Bundesliga: Der französische Einfluss wird größer

Bundesliga: Der französische Einfluss wird größer

Benjamin Pavard, Alassane Plea, oder Nordi Mukiele – um nur 3 zu nennen. Die Bundesliga erhält in den letzten Jahren enormen Zuwachs aus dem weltmeisterlichen Nachbarland. Vor einigen Jahren schmiedeten die Vereine der Bundesliga ihre Talente noch auf eigene Faust. Heute schauen sie immer öfter rüber in die Ligue 1. Die Franzosen bilden mittlerweile die größeren Nachwuchshoffnungen aus. Diese lassen sich die Bundesligisten einiges kosten.

Rund 145 Mio. € in 2 Jahren

Allein in diesem Sommer flossen 70 Mio. € aus Deutschland über den Rhein in den französischen Fußball (alle Wetten zur Ligue 1). Im letzten Jahr waren es bei 8 Transfers gar knapp 75 Mio. €. Den Königstransfer dieser Art vollzogen in der vergangenen Sommerpause die Gladbacher. Sie eisten Stürmer Alassane Plea vom OGC Nizza los – für 23 Mio. Euro. Aber auch für wenig bekannte, meist noch sehr junge Spieler, griffen die Vereine ordentlich in die Tasche. Beispiele gefällig? RB Leipzig zahlte für den 20-jährigen Außenverteidiger Nordi Mukiele 16 Mio. € an den HSC Montpellier. Eintracht Frankfurt legte für den 19-jährigen Innenverteidiger Evan N’Dicka immerhin 5 Mio. € auf den Tisch, obwohl der beim AJ Auxerre bislang nur in der 2. französischen Liga kickte. Weitere prominente Transfers aus den letzten Jahren sind Ousmane Dembele, Pierre-Emerick Aubameyang oder Raphael Guerreiro.

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Er war einer der Ersten der französischen Welle. Es endete unrühmlich mit dem BVB und Ousmane Dembele.

Von 5 auf 23

Die Entwicklung ist rasant wie bemerkenswert. 2013 gab es noch ein deutsches Champions League-Finale, ein Jahr später wurde die DFB-Elf in Rio Weltmeister. Fußball-Deutschland rühmte sich für seine Nachwuchsleistungszentren und etliche Talente. Die Realität 4 Jahre später: WM-Aus in der Vorrunde und immer häufiger werden die einheimische Talente durch junge Spieler aus anderen Nationen ersetzt. Allen voran aus Frankreich. Vor 10 Jahren spielten nur 9 französische Spieler in der Bundesliga. In der WM-Saison 2013/14 waren es gar nur 5 Akteure. In den letzten 4 Jahren hat sich die Entwicklung allerdings in einem enormen Tempo gedreht. In dieser Saison stehen gleich 23 Spieler aus Frankreich in der Bundesliga unter Vertrag. Das bedeutet Rang 2 hinter Österreich (28) (alle Wetten zur Bundesliga).

Die Ligue 1 holt auf

Die Frage, die sich stellt: Warum ist das so? Der Antwort ist die gleiche, die auch Deutschland nach dem WM-Titel 2014 gab. Das Niveau der fußballerischen Ausbildung. Die französischen Vereine bringen schlichtweg die besten Spieler aus dem Nachwuchs hervor. Das hilft nicht nur der Nationalelf, sondern – wie auch schon 2013 in der Bundesliga zu sehen – den Vereinen. Der Höhenflug von PSG hat andere Gründe, aber zuletzt stand mit Olympique Marseille eine Mannschaft der Ligue 1 im Finale der Europa League. Das erste Europapokal-Finale mit französischer Beteiligung seit 14 Jahren. Im Jahr zuvor standen mit Olympique Lyon (Europa League) und dem AS Monaco (Champions League) 2 Teams unter den letzten 4. Die Bilanz der Bundesliga aus der letzten Europapokal-Saison sieht dagegen düster aus. In Sachen Nationalmannschaft hat Frankreich dem DFB schon den Rang abgelaufen. Die Bundesliga muss aufpassen, dass es ihr die Ligue 1 nicht gleichtut. Nur Transfers und Millionen werden da nicht reichen (alle Wetten zur Champions League).

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