Bundesliga: Werder Bremen – Eine Hinrunde des Grauens!

Bundesliga: Werder Bremen – Eine Hinrunde des Grauens!

0:5 gegen den FSV Mainz 05 am Dienstag, nur ein Sieg aus den letzten 12 Bundesliga-Spielen – Werder Bremen muss sich ernsthafte Abstiegssorgen machen. Erinnerungen an die bislang einzige Abstiegssaison 1979/80 werden wach – und den Norddeutschen droht noch ein anderes Horror-Szenario.

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Was die Worte von Werder Bremens Sportvorstand Frank Baumann wert sind, wird sich in den nächsten Tagen weisen. „Ich brauche ihm aber auch nicht jeden Tag zu sagen, dass wir Vertrauen in ihn haben“, sagte Baumann vor dem 0:5 (0:4)-Desaster gegen den FSV Mainz 05 am Dienstag bei Sky über den in die Kritik geratenen Coach Florian Kohfeldt, „wir müssen das gemeinsam angehen und alle hinterfragen, alle haben Fehler gemacht, auch ich, und ich habe die Gesamtverantwortung. Aber zuerst sind die Spieler gefordert, die Situation anzunehmen.“

Mit der sensationell hohen Niederlage gegen die Mannschaft aus Rheinhessen hat sich die Situation für Werder Bremen kurz vor Hinrunden-Ende verschärft. Anders gesagt: 40 Jahre nach dem ersten und einzigen Abstieg aus der Bundesliga, 1979/80, kämpft Werder Bremen wie noch nie gegen den Absturz. (Bundesliga-Wetten)

Werder Bremen und die dritthöchste Heimpleite aller Zeiten

Werder steht auf Rang 15 und liefert Zahlen des Grauens. Die Hanseaten haben die letzten 3 Liga-Spiele allesamt verloren – und dabei 12 Gegentore kassiert. Aus den letzten 12 Partien holten die Grün-Weißen nur einen Sieg (3:2 beim VfL Wolfsburg) und mit dem 0:5 gegen Mainz 05 (wenigstens dieses Wortspiel passt…) fabrizierten sie die dritthöchste Heimniederlage ihrer Bundesliga-Historie. Nur gegen den FC Bayern München (0:7) im Jahr 2013 und Borussia Mönchengladbach (1:7) 1987 verloren die Bremer im heimischen Weserstadion noch höher.

Hoffnungsträger Florian Kohfeldt wirkt machtlos

Die Bilanz des einstigen Trainer-Hoffnungsträgers Florian Kohfeldt (37), nach dem 2:2 bei Borussia Dortmund Ende September sogar beim BVB als potenzieller Nachfolger von Lucien Favre ein Thema, ist desaströs. Unter dem Coach, der den norddeutschen Traditionsklub 2017 übernommen hat, war die Partie gegen Mainz das 6. Heimspiel in Folge ohne Sieg. 40 Gegentore nach 16 Spieltagen bedeuten einen Vereins-Negativrekord.

Selbst in der Abstiegs-Saison war man nach 16 Spieltagen besser

Zum Vergleich: In der Abstiegssaison 1979/80 hatten die Bremer – umgerechnet auf die 3-Punkte-Wertung sogar 4 Zähler mehr – und 5 Gegentore weniger kassiert. Am Saisonende ging es mit 36 Punkten sowie mit 93 Gegentreffern in die 2. Liga. Erst die Verpflichtung von Trainer Otto Rehhagel brachte Anfang 1981 die Wende zum Guten.

Muss Werder in die Relegation gegen den HSV?

Und Werder Bremen 2019? In dieser Verfassung wird das Team zu den Abstiegskandidaten zu rechnen sein. Da hilft auch kein gut gemeintes „This is Osterdeich“! So ist Werder nicht zu retten. Das 0:2 gegen Mainz 05 war ein gemeinschaftliches Eigentor von Milos Veljkovic und Torwart Jiri Pavlenka (15.) das an Slapstick erinnerte und sicher in jedem Jahres-Rückblick zu finden sein wird. Das würde sicher auch für ein anderes Worst-Case-Szenario aus Bremer Sicht gelten. Landet Werder beispielsweise nur auf Rang 16 – wo der Klub nach 16. Spieltagen steht – droht möglicherweise eine „norddeutsche“ Relegation gegen den Hamburger SV. Der Erzrivale vom HSV ist zwar schon in der Winterpause, liegt mit 30 Punkten aus 17 Spielen allerdings gleichauf mit dem Tabellendritten VfB Stuttgart…

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Slapstick in Bremen beim 0:2 für den FSV Mainz 05. Die Hanseaten lieferten beim 0:5 gegen die Rheinhessen eine indiskutable Leistung.
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