Meisterschaft Bundesliga

Meisterschaft Bundesliga: Spannung sieht anders aus

Etwas mehr als die Hälfte der Bundesliga-Saison 2021/22 (alle Bundesliga Wetten) ist gespielt. Wer auf Spannung an der Tabellenspitze gehofft hat, wurde kurz vor der Winterpause bitter enttäuscht. Durch 5 Siege in Serie und gleichzeitige Patzer der Konkurrenz baute der FC Bayern seinen Vorsprung auf 9 Punkte aus. Noch nie verspielte der Rekordmeister so eine komfortable Führung. Kein Wunder, dass die bwin Bookies fest von der 10. FCB-Meisterschaft in Folge ausgehen. Aber zum Rückrundenstart konnte der BVB den Rückstand auf 6 Zähler verkürzen. Dortmund ist das einzige Team, dem noch eine Titel-Quote im 2-stelligen Bereich zugewiesen wird.

25, 19, 10, 10, 15, 21, 2, 13, 13  – so lautete der jeweilige Punktevorsprung des FC Bayern auf den ärgsten „Verfolger“ in den letzten 9 Jahren. Einzig in der Saison 2018/19 gab es Spannung bis zum Schluss. Damals machte der FCB den Titel erst am letzten Spieltag klar. Ansonsten herrschte im Saisonfinale immer gähnende Langeweile an der Tabellenspitze. Viel zu früh musste die Konkurrenz abreißen lassen, oftmals viel zu einfach sicherten sich die Münchner den Titel.

Auch in dieser Spielzeit sieht es wieder nach Langeweile an der Tabellenspitze aus. Nach 18 absolvierten Partien führt der  FC Bayern die Tabelle mit 6 Punkten Vorsprung an. Bis zum direkten Duell zwischen FCB und BVB am 14. Spieltag hofften die Fans auf einen spannenden Zweikampf der beiden besten Klubs Deutschlands. Schwarzgelb lag zu diesem Zeitpunkt nur einen Zähler hinter dem Rekordmeister zurück. Aber während die Münchner in Dortmund siegten (3:2) und in der Folge auch die 4 anschließenden Partien vor der Winterpause gewannen, holte die Borussia im gleichen Zeitraum nur 4 Punkte. Damit scheint der Meisterschaftszug bereits wieder abgefahren zu sein – auch wenn der die Münchner zum Rückrundenstart stolperten (2:3 gegen M’gladbach) und Dortmund den Rückstand verkürzte.

Dein Startvorteil: Die 100 Euro-Jokerwette!

Bayern kann sich nur selbst schlagen

Wer soll den FC Bayern auf dem Weg zur 10. Meisterschaft in Folge stoppen? Nach der Hinrunde musste man feststellen, dass wieder kein Konkurrent in Sicht ist. Mit 43 Punkten spielte der FCB eine bärenstarke erste Saisonhälfte. Das ist die fünftbeste Hinrunde in der Geschichte der Bundesliga. 14 Hinrunden-Siege bedeuten sogar den zweitbesten Wert in der Liga-Historie. Nur 2013/14 und 15/16 gewannen die Bayern sogar 15 Partien. Mit 56 Treffern stellte das Nagelsmann-Team einen neuen Rekord auf. Nie traf ein Team an den ersten 17 Spieltagen häufiger. Auch das Torverhältnis von +40 ist zum Abschluss einer Halbserie das beste in der Bundesliga-Historie. Julian Nagelsmann weiß, dass nur die Schale zählt: „Wenn wir nicht Meister werden, wird auf dich mit dem Finger gezeigt: Da, der Erste, der es seit 9 Jahren nicht geschafft hat.“ Sorgen muss sich der Coach nicht machen – auch nach der Niederlage gegen Gladbach nicht. Bei der Partie fehlten den Bayern 11 Spieler aufgrund von Corona-Quarantäne, anderen Verletzungen oder Länderspielen. Zwar beträgt der Vorsprung auf den BVB „nur“ noch 6 Punkte, aber die Statistik spricht für den FCB: Einen 9 bzw. 6-Punkte-Puffer verspielten die Bayern noch nie. Deshalb liegt die Titelquote lediglich bei 1.03. Die souveränen Siege gegen Köln (4:0) und Hertha (4:1) haben gezeigt, dass sich die Bayern nur selbst schlagen können.

Der BVB steht sich wieder selbst im Weg

Bis zum 14. Spieltag spielte Borussia Dortmund eine starke Saison. Dann kam die unglückliche Niederlage gegen die Bayern (2:3) und der BVB geriet aus der Bahn. Im Anschluss gab es aus den Partien gegen Bochum (1:1), Fürth (3:0) und Hertha (2:3) nur 4 der eigentlich 9 eingeplanten Punkte. Dadurch hechelt Schwarzgelb der Tabellenspitze wieder deutlich hinterher. Vor allem die Pleite in Berlin zeigte die Probleme des Teams auf. Trainer Marco Rose sagte im Anschluss des Spiels: „Wir müssen unsere Haltung in Bedingungslosigkeit ändern, daran müssen wir unbedingt arbeiten. Ich will hier nicht die Charaktere der Jungs ändern, weil das gute Jungs sind. Aber um maximal erfolgreich zu sein, braucht es ein bisschen mehr.“ Mit dem maximalen Erfolg, dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, wird es wohl auch in dieser Spielzeit nichts werden. Dafür müsste der BVB eine fast makellose Rückrunde spielen und die Bayern mehrmals Federn lassen. Aber im Fußball ist bekanntlich nichts unmöglich, darum vergeben die Bookies Titelquote 13.00.. Immerhin zeigte Dortmund zum Rückrundenstart eine Reaktion und drehte auswärts in Frankfurt einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Auch die Siege über Freiburg (5:1) und Hoffenheim (3:2) sorgten für Aufsehen. Die Hoffnung der Schwarzgelben ist noch nicht erloschen …

Einbruch nach gutem Start

Vor der Saison wurde Bayer Leverkusen von unseren Bookies nicht so heiß gehandelt. Doch der gute Saisonstart – nur eine Niederlage an den ersten 7 Spieltagen und punktgleich mit den Bayern – ließ die Quote der Werkself sinken. Dann allerdings setzte es die Klatsche gegen den FCB (1:5), im Derby gegen Köln wurde eine 2:0-Führung verspielt (2:2), gegen Wolfsburg gab es ein weitere Heimpleite (0:2) und gegen die Hertha reichte es nur zu einem glücklichen 1:1. Es scheint so wie immer: Nach einem guten Start bzw. einer guten Halbserie folgte bei Bayer zumeist der Absturz. So war es auch in der letzten Saison, als Leverkusen nach 12 Spieltagen Tabellenführer war, am Ende aber mit Ach und Krach nur die Qualifikation für die Europa League schaffte. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Werkself seit 5 Spielzeiten keine Top-3-Platzierung mehr zustande brachte. Es muss schon viel zusammenkommen, dass Leverkusen den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte einfährt – Quote 501.00. Aktuell hat das Seoane-Team allerdings auch ganz andere Sorgen. Nur 2 der letzten 6 Spiele wurde gewonnen, weshalb die drittplatzierte Werkself nur 2 Zähler Vorsprung vor Rang 5 hat. Die Teilnahme an der Champions League ist erneut in Gefahr.

Leipzig war bereits frühzeitg aus dem Rennen

RB Leipzig musste sich für die neue Saison in vielen wichtigen Bereichen neu aufstellen. Trainer Julian Nagelsmann ist jetzt beim FCB, Sportdirektor Markus Krösche leitet die Geschicke von Eintracht Frankfurt, die Innenverteidigung wurde gesprengt (Upamecano zu Bayern, Konaté nach Liverpool) und kurz vor Transferschluss ging der Kapitän von Bord (Sabitzer zu Bayern). Probleme waren vorprogrammiert und traten auch ein. Trainer Jesse Marsch konnte die Erwartungen nicht erfüllen und wurde schließlich nach dem 14. Spieltag entlassen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die Roten Bullen keine realistische Titelchance mehr. Nur ein Sieg aus den ersten 5 Partien ließ die Meisterschaftsträume früh platzen. Unter Neu-Coach Domenico Tedesco scheint das Team allerdings in die richtige Richtung zu gehen. 3 Siege und ein Remis gelangen in 5 Partien. Nach 20 Spielen beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze zwar satte 18 Punkte, die Champions-League-Ränge sind aktuell aber nur noch 3 Zähler entfernt. Auf RB wartet in der Rückrunde viel Arbeit, um wenigstens die Minimalziele zu erreichen. Die Chance auf die Meisterschaft ist komplett unrealistisch – Quote 1001.00.

Wer wird Deutscher Meister?

Weiterlesen

X