Bundesliga: Wer hat das goldenste Händchen?

Bundesliga: Wer hat das goldenste Händchen?

Spieler verletzt oder unter seinen Möglichkeiten, Mannschaft in Rückstand, taktische Umstellungen! Es gibt einige Motive, warum Trainer während eines Spiels Auswechslungen nutzen. Wir waren neugierig und wollten wissen, welcher Trainer das beste Händchen bei seinen Einwechslungen hat. Welche Spieler holen die meisten Punkte, wenn sie von der Bank ins Spiel kommen und welche die wenigsten? Dafür haben wir die Daten der letzten 5 Jahre in der Bundesliga ausgewertet. Spitzenreiter bei den Trainern ist einer, der eine gute Leistung seiner Bankdrücker in den nächsten Wochen gut gebrauchen könnte.

Aktuell zeigt in der Bundesliga (zu den Bundesliga-Wetten) Lucien Favre, was man mit einem „goldenen Händchen“ alles anstellen kann. Ein Drittel aller BVB-Tore (11) erzielten die sogenannten Joker. Paco Alcacer führt das Ranking mit 7 Toren nach Einwechslung an. Doch nicht nur Tore haben wir in unsere Analyse miteinbezogen, wir haben auch auf das Endergebnis und den Spielverlauf nach den Einwechslungen geschaut.

Ausgerechnet Heiko Herrlich führt mit einigem Abstand unsere Statistik an. 44 Mal hielt unter seiner Regie einer der Schiedsrichter-Assistenten die Tafel hoch. Und seine Ersatzspieler haben ihn nicht enttäuscht. 15 Punkte trugen seine Mannen von der Bank zu einem besseren Ergebnis bei. Hochgerechnet auf eine Saison sind das immerhin 11,6 Punkte. Es folgt eine Gruppe, angeführt von Bayern-Trainer Niko Kovac, der schon bei Eintracht Frankfurt oft die richtigen Entscheidungen traf und Werder-Coach Florian Kohfeldt (je 7 Punkte). Bei Augsburgs Manuel Baum und Schalkes Domenico Tedesco haben die eingewechselten Reservespieler überhaupt keinen Einfluss. Der Mainzer Sandro Schwarz ist der Einzige, dessen Einwechslungen einen negativen Effekt haben.

Die effektivsten Einwechselspieler

Was die Spieler angeht, ist Bayerns derzeit verletzter Flügelflitzer Kingsley Coman das Nonplusultra. Mit ihm als Einwechselspieler holte der Rekordmeister 14 Punkte. Seine Teamkameraden Robert Lewandowski und Thomas Müller sind zwar in den meisten Fällen in der ersten Elf zu finden, doch auch sie haben einen entscheidend positiven Einfluss, wenn sie das Feld während des Spiels betreten. Die effektivsten Reservisten sind allesamt Offensivkräfte.

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Dass bei den uneffektivsten Einwechselspielern die Abwehrkräfte herausstechen, ist der Tatsache geschuldet, dass Benjamin Stambouli (Schalke), Fabian Lustenberger (Hertha) und Co. es einige Male nicht geschafft haben, das Spiel ihrer Mannschaft nach Einwechslung zu stabilisieren oder einen anvisierten Sieg entsprechend über die Zeit zu retten.

Bessere Torquote von der Bank

Ob es in Zukunft cleverer wäre, einen Robert Lewandowski oder auch einen Luka Jovic von der Bank zu bringen, darf – trotz ihrer Superquote – ernsthaft bezweifelt werden. Bei 16 Einwechslungen in den letzten 5 Jahren erzielte der Pole satte 11 Tore. Dieser Wert kommt hauptsächlich durch seinen legendären Joker-Fünferpack gegen den VfL Wolfsburg (5:1) aus September 2015 zustande. Der Frankfurter Jovic führt derzeit als Stammspieler die Torjägerliste der Bundesliga mit 9 Toren an. Umgekehrt haben beispielsweise Thomas Müller und 4 andere Spieler eine höhere Torquote wenn sie von Beginn an auf dem Platz stehen. Sie könnten diese Statistik möglicherweise mal als Argument hervorbringen, wenn ihr Trainer sie mal wieder auf der Bank platziert.

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