Meisterschaft Bundesliga

Meisterschaft Bundesliga: Bayern feiert 10. Meisterschaft in Serie

31 Spieltage der Bundesliga-Saison 2021/22 (alle Bundesliga Wetten) sind gespielt. Wer auf Spannung an der Tabellenspitze gehofft hat, wurde abermals bitter enttäuscht. Durch den 3:1-Heimsieg über den BVB ist der FC Bayern 3 Spieltage vor Saisonende nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen. Zum 10. Mal in Folge wandert die Schale nach München.

25, 19, 10, 10, 15, 21, 2, 13, 13  – so lautete der jeweilige Punktevorsprung des FC Bayern auf den ärgsten „Verfolger“ in den letzten 9 Jahren. Einzig in der Saison 2018/19 gab es Spannung bis zum Schluss. Damals machte der FCB den Titel erst am letzten Spieltag klar. Ansonsten herrschte im Saisonfinale immer gähnende Langeweile an der Tabellenspitze. Viel zu früh musste die Konkurrenz abreißen lassen, oftmals viel zu einfach sicherten sich die Münchener den Titel.

Auch in dieser Spielzeit gab es wieder eine vorzeitige Entscheidung im Meisterkampf. Nach 31 absolvierten Partien führt der FC Bayern die Tabelle mit 12 Punkten Vorsprung an, der Titel ist dem FCB nicht mehr zu nehmen. Zwischenzeitlich keimte Spannung auf. Bis zum Hinspiel zwischen Bayern und dem BVB am 14. Spieltag hofften die Fans auf einen spannenden Zweikampf der beiden besten Klubs Deutschlands. Schwarzgelb lag zu diesem Zeitpunkt nur einen Zähler hinter dem Rekordmeister zurück. Aber während die Münchener in Dortmund siegten (3:2) und in der Folge auch die 4 anschließenden Partien vor der Winterpause gewannen, holte die Borussia im gleichen Zeitraum nur 4 Punkte. Der Rückstand wuchs auf 9 Zähler an. Damit war der Meisterschaftszug bereits zur Winterpause wieder abgefahren. Zwar konnte der BVB den Rückstand auf die Bayern in der Rückrunde zwischenzeitlich auf 6 Punkte verkürzen, doch spätestens seit der Heimpleite gegen Leipzig (1:4) glaubt niemand mehr an ein Titel-Wunder. Im Rückspiel brachten die Münchner dann gegen Dortmund (3:1) auch rechnerisch die Schale unter Dach und Dach.

Dein Startvorteil: Die 100 € Joker-Wette!

Bayern mit der 10. Meisterschaft in Serie

Bereits nach der Hinrunde musste man feststellen, dass wieder kein Konkurrent in Sicht ist. Mit 43 Punkten spielte der FCB eine bärenstarke erste Saisonhälfte. Das war die fünftbeste Hinrunde in der Geschichte der Bundesliga. 14 Hinrunden-Siege bedeuteten sogar den zweitbesten Wert in der Liga-Historie. Nur 2013/14 und 15/16 gewannen die Bayern sogar 15 Partien. Mit 56 Treffern stellte das Nagelsmann-Team einen neuen Rekord auf. Nie traf ein Team an den ersten 17 Spieltagen häufiger. Auch das Torverhältnis von +40 war zum Abschluss einer Halbserie das beste in der Bundesliga-Historie. Julian Nagelsmann wusste, dass nur die Schale zählt: „Wenn wir nicht Meister werden, wird auf dich mit dem Finger gezeigt: Da, der Erste, der es seit 9 Jahren nicht geschafft hat.“ Sorgen musste sich der Coach nicht machen. Bei der Auftakt-Niederlage zur Rückrunde gegen Gladbach (1:2) fehlten den Bayern 11 Spieler aufgrund von Corona-Quarantäne, anderen Verletzungen oder Länderspielen. Auch eine überraschende Niederlage in Bochum (2:4) sowie 2 aufeinanderfolgende Remis gegen Leverkusen (1:1) und Hoffenheim (1:1) brachte die Münchener nicht von ihrem Weg ab. Letztendlich gewann der Primus souverän die Schale. An den letzten 3 Spieltagen will das Team jetzt noch die 80-Punkte-Marke knacken.

Restprogramm: Mainz (A), Stuttgart (H), Wolfsburg (H)

Der BVB steht sich wieder selbst im Weg

Bis zum 14. Spieltag war Borussia Dortmund auf Kurs. Dann kam die unglückliche Niederlage gegen die Bayern (2:3) und der BVB geriet aus der Bahn. Im Anschluss gab es aus den Partien gegen Bochum (1:1), Fürth (3:0) und Hertha (2:3) nur 4 der eigentlich 9 eingeplanten Punkte. Dadurch hechelte Schwarzgelb der Tabellenspitze wieder deutlich hinterher. Vor allem die Pleite in Berlin zeigte die Probleme des Teams auf. Trainer Marco Rose sagte im Anschluss des Spiels: „Wir müssen unsere Haltung in Bedingungslosigkeit ändern, daran müssen wir unbedingt arbeiten. Ich will hier nicht die Charaktere der Jungs ändern, weil das gute Jungs sind. Aber um maximal erfolgreich zu sein, braucht es ein bisschen mehr.“ Mit dem maximalen Erfolg, dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, wird es auch in dieser Saison nichts. Ausrutscher wie das 1:1 in Augsburg, der Punktverlust in Köln (1:1) und die Pleiten gegen Leipzig (1:4) und Bayern (1:3) verhinderten eine mögliche Aufhohljagd. Statt der ersten Borussia-Meisterschaft seit 2011 bleibt erneut nur Platz 2.

Das Restprogramm: Bochum (H), Fürth (A), Hertha (H)

Weiterlesen

X