Bundesliga: So erging es den Gründungsmitgliedern nach dem Abstieg

Bundesliga: So erging es den Gründungsmitgliedern nach dem Abstieg

Manch einer wird es nicht mehr hören können, aber die Stadionuhr und der Dino sind zum Synonym für die Unabsteigbarkeit der Fußballer des Hamburger Sport-Vereins aus der Bundesliga geworden. 2 Privilegien, die sie  – Stand jetzt – am Ende der Saison ziemlich wahrscheinlich verlieren werden.

Vor dem Abstiegsendspiel gegen Mainz sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache. Kein einziger Klub schaffte mit 17 oder weniger Punkten nach dem 24. Spieltag noch die Rettung. Doch was blüht dem HSV tatsächlich, wenn es eine Etage tiefer geht? Wir haben uns bei den übrigen Gründungsmitgliedern der Bundesliga (Alle Wetten zum Bundesliga-Abstiegskampf) umgesehen.

Köln machte den HSV zum alleinigen Dino

Mit dem Abstieg 1998 machte ausgerechnet der 1. FC Köln den HSV zum alleinigen Dino der Liga. Jetzt stehen die Kölner punktgleich mit den Rothosen auf dem letzten Platz. Kurios: Am kommenden Spieltag drücken die Domstädter dem HSV (17.) gegen Mainz (16.) die Daumen, denn nur wenn die Hamburger punkten, kann sich auch ihr Abstand auf den Relegationsplatz verringern. Ein Sieg im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart vorausgesetzt.

Ein Blick auf die weiteren 14 Gründungsmitglieder offenbart einige interessante Fakten. Durchschnittlich 13,8 Jahre konnten sich die Klubs aus der Saison 1963/64 in der Bundesliga bis zu ihrem ersten Abstieg halten. Da ist der HSV mit seinen 54 Saisons eigentlich ziemlich gut bedient.

Werder und Stuttgart kamen postwendend wieder zurück

Sollte es den Dino in diesem Jahr tatsächlich erwischen, dienen lediglich 3 Klubs positiv als Orientierung. Für Werder Bremen, den VfB Stuttgart und Borussia Dortmund war die 2. Bundesliga nur ein kurzes Intermezzo. Alle Klubs bogen nach ihrem Ausflug in den Keller früher oder später wieder in der Erfolgsspur ein. Der BVB ist bis heute das erfolgreichste Gründungsmitglied (11 Titel nach erstem Abstieg). Werder (9) und Stuttgart (4) feierten ebenfalls große Erfolge. Kann die 2. Liga auch für die Norddeutschen ein Neustart sein?

Für den Fall das es zum 3. Mal in den vergangenen 5 Spielzeiten in die Relegation geht, könnte man sich Tipps bei Eintracht Frankfurt holen. Die Diva vom Main sprang dem Abstieg 3 Mal in der Relegation von der Schippe, konnte insgesamt 4 Abstiege am Ende dennoch nicht verhindern.

Alle anderen haben jedoch mehr oder weniger große Odysseen hinter sich und konnten sich teilweise nur schwer vom Rückschlag Abstieg erholen. Ausgerechnet die beiden Absteiger aus der Premierensaison, Preußen Münster und den 1. FC Saarbrücken, hat es hart getroffen. Die Westfalen schafften nie wieder den Sprung ins Oberhaus. Der FCS musste seitdem insgesamt 10 Abstiege verkraften.

Ein stetiges Auf und Ab

Klubs wie der 1. FC Nürnberg, MSV Duisburg, 1860 München, Eintracht Braunschweig, der Karlsruher SC und Hertha BSC können über die aktuellen HSV-Probleme allenfalls müde lächeln. Abstiege pflastern seit 1963/94 stetig ihren Weg. Hertha (1965) Duisburg (2013) und 1860 München (2017) mussten zwangsabsteigen bzw. ihnen wurde die Lizenz entzogen, Nürnberg ist Rekordabsteiger und Braunschweig brauchte u.a. zwischen 1985 und 2013 28 Jahren für die Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs.

Immerhin hatten diese Vereine zwischendurch auch den einen oder anderen Aufstieg zu feiern. Der 1. FC Kaiserslautern (2013) und der Karlsruher SC (2015 gegen den HSV) scheiterten vor nicht allzu langer Zeit in der Relegation zu Bundesliga. Heute kämpfen die Pfälzer gegen den Abstieg in der 2. Bundesliga und der KSC will mit aller Macht aus der 3. Liga wieder nach oben. Szenarien, bei denen wohl jeder HSV-Fan einen Extra-Schock bekommen würde. Halt stop! Wurden die Roten Teufel 2 Jahre nach dem Tiefpunkt nicht 1998 Deutscher Meister? Vergiss es, HSV!

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Ja, ein Abstieg ist die Chance auf einen Neuanfang, birgt aber auch ganz neue Herausforderungen, die dem Klub noch völlig unbekannt sind. Wer einmal als renommierter Verein in der 2. Bundesliga gelandet ist, der weiß, wie schwer die Rückkehr ist. Dafür nötig sind ein kluges Management, eine hungrige Mannschaft und Fans, die bereits sind diesen Weg geschlossen mitzugehen. All das ist derzeit in Hamburg nicht wirklich erkennbar.

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