Bundesliga: Die Saisonziele der Erstligisten

Bundesliga: Die Saisonziele der Erstligisten

Wo soll es hingehen mit unserem Verein? Diese Frage stellen sich die Klub-Verantwortlichen in der Bundesliga jedes Jahr aufs Neue. Mal steht ein nachhaltiges Konzept, eine reelle Vision oder manchmal auf nur das sogenannte Hau-Ruck-Verfahren im Vordergrund. Egal wie, die Bundesligisten wollen ihre Saisonziele erreichen. Wir geben einen Überblick.

FC Bayern: Muss darüber noch geredet werden? Die Bayern visieren mit der Meisterschaft den laut Bayern-Boss Rummenigge „ehrlichsten Titel“ im deutschen Fußball an. Der DFB-Pokal darf auch gerne mitgenommen werden. Doch eigentlich will der FCB mehr. Mit Trainer Pep Guardiola soll im dritten Anlauf der Champions League-Titel her. Das ist schwer zu planen. Am Ende sollten als Minimum jedenfalls die Meisterschaft und der Einzug ins Halbfinale der Königsklasse stehen. Meister-Quote: 1.12

VfL Wolfsburg: Bereit sein, wenn der FC Bayern schwächelt. So könnte das Motto lauten. „Bereit“ war der VfL zwar schon im letzten Jahr, aber die Bayern haben nicht geschwächelt. Über kurz oder lang sollen dem immensen VW-Investment weitere Titel folgen. Meister-Quote 17.00

Borussia Mönchengladbach: Offiziell wird am Niederrhein ein einstelliger Tabellenplatz ausgegeben. Die Gesichter, wenn Gladbach am Ende nur 9. ist, würden wir gerne sehen. Wir glauben, dass die Borussia intern wohl einen Platz unter den ersten 6 anpeilt. Top 4-Quote 1.75

Bayer Leverkusen: In den letzten XX Jahren war Bayer XX mal in der Champions League vertreten. Die Qualifikation für die laufende Saison muss erst noch in den Playoffs gegen Lazio Rom erreicht werden. Minimum Platz 4, besser wäre Rang 3 unterm Bayer-Kreuz. Top 4-Quote 1.75

FC Augsburg: Haben die Augsburger Angst oder sind sie nur realistisch? Aufgrund der Doppelbelastung durch die Europa League kommen völlig neue Erfahrungen auf die Weinzierl-Elf zu. Nichtabstieg ist das Minimalziel. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld wäre das höchste der Gefühle. Realismus halt. Top 6-Quote 8.00

FC Schalke 04: Die Ziele von den Knappen lassen sich in erster Linie nicht in Tabellenplätzen messen. Die vergangene Saison vergessen machen, leidenschaftlichen Fußball spielen und dann vielleicht ins internationale Geschäft. Bei optimalem Verlauf sind die Top 4 drin. Bei den Königsblauen hätte niemand etwas dagegen. Top 4-Quote 2.75

Borussia Dortmund: Es sagt zwar niemand, aber alles andere als die Champions League wäre eine weitere Enttäuschung. Allenfalls der Titel in der Europa League oder im DFB-Pokal könnte die Champions League vergessen machen. Top 4-Quote 1.60

TSG Hoffenheim: Im letzten Jahr hat die TSG immerhin an den internationalen Plätzen geschnuppert. Die Kraichgauer wollen in Tuchfühlung zu den Top 6 bleiben. Dazu sind in der kommenden Spielzeit aber weit mehr als 44 Punkte nötig. Top 6-Quote 6.00

Eintracht Frankfurt: Anspruch und Wirklichkeit liegen in Frankfurt manchmal etwas weit auseinander. Aus diesem Grund hat auch Trainer Thomas Schaaf die Bankenmetropole verlassen. Aus diesem Grund ist Armin Veh zurück und soll die Eintracht ins internationale Geschäft führen. Top 6-Quote 9.00

Werder Bremen: Bremen spielte vor einem halben Jahr noch gegen den Abstieg. Im Mai wäre die Europa League drin gewesen. Ruhe und Konsolidierung in sportlicher und finanzieller Hinsicht haben Priorität. Dafür darf es auch ein Platz im gesicherten Mittelfeld sein. Top 6-Quote 8.00

FSV Mainz 05: Keiner wird in Mainz die Europa League als Ziel ausrufen. Aber in Abstiegsgefahr will die Schmidt-Elf auch nicht geraten. Mit den finanziellen Rücklagen durch die Transfers von Johannes Geis und Shinji Okazaki, sowie dem neuen Vermarkter-Vertrag ist vielleicht in den nächsten Jahren mehr drin als ein Platz im Mittelfeld. Top 6-Quote 15.00

1.FC Köln: Sportchef Schmadtke sagt: 40 Punkte! Am besten so schnell wie möglich. Mit den Neuverpflichtungen sollte das klappen. Abstiegsquote 4.00

Hannover 96: Nach dem Abstiegsdrama im Vorjahr kann es nur der Klassenerhalt sein. Wie bei den Kölnern: So schnell wie möglich. Abstiegsquote 4.00

VfB Stuttgart: Mit Ruhe im Verein und einem Platz im gesicherten Mittelfeld wäre man bei den genügsamen Schwaben erst mal zufrieden, um mittelfristig wieder nach oben schielen zu können. Top 6-Quote 8.00

Hertha BSC: Gleiches gilt für die Hertha aus der Hauptstadt. Abstiegsquote 2.75

Hamburger SV: Wie sich eine Saison ohne Trainerwechsel und ohne Abstiegssorgen in Hamburg anfühlt, weiß so recht keiner mehr. Deshalb wäre das auch schon das höchste der Gefühle für alle Hamburger. Labbadia hat seine Mannen vorsorglich auf eine harte Saison eingestimmt. Abstiegsquote 3.50

FC Ingolstadt: Nicht absteigen! Alles andere wäre Zugabe. Abstiegsquote 1.90

Darmstadt 98: Wenn es geht, nicht absteigen. Ähnlich wie bei Greuther Fürth, Eintracht Braunschweig und dem SC Paderborn war der Aufstieg ein „Unfall“ und ein sofortiger Abstieg wäre kein Beinbruch. Die Lilien treten trotzdem an und probieren ein weiteres Wunder. Abstiegsquote 1.30

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Im Großen und Ganzen geht es nur um eins: Die häßlichste Salatschüssel der Welt.
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