so tief wie nie zuvor in die Tasche. Hinteregger brachte Leistung, muss nach öffentlicher Kritik am damaligen Trainer Manuel Baum den Klub allerdings verlassen und zog weiter zu Eintracht Frankfurt.

Abdul Rahman Baba – 26,0 Mio. € (FC Chelsea, 2015): Schade für den Ghanaer. Nach seiner FCA-Zeit konnte er weder beim FC Chelsea noch bei den Leihstationen Schalke 04, Stade Reims, RCD Mallorca oder PAOK Saloniki an seine gute Leistungen anknüpfen. Ist vertraglich noch bis 2022 an die Londoner gebunden.

FSV Mainz 05

Zugang: Jean-Philippe Mateta – 10,0 Mio. € (Olympique Lyon, 2018): Der Franzose war sein Geld wert, erzielte in 71 Pfichtspielen 27 Tore. Mittlerweile stürmt Mateta auf Leihbasis für Crystal Palace, der Klub besitzt eine Kaufoption in Höhe von 15 Mio. €.

Abgang: Abdou Diallo – 28,0 Mio. € (Borussia Dortmund, 2018): Nach nur einem Jahr in Mainz ging es für den Franzosen zum BVB. Auch dort konnte er sich als Stammspieler etablieren. Nach der Hummels-Rückkehr ging es aber nach ebenfalls nur einer Spielzeit weiter zu PSG.

SC Freiburg

Zugang: Baptiste Santamaria – 10 Mio. € (SCO Angers, 2020): Der Franzose löste Admir Mehmedi als Rekordeinkauf der Breisgauer ab. Überzeugte in seinem ersten Jahr beim Sportclub, kam in 34 der 38 Saisonspiele zum Einsatz.

Abgänge: Caglar Söyüncü – 21,1 Mio. € (Leicester City, 2018): Für die Engländer entpuppte sich der türkische Verteidiger als großer Glücksgriff. Zwar hatte der Türke mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, steigerte seinen Marktwert mittlerweile aber auf 45 Mio. €.

Union Berlin

Zugang: Taiwo Awoniyi – 7,5 Mio. € (FC Liverpool, 2021): Die Eisernen wissen, was sich vom Rekordtransfer bekommen. Der Nigerianer spielte bereits in der letzten Saison auf Leihbasis für den FCU und war in 21 Partien an 8 Toren direkt beteiligt.

Abgang: Sebastian Andersson – 6,5 Mio. € (1. FC Köln, 2020): Der FCU konnte den Stürmer, der die Eisernen im ersten Bundesligajahr mit 12 Treffern zum Klassenerhalt schoss, nicht halten. Eine sportliche Verbesserung war der Schritt des Schweden nach Köln bislang nicht.

Arminia Bielefeld

Zugang: Christopher Katongo – 2 Mio. € (Brödby IF, 2008): Die Armina ist seit Jahren finanziell nicht auf Rosen gebettet. Kein Wunder, dass der bisherige Rekordtransfer bereits 13 Jahre zurückliegt. Katongo erfüllte die Erwartungen nicht. In 2 Jahren kam er in 64 Partien auf lediglich 11 Treffer. Für 500 Tsd. € ging es weiter nach Griechenland zu Skoda Xanthi.

Abgang: Heiko Westermann – 2,8 Mio. € (Schalke, 2007): Auch auf der Abgabenseite blieb der große Reibach bislang aus. Den Rekord hält immer noch HW4 von vor 14 Jahren. WegenTalent Amos Pieper im Kader dürfte diese Bestmarke aber sicherlich in naher Zukunft fallen.

VfL Bochum

Zugang: Tommy Bechmann – 1,5 Mio. € (Esjbjerg SB, 2004): Seit mittlerweile 17 Jahren ist Bechmann der VfL-Rekordeinkauf. Mittlerweile hat er seine Karriere längst beendet. 4 Jahre blieb der dem VfL treu, spielte im Anschluss in Deutschland noch für den SC Freiburg.

Abgang: Theofanis Gekas – 4,7 Mio. € (Bayer Leverkusen, 2007): Als frischgebackener Torschützenkönig brachte der Grieche dem VfL die bis heute größte eingenommene Ablösesumme ein. Damit steht er noch vor bekannten VfL-Akteuren wie Paul Freier, Leon Goretzka, Yildiray Bastürk oder Simon Terodde.

Greuther Fürth

Zugang: Nikola Djurdjic – 1 Mio. € (FK Haugesund, 2012): Der Serbe ist bis heute der einzige Neuzgang der Franken, der die Millionen-Marke knackt. Geholfen hat die Investion nicht. Seine 6 Treffer konnten den sofortigen Wiederabstieg aus der Bundesliga damals nicht verhindern.

Abgang: Marcel Franke – 3 Mio. € (Norwich City, 2017): Noch vor Edgar Prib, Abdul Rahman Baba und Nicolai Müller ist Franke der Rekord-Verkauf der Kleeblätter. In Norwich fand er aber kein Glück, verließ den Klub bereits nach einem halben Jahr wieder auf Leihbasis.

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