Bundesliga-Auftakt Erkenntnisse

Bundesliga-Auftakt: Erkenntnisse zur Bayern-Gala

Der FC Bayern setzte nach dem Supercup-Sieg in Leipzig (5:3) auch zum Bundesliga-Auftakt (alle Bundesliga Wetten) ein Ausrufezeichen. Mit 6:1 bezwang der Serienmeister den amtierenden Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt. Grundstein für den hohen Erfolg war eine bärenstarke (FCB) bzw. desolate (SGE) erste Halbzeit. Das erste Ligaspiel der neuen Saison lieferte für beide Teams wichtige Erkenntnisse.

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Who the f*** is Lewandowski?

Erst 2 Pflichtspiele absolvierte der FC Bayern in dieser noch blutjungen Saison, doch nach Robert Lewandowski kräht bereits kein Hahn mehr. Sowohl gegen RB Leipzig im Supercup als auch gegen Eintracht Frankfurt beim Bundesliga-Auftakt lief die Bayern-Offensive rund. In den beiden Partien erzielten die Münchner 5 bzw. 6 Tore und erspielten sich noch weitere hochkarätige Möglichkeiten. Die Treffsicherheit des Polen wird in dieser Saison einfach auf mehrere Schultern verteilt. Sadio Mané, Jamal Musiala, Serge Gnabry und Benjamin Pavard – sie alle trafen in beiden Begegnungen. Es läuft also auch ohne Lewandowski.

Frankfurt ist löchrig wie ein Schweizer Käse!

Nach dem Europapokal-Triumph musste Eintracht Frankfurt einen herben Verlust hinnehmen. Abwehrchef Martin Hinteregger beendete überraschend seine Karriere. Die Lücke, die der Österreicher hinterlassen hat, ist groß. Das zeigten die beiden bisherigen Auftritte in Magdeburg (4:0) und gegen die Bayern (1:6). Zwar blieb die SGE im Pokal ohne Gegentor, Möglichkeiten für gleiche mehrere Treffer hatte der Drittligist allerdings zu genüge. Ein ums andere Mal tauchten FCM-Akteure frei vor Kevin Trapp auf. So ein lasches Defensivverhalten wird vielleicht nicht von einem Drittliga-Team bestraft, aber ganz sicher vom FC Bayern. Und die Klatsche gegen die Münchner hätte noch höher ausfallen können, wenn nicht das Aluminium gerettet und der FCB ein paar Gänge heruntergeschaltet hätte. Oliver Glasner muss schnellstens an der defensiven Stabilität der gesamten Mannschaft arbeiten, sonst wird es bereits im UEFA Supercup gegen Real Madrid die nächste Abreibung geben.

Bayern ist der Konkurrenz meilenweit voraus!

Wer darauf gehofft hat, dass die Meisterschaft in dieser Saison spannend wird, wurde bereits beim Bundesliga-Auftakt eines Besseren belehrt. Am FC Bayern gibt es kein Vorbeikommen, der Rekordmeister kann sich nur selbst schlagen. Die ersten beiden Pflichtspiele der Saison gewann das Nagelsmann-Team in beeindruckender Art und Weise – und das nicht gegen irgendwen, sondern jeweils auswärts beim amtierenden DFB-Pokalsieger und beim aktuellen Europa-League-Champion. Auf dem Papier gibt es auf nationaler Ebene für die Münchner nur wenig schwerere Aufgaben. Wie der FCB sowohl in Leipzig als auch in Frankfurt die erste Halbzeit nach Belieben dominiert hat, lässt jegliche Gedanken an einen anderen Meister als die Bayern zerplatzen. Wie deutlich sollen die Ergebnisse erst werden, wenn der Rekordmeister diese Perfomance über eine gesamte Spielzeit auf den Platz bringt? Für den sportlichen Wettbewerb in der Bundesliga wäre es besser, auf diese Frage keine Antwort zu bekommen.

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