Bundesliga-Ausblick: Diese Themen bewegen die Liga 2018/19

Bundesliga-Ausblick: Diese Themen bewegen die Liga 2018/19

Auf ein Neues! Was wird die Fans im Liga-Alltag am meisten bewegen, wenn Bayern und Hoffenheim die Bundesliga-Saison 2018/19 einläuten? Das Gütesiegel „Liga der Weltmeister“, ist nach dem WM-Debakel verblasst! Komplett unter den Teppich kehren, lässt sich das Thema vor dem Saisonstart immer noch nicht. Trotzdem oder vielleicht auch deshalb hat Fußball-Deutschland wieder Hunger auf die Bundesliga.

Manch einer zerbricht sich den Kopf, ob der (zweifelhafte) WM-Trend vom kalkulierten Ergebnisfußball künftig noch stärker die Bundesliga dominiert. Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann stellt sich dem mutig entgegen. Er will sich nicht mit der bayerischen Dominanz abfinden und redet offen vom Meistertitel. Unsere Grafik hält Antworten – einige der Marke „steile These“ – auf brennende Fragen und Themen bereit:

Hütter in Frankfurt: Eine Frage der Fallhöhe 

Ob der neue Frankfurter Trainer in weiser Voraussicht einen Feuerwehrhelm aus seiner Heimat mitgebracht hat, ist nicht überliefert. In jedem Fall lodern im Zuge des Umbruchs, den der zuvor bei Young Boys Bern tätigte Österreicher Adi Hütter beim DFB-Pokalsieger bewerkstelligen soll, einige Brandherde. Selbst ohne den DFB-Pokal, aus dem sich man sich in Ulm (1:2) sang- und klanglos verabschiedet hat, steht der Eintracht eine kräftezehrende Saison mit über 40 Pflichtspielen bevor.

Im Gegensatz zum 1. FC Köln hielt die Eintracht zuletzt 2 Mal erfolgreich der Doppelbelastung stand. Über die gesamte Saison 2013/14 flogen die Adler über dem Strich. Ob erneut 35 Punkte für ein sorgenfreies Jahr reichen, hängt auch davon ab, wie sich die beiden Aufsteiger in der Eliteklasse zurechtfinden. Fortuna Düsseldorf hat seinen Etat ordentlich aufgestockt. Auf der einen Seite stellen 30 Mio. € gar einen vereinsinternen Rekordwert da, andererseits bewegen sich direkte Abstiegskonkurrenten (Mainz, Freiburg, Augsburg) in ganz anderen Dimensionen.

Werder: Erfolgreich mit und gegen den Trend!

Zusammen mit Nürnberg (Quote 1.90), wo der Bundesliga-Novize Michael Köllner bei einem Fehlstart schnell unter dem Brennglas des emotionalen Club-Umfelds stünde, sind die NRW-Landeshaupstädter (1.80) der Abstiegskandidat Nummer 1. Gegen Unkenrufe kämpfen die schon in der Rückrunde schwächelnden Hannoveraner an, nachdem sich 96 vornehmlich von der „Resterampe“ (Sport Bild) bedient hat. Sportlich bleibt die Fallhöhe für Frankfurt und Adi Hütter am Höchsten. Wohl dem, der noch ein oder mehrere Asse aus dem Ärmel schütteln kann. Im Fall der Eintracht wäre das eher Luka Jovic als der kürzlich verpflichtete Filip Kostic.

Jovic pendelte oft zwischen Bank und Startelf, doch die Effektivität des jungen Serben (8 Tore) – er trifft im Schnitt alle 115 Minuten – könnte auf einen Durchbruch hindeuten. Im Fußball-Westen schwört man derweil auf 2 Dribbelkünstler: US-Boy Christian Pulisic vom BVB und Schalkes Amine Harit. Letzterer heimste – trotz Formabfall in der Rückrunde – den DFL Rookie Award ein. Nach dem Abgang von Leon Goretzka ist der Marokkaner (115 erfolgreiche Dribblings bei 204 Versuchen) der Mann im Mittelfeld, der die engen Spiele zu Gunsten der Schalker entscheiden kann.

Freilich wäre der Vizemeister gut beraten, den Rückspiegel im Auge zu behalten. Mit der letzten Halbserie als Maßstab blasen der VfB Stuttgart sowie Werder Bremen nun zum Angriff auf die Top 6 (alle Bundesliga-Wetten). Inwiefern bremst das überraschende Pokal-Aus in Rostock (0:2) die unter Tayfun Korkut zur Rückrunden-Rakete mutierten Schwaben? Insofern Michael Reschke seine gute Spürnase bei Neuzugängen (u. a. Pablo Maffeo, Gonzalo Castro, Daniel Didavi) nicht verloren hat, hält sich der VfB, nach unserer Prognose, im oberen Mittelfeld auf.

Jetzt oder nie? Was Didavi und Co. beweisen müssen

Der nach 2 Jahren aus Wolfsburg zurückkehrte Daniel Didavi (28) zählt zu den Kickern, die in der Bundesliga-Saison 2018/19 am Scheideweg ihrer Karriere stehen. Bleibt er verletzungsfrei, soll er als Führungsspieler vorangehen. Noch einen Tick mehr Überraschungspotenzial birgt die neuer Werder-Elf, die sich spielerisch selbst vor so mancher Top-Mannschaft nicht verstecken muss. Florian Kohfeldt wagt in Bremen quasi den Gegenentwurf zu vielen anderen fast ausschließlich auf Standards und Konter bedachten Teams aus der Gegen-den-Ball-Liga.

Allen voran das Offensiv-Trio Max Kruse/Martin Harnik/Davy Klaassen verspricht eine explosive Mischung. Auch, wenn der 14-malige DFB-Nationalspieler Kruse wohl nicht in das Rennen um die Torjägerkrone eingreifen kann. Im unteren Teil der Grafik führen wir 4 mögliche Konkurrenten für Robert Lewandowski, erneut turmhoher Favorit (Quote 1.30) auf diesen Titel, ins Feld. Andrej Kramaric, der Vize-Weltmeister im Trikot von 1899 Hoffenheim, stieg nach dem Uth-Abgang zum Stürmer Nummer 1 auf. Gut möglich, dass die offensive Spielweise der Kraichgauer dem Kroaten zu einer neuen persönlichen Bestmarke verhilft.

Vielleicht trägt Lewandowskis neuer Rivale wieder das schwarz-gelbe Trikot. Gemeint ist Marco Reus, dem bekanntlich ein chronisches Verletzungspech anhaftet. Dass er dennoch die beste Tore-pro-Spiel-Quote aufweist, spricht für sich. Lucien Favre weiß aus Gladbacher Zeiten genau, zu was der Nationalspieler fähig ist, wenn die Krankenakte keinen neuen Eintrag bekommt. Eine zentrale Rolle ist dem 30-Jährigenin einer umgekrempelten BVB-Elf gewiss. Auch hier lautet das Motto? Auf ein Neues!

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