Bundesliga Abstiegskampf

Bundesliga Abstiegskampf: Schlechte Karten für die Aufsteiger

In der letzten Saison war der Abstiegskampf (alle Bundesliga Wetten) spannend bis zum Schluss. Erst am 34. Spieltag wurden der 2. direkte Absteiger und der Relegationsteilnehmer ermittelt. Ähnliche Spannung im Tabellenkeller erhoffen sich die Fans auch für diese Spielzeit. Die Quoten der bwin Bookies lassen darauf hoffen. Die Buchmacher sehen die Aufsteiger mit den schlechtesten Karten und weisen noch 4 anderen Klubs einstellige Abstiegsquoten zu.

Der FC Schalke 04 und Werder Bremen mussten in der vergangenen Saison den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Der Niedergang der beiden Traditionsmannschaften kam etwas überraschend, obwohl beide Klubs bereits in der vorherigen Spielzeit mit großen Problemen zu kämpfen hatten. Von Beginn an chancenlos präsentierten sich die Königsblauen aus Gelsenkirchen, die am Ende 19 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer vorwiesen. Lediglich 16 Zähler fuhr der S04 ein – in der langen Bundesliga-Historie waren nur der Wuppertaler SV (1974/75) und Tasmania Berlin (1965/66) schlechter. Gibt es auch in dieser Saison ein Team, dass der Musik im völlig falschen Takt hinterherläuft? Die Abstiegsquoten der bwin Bookies liegen im Vorfeld dicht beisammen.

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Bundesliga-Abstiegskampf: Aufsteiger müssen kämpfen

Der VfL Bochum und Greuther Fürth sind zurück in der Bundesliga – nach 11 bzw. 8 Jahren Abstinenz. Aber für wie lange? Für die Buchmacher sind die beiden Neulinge heiße Abstiegskandidaten. Das hat vor allem mit der Kaderqualität zu tun. Beide Aufgebote haben von allen Bundesligisten die geringsten Gesamtmarktwerte, zudem müssen beide Klubs mit den niedrigsten Etats haushalten. Bereits 1994/95 und 2000/01 musste der VfL den direkten Wiederabstieg beklagen, bei den Kleeblättern war das 2012/13 der Fall. Bislang mussten beide Teams Lehrgeld bezahlen und befinden sich nach 7 Spieltagen am Tabellenende wieder. Die Bookies vergeben Quote 1.28 für einen Fürther-Abstieg und Quote 1.90  für den sofortigen Niedergang der Bochumer. Mutmacher: In den vergangenen 5 Jahren stiegen nur 2 Aufsteiger direkt wieder ab.

Das schwierige 2. Jahr

In der letzten Saison war Arminia Bielefeld eine der großen positiven Überraschungen. Der DSC galt vor der Spielzeit 2020/21 als Abstiegskandidat Nummer 1, schaffte am Ende aber relativ souverän den Klassenerhalt. Nur an 3 der 34 Spieltage standen die Ostwestfalen auf einem direkten Abstiegsplatz, letztendlich trudelten sie auf Rang 15 über die Ziellinie. Auch in diesem Jahr prognostizieren Bookies und Experten der Arminia Abstiegskampf – Quote 2.00. Hoffnung macht der Trend unter Trainer Frank Kramer, der mit Bielefeld nur 6 seiner bisherigen 19 Bundesligaspiele verlor. Allerdings muss der DSC die Abgänge der Leistungsträger Anderson Lucoqui (Mainz), Andreas Voglsammer (Union), Ritsu Doan (Eindhoven) und Arne Maier (Hertha) verkraften. Die Arminia ist zwar schwer zu schlagen, tut sich aber auch mit dem Gewinnen und Toreschießen (erst 3 Treffer) nicht leicht. Noch steht kein Saisonsieg zu Buche.

FCA muss wieder mit Schwierigkeiten rechnen

Die vergangene Spielzeit verlief für den FC Augsburg nicht wie erhofft. Der Klub hatte mit vielen sportlichen Turbulenzen zu kämpfen, infolgedessen Trainer Heiko Herrlich entlassen wurde. Nachfolger Markus Weinzierl führte den FCA dann doch zum Klassenerhalt. In dieser Saison soll es in der Fuggerstadt entspannter zugehen. Davon war an den ersten 7 Spieltagen nichts zu sehen. Der Erfolg über Mönchengladbach (1:0) am 5. Spieltag war der erste Saisonsieg. Nach der 0:3-Pleite in Freiburg kassierte der FCA in Dortmund (1:2) direkt die nächste Pleite – Durchatmen kann der FCA nicht. Die aktuelle Abstiegsquote beträgt 2.75.

Schwaben tun sich schwer

Der VfB Stuttgart ist insgesamt der 5. Klub, der aktuell eine einstellige Abstiegsquote (7.00) auf dem Buckel hat. Die Schwaben haben mit großem Verletzungspech zu kämpfen, konnten nach dem Auftaktsieg über Fürth (5:1) 5 Spiele lang nicht mehr gewinnen. Bis zum jüngsten 3:1 über die TSG Hoffenheim, das dem VfB einen Vorsprung von 4 Punkten auf Platz 16 bescherte. So lässt sich die Länderspielpause leichter ertragen.

Weniger Drama als in der Vorsaison

Auch der 1. FC Köln und Hertha BSC haben enttäuschende Spielzeiten hinter sich. Die beiden Traditionsklubs sprangen dem Abstieg nur ganz knapp von der Schippe. In dieser Spielzeit erhoffen sich die Fans weniger Drama. Das sah vor allem beim FC in den Anfangswochen gut aus. Erst eine Niederlage musste das Baumgart-Team hinnehmen. 12 Punkte nach 7 Partien sind ein gelungener Start und lassen die Fans ein wenig von Europa träumen. Der Alten Dame aus Berlin droht dagegen wieder eine schwere Saison. Das zeigten die ersten 7 Spieltage. Die Hertha holte als letztes Team erst am 4. Spieltag die ersten Zähler – 3:1-Sieg in Bochum. Zwar ließ das Dardai-Team darauf direkt einen Erfolg über Fürth (2:1) folgen, aber beide Siege gegen die Aufsteiger waren Pflichtaufgaben. Das 0:6 bei RB Leipzig machte deutlich, dass die Hauptstädter noch sehr viel Arbeit vor sich haben. Gegen Freiburg gab es am vergangenen Wochenende erneut eine Pleite. Die Abstiegsquote der Hertha ist dadurch auf Quote 8.00 gesunken.

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